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archiv: Juli 2005


wieder holen

31. Juli 2005 - 12:13

nach getaner arbeit kommt nicht die müdigkeit, sondern traurigkeit statt dessen. vermischt mit ein wenig ärger, abschied per email. abschied ist eigentlich zuviel gesagt. es ist ein schnitt, eher noch ein riß als ein bruch. das ist das ende, nicht mehr und nicht weniger. im grunde wortlos. aber wut wäre dennoch zuviel gesagt, und das ist auch nicht wichtig.
besonders schwer ist es, wie immer, wenigstens selbst sich die liebe zu erhalten, wenn schon das leben und die zeit deutlich dagegenspricht. seit langem schon, wie ich bei mir selbst nachlesen kann. dieselben bilder, die nunmehr von der festplatte gelöscht sind. dieselbe stimme, die ich vermisse, dasselbe gesicht. aber kaum ein lachen mehr vorstellbar.

handarbeit

31. Juli 2005 - 05:09

die sonntagszeitung bringt immer auch den stellenmarkt ins haus. sofortige abarbeitung der dürftigen angebote war aber nicht möglich, da zunächst einmal der strom im büro weg war. (in den nachbarwohnungen allerdings komplett, sodaß ich mit bad- und büroausfall noch richtig gut dran war. besonders, weil in der kombination der kühlschrank zum glück nicht gnadenlos heruntergetaut war.) also kein anschreiben, keine kurzrecherche, kein lebenslauf machbar.
obwohl es da tatsächlich eine anzeige gab, die einen einerseits tabellarischen, andererseits jedoch handgeschriebenen lebenslauf forderte. allen ernstes! wo gibt es denn sowas, im digitalen zeitalter? ob die tatsächlich ein graphologisches gutachten einholen? oder ob sie nur wollen, daß sich die bewerber hinsetzen, um ein original herzustellen, statt einfach nur immer und immer wieder dieselbe fassung auszudrucken. das stimmt aber auch, da haben sie ja recht. das wird tatsächlich langweilig, so nach dem 50sten bis 100sten mal.

wip – ganztags

30. Juli 2005 - 07:14

heute den ganzen tag im text verkrochen. damit ist richtig was weggeschafft, und ein ende ist auch noch nicht in sicht. der tag ist ja noch lange nicht vorbei. es ist eine freude, arbeiten zu können, weiterzukommen. zumal mit in dieser vorerst letzten überarbeitung tatsächlich endlich eine einheit entsteht. ein ganzes, das am ende hoffentlich zum ersten mal vorsichtig als fertig bezeichnet werden darf.
(der rest ist schweigen.)
nachtrag: 1/4 der textmasse ist hiermit durchgeschleust.

wip – widmung

29. Juli 2005 - 05:02

für die, die ich liebe, damals wie heute.

29. Juli 2005 - 02:26

gegen die zeit kämpft man vergeblich.

29. Juli 2005 - 01:38

einfach immer weiter. im text.

first sex

28. Juli 2005 - 11:24

gestern habe ich gehört, daß die hauptfigur in einem buch immer jene ist, die zuerst sex hat. ich wußte gar nicht, daß es so einfach ist. das habe ich an der uni einfach anders gelernt. ;-)

liebe kaputt

28. Juli 2005 - 04:11

diesmal wohl endgültig.

niveauvoll

27. Juli 2005 - 11:37

außer der nummer 23, auf dem ersten bild, kenne ich jede dieser ecken, bin sozusagen tagtäglich da unterwegs. mein kiez eben. ;-)
(seit fast einem jahr jetzt.)

wip – rasant

27. Juli 2005 - 06:50

noch eben durch eine szene gejagt, ebenfalls knapp drei seiten. geht schon auch, wenns denn mal geht! ;-)

wip – von selbst?

27. Juli 2005 - 05:08

es ist doch immer wieder überraschend, auch für mich, wie die dinge sich klären können. wie von selbst. das klingt zwar absurd, wenn ich andererseits daran denke, daß ich zwei tage für knapp drei seiten gebraucht habe. aber jetzt steht sie, die szene, die so schwierig war. gekürzt, zum glück, wie es sich gehört, und vieles ist umgestellt.
so kann es weitergehen, meinethalben.

wip – lahm

26. Juli 2005 - 11:24

ich muß gestehen, ich war schon mal schneller, ganz eindeutig. kaum mehr als eine seite kann ich heute zu protokoll geben. es ist aber auch keine leichte szene. liebesverstrickungen sind nie ein angenehmes thema, mir aber derzeit ganz besonders unangenehm. dennoch, es muß ja sein, seite für seite.
allerdings bemühe ich mich ganz nebenbei noch, mir für eine anstehende bewerbung ein 2800-zeichen-storykonzept aus den rippen zu schneiden. soviel zu meiner ehrenrettung. und das wäre doch mal was, in meinem beruf arbeiten zu können.

1

26. Juli 2005 - 09:42

die wiederbelebung eines beinah vergessenen bereiches ist mit einem mal doch wieder in gang gekommen. schweigen üben, innen wie außen, konzentration im einfachen sitzen. in meditation. es war wohl höchste zeit.