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beats

17. September 2004 - 09:55

inwendig übt sich der sprachfluß im alltäglichen, sinnlos vielleicht, noch ist kein rhythmus gefunden, keine struktur, immer noch kartons, immer noch sind regale zu bauen, fußleisten zu streichen, überhaupt, die dinge und sachen wollen verstaut sein. rhythmus ist auch ordnung, irgendwie, mathematik. außerdem brauche ich einen job, ein neuer auftrag täte es auch, fürs erste.
der rhythmus eben, zwischen innen und außen, den es zum arbeiten braucht, zum schreiben. ich zumindest. oder? alles offen.


  1. pia:

    ich dachte, dass du wegen der arbeit nach berlin gekommen bist?

  2. engl:

    tja, wie soll ich sagen… wegen dem schreiben, vor allem, bin ich nach berlin gekommen. die hoffnung auf bessere kontakte, bessere möglichkeiten. oder einfach nur ein neuer standpunkt. das war bitter nötig.
    leben kann ich vom schreiben – bislang – nicht. keine ahnung, ob sich das je ändert, das kann kaum jemand. ich weiß auch gar nicht, ob das wünschenswert wäre, schließlich verliert man die unabhängigkeit, die leichtigkeit, vielleicht. wenn man muß.
    meinen broterwerbsbüroberuf in wtal hab ich allerdings für den berlintrip kündigen müssen. bleiben nur die übersetzungen, und das sind derzeit recht spärliche aufträge. es hift also nix, ich muß mir hier was finden.

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