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10. März 2010 - 19:17

gestern beim kiesern ein klein wenig übertrieben und per se überall zwei pfund draufgelegt. einfach so, mir war einfach danach. einmal sogar vier pfund, aber nur aus versehen. seitdem höllisch erschöpft. mal wieder. so gehen die tage, der winter im märz.


22

08. März 2010 - 21:30

nicht eingreifen. (sieben münzen)


die briefe der anderen

07. März 2010 - 21:27

über bachmann und celan, das leben und das dichten. und das briefgeheimnis: herzzeit.


piratenINNENirrtum

06. März 2010 - 23:49

in einem der vielen artikel, blogbeiträgen oder sonstigen stellungnahmen, die ich dieser tage zum thema piratinnen gelesen oder überflogen habe, war ein kommentar eines aktiven weiblichen piraten - so muß man wohl sagen - der sich sinngemäß so äußerte: sie sei froh gewesen, endlich einmal nicht diese genderdisskussion führen zu müssen, überhaupt sei doch alles gleichberechtigt, besonders in der netzaffinen welt sei das doch längst kein thema mehr.

nun ja, es liegt auf der hand, daß das ein unsinn ist. ich mag ja auch eigentlich gar nichts dazu sagen. das sagte ich schon.

trotzdem, ich denke in dem moment immer an eine bekannte, die in einem mädchentreff arbeitet. dort bringt man den jungen besucherinnen unter anderem das netz bei. oder besser den umgang mit dem netz. oder noch besser, den umgang mit foren und communities, mit sozialen netzwerken. die menschliche seite eben, das verführerische an 2.0.

schlimmstenfalls treffen die sich mit irgendeinem kerl, den sie überhaupt nicht kennen, und das wars dann, sagt die bekannte. wie das wars dann, frage ich. macht doch nichts, wenn man sich nicht wiedersieht, denke ich. na, sie werden einmal gef***t und fertig, sagt die bekannte.

so sieht es eben auch aus in der netzaffinen welt.


weiterbauarbeiten

05. März 2010 - 23:34

ich baue und baue einfach immer weiter. ein regal nach dem anderen, diesmal eine handgebastelte, geschlossene kiste oben an den billigschwedenmist. so einfach ist das.

dazu noch eine etwas bank und zwei massivregalbretter fürs bad geölt. morgen wird dann noch ein bißchen weiß gestrichen, dann könnte das bad endlich fertig sein. nach fast sechs monaten.

das schöne, verrückte, berauschende ist, daß während der arbeit immer neue ideen aufkommen. für die küche, das schlafzimmer, den flur sogar. ich sammle, messe und notiere für später.

basteln und bauen, handwerk ohne akkord, ist so wunderbar langsam und bedächtig. gründlich, auch wenn ich sicher nicht die beste bin. da ist raum im raum, für gedanken.


über die unmöglichkeit von piratinnen…

05. März 2010 - 20:09

ist ja in letzter zeit mehr als genug diskutiert und reflektiert worden. ich hatte und habe nicht so recht lust, auch nur ein wort darüber zu verlieren. für mich ist das alles jahrzehnte alt. was nicht etwa bedeutet, daß ich mich als de facto postgender definieren würde. schön wärs. vielmehr bin ich, fürchte ich, so etwas wie gendermüde.

deshalb bin ich froh, daß andere im großen und ganze meine stellungnahme veröffentlichen. allen voran antje schrupp: Die Abwesenheit von Zwängen bedeutet nicht automatisch Freiheit… was exakt so zutrifft.


nomen est omen?

04. März 2010 - 23:34

die republica 2010 findet wie gehabt in der kalkscheune, im friedrichstadtpalast und darüber hinaus diesmal auch im quatsch comedy club statt. tatsache! (die kalkscheune ist aber fein, da bin ich immer gern.)


einmal im jahr

04. März 2010 - 11:47

es ist doch jedes frühjahr dasselbe, wenn endlich die sonne wieder kommt und schon früh morgens über die gegenüberliegenden dächer guckt. andererseits ist es in diesem jahr eindeutig noch zu kalt, um jetzt schon die fenster zu putzen.


blei

02. März 2010 - 22:13

ich glaube, ich bin vollmondmüde. oder frühlingsschwer in den knochen. obwohl sich das jetzt auch nicht so anders anfühlt als es gestern noch, im winter. nur das licht. dieses licht und das leben, das kommen wird. das ist alles nichts für mich.


zu gewinnen: kino & eis am boxi

01. März 2010 - 14:18

und zwar im modersohn-magazin, teilnahme noch bis einschließlich dritten märz möglich.


out of age?

28. Februar 2010 - 19:13

bücher, die erklärtermaßen für eine ganze generation und deren lebensgefühl stehen sollen, sind mir ja grundsätzlich ein greuel. ganz besonders, wenn es sich dabei auch noch um irgendeine aktuelle generation handeln soll. ich selbst bin ohnehin schon lange keine generation mehr, ich bin es vermutlich nie gewesen. auch deshalb interessieren mich all die jugendlichen exesse in buchform, wie auch immer sie entstanden sein mögen, nicht im geringsten.

niemals war ich ein kind, das irgendwann im leben nach dem ernst des lebens suchen mußte. davon wußte ich, schon immer. umständehalber. das ist zufall, ich weiß. aber das ist nun mal so. das trifft einfach kein buch.

ausnahmen bestätigen allerdings die regel. den roman von elisabeth rank habe ich ausgesprochen gern gelesen, wie man im common reader nachlesen kann.


28. Februar 2010 - 16:07

seltsamer tag, völlig unentspannt. vollmondsonntag eben. das schreiben ein krampf, dabei geht es nur um zwei kleine artikel. und ich finde nichts, was den geist ins schwingen brächte. nichts, was den sonntag einfach sonntag lassen würde.


21

27. Februar 2010 - 22:52

abschied. auflösung. ich. (fünf kelche)