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archiv: November 2004


ein bärbeltier

29. November 2004 - 05:05

‘Katzen kennen den Weg in den sphärischen Raum.’
was ich bestätigen kann.

heimat

28. November 2004 - 07:43

ab 15. dezember (ard) gibt es sie also – endlich! – die sechs neuen folgen der heimat triologie von edgar reitz. wiederholt werden ab 5.dezember (3sat) – endlich! – auch die ersten elf folgen, die damals mein eingefahrenes erzählverständnis verstört und schließlich endgültig gebrochen haben. oder besser geöffnet, ich will ja nicht so sein. die brennende frage ist nun: wann kommt – endlich! – die zweite heimat? denn besseres gibt es nicht! (am besten hier zu finden.)

blogerotik

28. November 2004 - 03:24

langsam begreife ich die allgemeinen blogvorgänge. den peak am 8. dieses monats, zum beispiel, wegen des eintrags am tag zuvor.

zeiten

27. November 2004 - 11:46

im grunde ist keine gute zeit, der kopf schmerzt schon am morgen, noch vor dem erwachen. und die dinge zerbröseln, bevor sie sich überhaupt manifestiert haben. geld ist da manchmal nur ein randthema, wer hätte das gedacht. das soziale klima, besonders hier in neukölln, ist in der tat hart. wie in der nächsten kolumne zu lesen sein wird, wenn es denn eine solche wird. ich neige ja mehr zur story, aber was solls. und wenn georg sie nimmt, natürlich, denn eigentlich bin ich ja nicht dran.
dennoch arbeite ich viel, wenn ich auch kaum zum schreiben komme. mit einem mal ist zuviel organisation im gange, zum glück. G ist wieder aufgetaucht. (die eine, nicht die andere. ;-) G aus B, sollte ich vielleicht sagen. wobei B (leider) nicht berlin meint. aber diesmal scheint die sache wirklich in gang zu kommen, die gradiose kampagne eines unheimlich kompetenten übersetzerinnenteams. das wurde aber auch zeit. für bessere zeiten, meine ich.

gegenwelten und parallelgesellschaften (2)

27. November 2004 - 01:02

zum beispiel die arbeitsagentur!
(oder wie heißt das jetzt? ich meine, was soll das eigentlich?)

prinzipiell

25. November 2004 - 11:51

es bedarf nur einer winzigen wendung im chemiekreis meines hirns oder sonstwo, im allgemeinen nervengewitter oder im vielfältigen geschehen der hormonzyklen vielleicht, und ich weiß morgen schon nicht mehr wer ich bin, was ich bin oder daß ich bin. so gesehen gründet alles auf dem prinzip hoffnung.
na, dann bis morgen…
vielleicht.

nina hagen bei günther jauch

25. November 2004 - 10:55

er: was haben die bäume im regenwald nicht…
sie: gerechtigkeit!

welch ein jubel

24. November 2004 - 01:57

während daraußen die lichter alldieweil weihnachtlich erglühen, lebe ich nach jahren in der werbung zum ersten mal glöckchen- und engelfrei. gut, im fenster schräg gegenüber erstrahlt der erste glorreiche lichterbaum, platt an die glasscheibe geklebt, und ein paar schritte in richtung u-bahn klappen die ersten holzhütten, genannt weihnachtsmarkt, allmorgendlich die läden hoch.
andererseits hat es aber die straßenlaterne vor meinem schlafzimmerfenster gestern nacht knallhart erwischt. und sie ward erlischt. (was tut man nicht alles für einen guten reim…)
insgesamt ein vorgehen, ein lebenszustand nahezu, der mich über die maßen erfreut.

HLU-ja!

23. November 2004 - 11:32

die mir zustehende ‘hilfe zum lebensunterhalt’ ist nunmehr also ausgerechnet und festgelegt auf ziemlich genau 375€ weniger als meine definitiven fixkosten, welche von mir persönlich berechnet sich inklusive lebensmittel, u-bahn-karten und vielleicht sogar benzin verstehen. aber ohne jegliche kultur, will sagen bücher, konzerte, kino- oder cafébesuche.
HalLeluJa!

ksk, korrektur?

23. November 2004 - 10:22

23. November 2004 – 1099

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Kuenstlersozialkasse bleibt erhalten

Zur Diskussion ueber die Zukunft der Kuenstlersozialversicherung erklaert die zustaendige Berichterstatterin der Arbeitsgruppe der Enquéte-Kommission “Kultur in Deutschland” der SPD-Bundestagsfraktion, Angelika Krueger-Leissner:

Die Sorge um den Fortbestand der Kuenstlersozialkasse (KSK) ist unberechtigt. Dies hat die Anhoerung der Enquéte-Kommission “Kultur in Deutschland” gezeigt. Keiner der Repraesentanten aus der Kulturwirtschaft beabsichtigt, sich aus der Verantwortung fuer dieses Sondersystem zu stehlen, das 1982 von der SPD beschlossen wurde.

Im Vorfeld der Anhoerung waren hunderte von E-Mails bei den Kommmissionsmitgliedern eingegangen. Kuenstlerinnen und Kuenstler waren damit einem Aufruf gefolgt, der behauptete, der Erhalt der KSK sei von der Politik infrage gestellt worden.

In der Tat haben sich in Zeiten konjunktureller Schwaeche strukturelle Defizite bei der KSK gezeigt. Der prognostizierte Anstieg der Versichertenzahlen ist enorm. Daher muessen wir die Aufnahme in die KSK staerker als bisher kritisch beobachten, um im Einzelfall restriktive Massnahmen zu ergreifen. Zudem zielten die im Rahmen der Anhoerung gesammelten Vorschlaege auf Massnahmen, die in der Lage sind, Unternehmen zur Abgabenpflicht heranzuziehen, die bislang nicht erfasst werden konnten. Ziel muss es weiterhin sein, eine Balance zwischen den Traegern der KSK – Bund, Kuenstlern und Verwertern – zu erhalten.

Es gibt keine Alternative zur Kuenstlersozialversicherung. Dass dieses soziale Sondersystem sich bewaehrt hat und weiter bestehen wird, steht ausser Frage.

© 2004 SPD-Bundestagsfraktion

via jonet

okay

23. November 2004 - 04:36

ich dachte mal, wenn ich schon so früh aufstehen mußte, weil mir das amt zurief und mich alsbald wohl auch bescheid stoßen, äh, schicken wird – dann könnte ich genauso gut auch noch ein wenig arbeiten. oder? ca. fünf stunden, und nun geht die sonne schon wieder aus.
aber dafür ist das caos ausgebrochen. (bei nachweislich bestehendem murks bitte bescheid, äh, stoßen?)

ksk?

22. November 2004 - 12:17

na, das kommt ja exquisit, in der allgemeinen stimmung, und in meiner im besonderen natürlich ganz allerliebst.

…los

22. November 2004 - 10:56

nichts zu retten, heute, keine konzentration möglich. das könnte mich ärgern, wenn es mich nicht so müde machen würde. morgen früh der termin, sozi oder nicht sozi. obwohl das ja jetzt anders heißt, bei hartz iv. ich bin nicht wirklich fit für so etwas. arbeitslos, ratlos, kraftlos. so ist das, der vorgegebene weg.
ach, das macht keinen spaß. ich bräuchte eine arbeit, das ist alles. dann kann ich auch wieder arbeiten. wetten?