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archiv: Mai 2005


25. Mai 2005 - 11:08

warten auf entwarnung. und daß der krieg vorbei ist, irgendwann. es ist sommer. das wird ein gestank sein, da draußen, denke ich. realistisch, wie immer. bleiben will ich, die zeit anhalten. das leben. alles.
nein, das bin ich nicht, ich weiß. ich bin nur das, was später kam. in die leere nach dem großen feuer.

summer in the city

25. Mai 2005 - 09:39

jetzt ist berlin so, wie ich es will. hell und warm und offen. nur ich bin es nicht.

wissenschaftliche fragestellung

25. Mai 2005 - 06:54

auch das noch so sorgfältige zusammenrechnen von quittungstößen ergibt, je öfter durchprobiert, jedesmal eine gänzlich andere summe. zirka ein drittel der ergebnisse weichen grundlegend von allen anderen ab, und können getrost als ‘falsch’ deklariert werden. was aber ist mit dem rest, mit den pfennigen?
und was sagen eigentlich die mathematiker dazu? das war nämlich schon immer meine frage in bezug auf mathe: warum ist am ende immer alles ganz anders, obwohl ich doch jedesmal genau dasselbe mache? und diese frage ist unbeantwortet, bis heute.

geldgeschichten II

24. Mai 2005 - 09:12

der zweite tag im steuersumpf, und schon ist mir ganztagsschlecht. dabei geht es gut, besser und schneller vor allem als im letzten jahr. vielleicht eine art routine, obwohl ich größtenteils nicht den blassesten schimmer habe, was ich da eigentlich tue. aber ich tue es. ich frage und rechne mich durch, ich sortiere kleine stapelchen auf ordentliche häufchen. nebenbei kritzel ich listen von dingen, die noch zu erledigen sind. erste kopierrunde morgen, dabei papier kaufen. der drucker hat eben verrückt gespielt und die letzten paar blatt mit acsi-zeichen – oder wie immer die heißen mögen – verhunzt. was soll ich machen, schließlich kann ich die abrechnungen nicht auf irgendwelchen prosarückseiten präsentieren. und die frist steht, wie jedes jahr.
eigentlich kann ich mir aber papier in diesem monat nicht mehr leisten. das geld ist längst zuende. und ich auch. keine kraft mehr, nicht einmal für ein bißchen freude. über die sonne zum beispiel, die wärme.
ich sollte nur noch über wetter nachdenken. wie mein bruder. obwohl das wohl auch nichts ändern würde. (kryptik?)

abgründiges

24. Mai 2005 - 01:46

dritter stock.jpg

(ach nein, nur dritter stock…)

panzer mit frisur

23. Mai 2005 - 10:50

in sämtlichen nachrichtensendungen heute hartnäckig immer und immer wieder folgendes verstanden: wir werden mit angela merkel in den krieg ziehen.
vielleicht ist mir deshalb so schlecht?

germany?

22. Mai 2005 - 12:36

four points!

latein

22. Mai 2005 - 11:32

da hätt ich mich doch fast am kaffee verschluckt, auf meiner allmorgendlichen blogrunde, als ich das hier gelesen habe.

schach

22. Mai 2005 - 10:45

ich kann (partei)politik nicht leiden. mehr ist heute nicht zu sagen. matt.

21. Mai 2005 - 07:11

100.jpg

kinder, kinder

21. Mai 2005 - 03:43

straßenfeste – insbesondere die der kleineren art, die oft genug zu kinderfesten mutieren – machen vor allem anderen eines: lärm! und weiter nix. ich kann mich nicht erinnern, jemals besonderen spaß daran entwickelt zu haben, auch als kind nicht. (selbst wenn das jetzt eventuell im kontrast zum gerade überstandenen karneval der kulturen stehen mag. ;-)
heute beispielweise gehen direkt unter dem hauseigenen balkon stundenlang solcherlei dinge vor sich:
straßenfest.jpg

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fortschritt

21. Mai 2005 - 03:29

54.jpg

ganz so schlecht sieht es also nicht aus. ich bezweifle allerdings, daß die am desktop erstellten word-XP-dateien den gering bemessenen arbeitspeicher des thinkpads überhaupt betreten mögen. mal abgesehen von word97, etwas anderes ist da nicht installiert. auch nicht installierbar, wegen der ebenfalls äußerst gering bemessenen festplatte. (40 MB?)

literaturfragen

21. Mai 2005 - 03:03

nachtrag zu: fragen über fragen
1. das eine, das wohl unbedingt mit auf die insel ist Anne Michaels, Fluchtstücke. oder besser das immer noch ungelesene original: Fugitive Pieces.
2. außerdem werde ich nun seit tagen das bild des elterlichen ‘bücherschrankes’ nicht mehr los. da gab es, neben einem hübsch roten bertelsmannlexikon: Leo (Lew Nikolajewitsch) Tolstoi, Krieg und Frieden (wegen Henry Fonda und Audrey Hepburn), Viktor Hugo, Der Glöchner von Notre Dame (wegen Anthony Quinn und Gina Lollobrigida) und natürlich Margaret Mitchell, Vom Winde verweht (wegen Clark Gable und Vivien Leigh). später kam noch ein schmales erzählbändchen von André Heller dazu, ich weiß nicht mehr welches. (aber wegen André Heller natürlich, der ja auch schon mal in filmen zu sehen war.) nein, ich schäme mich dennoch nicht zuzugeben, daß ich sie alle nach und nach gelesen habe.