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null auf hundert in sechzig

30. März 2014 - 11:44

so geht rheuma, offensichtlich. gestern gegen acht an dieser stelle völlige symptomlosigkeit vermeldet. eine stunde später, nach einem heißen bad, sind beide hände partiell unbrauchbar. links verweigert der mittelfinger das greifen, der handrücken ist geschwollen, rechts beuge ich das handgelenk besser nicht nach unten.

eigentlich wollte ich heute ein bißchen mit dem motorrad raus. raus. raus!


übergoogelt

29. März 2014 - 19:50

sowas gibt es also, das weiß ich jetzt. ich zumindest kann das. nach jeweils stundenlanger rheumarecherche vorgestern, gestern und heute weiß ich nun einiges mehr. was wichtig ist und gut, um  entscheiden zu können. das offenbar steht ja nun an. entscheidungen treffen in gegenwart einer ärztin, die ein tempo hat, das mich rasen läßt, ohne mir dessen bewußt zu werden. nicht einmal das. zweimal war ich dort, das ist womöglich nicht sehr aussagekräftig. aber jedesmal stand ich danach neben mir und wußte nicht, was ich gesagt hatte. was geantwortet auf fragen, deren zielrichtung ich im grunde auch nicht begriffen hatte.

andererseits weiß ich auch weniger, denn übergooglen macht offensichtlich ebenfalls rasend und wirr. all die horrormedikamente, körperfremde zerstörer, die das immunsystem niedermachen sollen. lebenslänglich vermutlich. dazu das gerede von schmerzen, invalidität, schwindender lebensqualität und depression. mir so fremd wie nur was, wo ich doch nach über 35 jahren mirgäne eines wirklich genau weiß: wie das ist, schmerzbestimmt zu sein, ausgeliefert, zunichte gemacht. wieder und wieder, und nichts und niemand hilft.

dennoch. das alles, während ich in den letzten wochen, schränke gerückt, sofas und betten umgebaut, motorrad gefahren, bohrmaschinen, schraubendreher und hämmer benutzt, einen ikeaschrank zusammengebaut und tango getanzt habe. das ist absurd.

während ich also aktuell hier sitze und absolut keinerlei symptome vermelden kann. null.

übergooglen läßt mich alte frau ein kleines bißchen lächerlich dastehen.


wortzen

28. März 2014 - 23:00

lyrik -> # nur 

prosa -> arbeiten am skelett, in drei abschnitte geteilt. ob das wird?


ärzte & kapazitäten

27. März 2014 - 11:20

am telefon gesagt bekommen, daß der laborbefund pathologisch sei. (muß irgendwas mit pathos zu tun haben.) an solch eine wortwahl muß ich mich erst noch gewöhnen. das heißt, nein, daran will ich mich gar nicht gewöhnen. auch an einen rheumatischen grundzustand nicht, obwohl seit heute morgen wieder einmal eine hand, diesmal die linke, nicht so will, wie sie soll. statt dessen will sie anschwellen, wozu auch immer das gut sein soll.

was aber schwerer wiegt: ich bin definitiv nach einen knappen halben jahr vorsichtiger arztversuche längst am ende meiner kapazitäten, was das beglotzen, befingern und begutachten meiner phsysis durch wildfremde personen angeht. so war das nicht geplant.


26. März 2014 - 23:56

gerade festgestellt, daß ich angefangen habe die artzunterlagen, die vielen überweisungen, visitenkarten und anderen zettelchen, die sich neuerdings idiotischerweise bei mir häufen, in der klarsichthülle zu sammeln, die ich früher für bankunterlagen, überweisungsträger und tanlisten und so, benutzt habe. ausgerechnet.


wesentlich

25. März 2014 - 21:53

das wesen meiner arbeit ist eine leere, die herzustellen mitunter nicht leicht ist. seit etwa vier stunden habe ich feierabend von meiner anderen arbeit. der arbeit, die mich anfüllt mit äußerlichkeiten und mein konto mit dem nötigsten. ein wenig geld, das muß ja auch sein. dennoch sitze ich jetzt hier und weiß nicht, was tun. um in die leere zu finden, in der zunächst einmal nichts geschieht. vermutlich, aber das weiß man im grunde nie. vorher.

ich geh dann mal. schlafen. da ist sie manchmal, diese leere.


22. März 2014 - 12:12

tage, an denen der kaffee gelingt. und das telefon geht auch wieder, inklusive netz. außerdem gestern zum ersten mal an dem ort meines zukünftigen nebenjobs gewesen. groß, hoch und weit, voller pflanzen und menschen und licht. sehr schön dort, wäre am liebsten gleich geblieben. kommt aber dann ab herbst, was auch sehr gut ist.

jetzt also erstmal ein sommer. ein sommer!


noch immer, keine kommunikation

20. März 2014 - 00:39

telekomtechnikertermin (ttt?) nr. 5 verstrich heute ohne jegliches ergebnis, angeblich war ich hier nicht anzutreffen. offensichtlich soll ich zwischen vodafone und telekom langsam aber sicher zerrieben werden. derweil habe ich seit 8 tagen weder telefon noch dsl-netz im haus.

stattdessen ist nun das bad wunderbar sauber geputzt vor lauter frust. besonders die beiden verkalkten wasserhähne blitzen nahezu, mit zahnbürste und messerspitze bin ich da ran, hätte zustechen mögen. und die steuern sind endlich – fast – fertig. die hatte ich mir nämlich anschließend, beinah verzweifelt, vorgenommen. fragt sich nur, wie ich nun die elster durch die schlappe umts-verbindung bekomme.


nullstellung

19. März 2014 - 01:41

es ist keine veränderung der situation zu verzeichnen, weiterhin besteht keine vernünftige telekomunikation im hause engl. große freude jedoch kam bei mir auf, als die zuständige telefongesellschaft sich heute tatsächlich eigenmächtig bei mir meldete, kurz bevor ich mich dazu aufraffen konnte. zwar geschah das nur, um de fakto rein gar nichts verbessern zu können, aber immerhin: die feststellung einer störung scheint nun doch angekommen. morgen warte ich dann also wieder auf einen techniker, das fünfte mal diesmal. ich bin gespannt.

spät am abend dann – endlich! – rechnungen sortieren und aussortieren, stapeln nach jahreszahlen und mehrwertsteuerkategorien und müll. das eintragen in tabellen bleibt eine fragile sache. verrückt auch, das alles. dieser tag. dabei sammle ich diese so überaus wichtigen dinge nicht einmal in einem schuhkarton, ich habe eine schöne, große, grüne blechbüchse dafür. also alles ganz normal.

dazwischen arbeit. und traum. und glück.


zwischenstand telekommunikation

17. März 2014 - 14:47

der im 4. anlauf endlich erschienene techniker der telekomik befindet die leitung für gut, baut sicherheitshalber aber dennoch auf eine andere um, die ebenso gut, bzw. schlecht ist. das heißt: kein netz, kein gar nichts.

die inzwischen zweimal getauschte, bzw. ersetzte hardware bewirkt ebenfalls: nichts!

da muß ich mir alsbald wohl wieder diese dämliche hotlinemusik anhören. morgen oder so, stunden um stunden. ich freu mich schon.


nicht komisch

13. März 2014 - 13:56

hier ist grad alles tot, es gibt kein telefon und kein netz mehr. das netz kriecht seit gestern ersatzweise über 1 bis 2 mobilfunkbalken, was nicht einmal so viel schlechter ist als die dsl-performance, die seit weihnachten hier ankam. die telekomiker ließen bislang wortlos termin 1 bis 3 tatenlos verstreichen, die ersatzhardware läßt auch auf sich warten. überhaupt, keiner weiß genaues nichts. all das fesselt mich an die wohnung, ausgerechnet. wo es doch so schön ist draußen. wo es doch so viele nette orte in der gegend gibt, die vermutlich ein netz für mich hätten.

soviel zum thema service. mit mehr fang ich besser mal besser gar nicht erst an.


eisen

09. März 2014 - 23:06

zu wenig mehr fähig, heute, als die paar dinge auf dem balkon zu bewegen. zu putzen, zu räumen, auszusortieren. und dabei schokolade zu essen. so ist es, wenn der körper sich in eisen legt. freiwillig. wie migräne, nur anders. und doch. jetzt heißt es warten und hoffen, dabei in bewegung bleiben.

bis der kreis sich schließt.


09. März 2014 - 13:53

das ist ein wochenende weit jenseits aller planung. gestern nur und beinah ausschließlich in tangomusik gewühlt, für eine halbe stunde kurz ein bißchen nach dem motorrad gesehen. läuft schon, kein problem, ist auch fast alles in ordnung. heute dann spontan und gänzlich ungeplant mit balkonputzen angefangen. kein wunder irgendwie, bei dem wetter. morgen möchte ich da draußen frühstücken. dachte ich.

andererseits gibt es da durchaus eine nicht ganz unerhebliche liste von zu erledigenden dingen.