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archiv: Juli 2006


31. Juli 2006 - 11:34

she‘s gone!

living in a box (27)

31. Juli 2006 - 10:23

kein arbeiter heute weit und breit. vor dem balkon hängt aber immer noch das grün. und steht das gestänge und liegen die bretter. bereit. (zum einstieg?)

radl

29. Juli 2006 - 06:22

scharping in der sportschau. irgendwie irritierend.

living in a box (26)

29. Juli 2006 - 05:30

ode an das fenster an und für sich. ;-)

27. Juli 2006 - 12:42

Rente im Knast, so wirbt der tagesspiegel ganz oben auf der ersten seite für den artikel auf der dritten seite. ich lese: Renate Künast. jaja, es ist heiß. (Renate im Knast, wäre natürlich auch eine möglichkeit.)

living in a box (25)

26. Juli 2006 - 03:04

etwas ist anders an diesem morgen. statt mit den leisen, fremdklingenden stimmen und den heftigen kratzgeräuschen der letzten tage, beginnt der tag mit lautstarkem berlinern. zusätzlich ist ein schnippsen zu hören, ähnlich dem geräusch von fußnägelschneiden. mit diesen dicken zangen, die männer schon mal benutzen. eine wenig appetitliche vorstellung im schlaftrunkenen zustand. ich weiß aber, was das ist, ich weiß es genau. die kabelbinder der grünen fliegennetze werden, einer nach dem anderen, durchgeknipst. :-)
es ist überraschend, wie man sich an das grün gewöhnen kann. noch überraschender allerdings, wie das licht und die farbe, vor allem das rot, wiederkehrt. wie ein rausch.
küche und bad sind bereits komplett entrüstet, die fenster stehen weit offen. in der wohnung bewegt sich die luft. warme luft, ich weiß. im moment ist mir das egal. hauptsache luft.

living in a box (24)

25. Juli 2006 - 05:40

immer noch ziemlich dunkel hier, obwohl ja die plastikfolie inzwischen verschwunden ist. trotzdem, die pflanzen mögen es nicht, so ohne licht:

plants in a box1.jpg

neue blätter werden nur noch leicht grünlich. manche werden sogar rettungslos braun, da hilft dann nix mehr:

plants in a box2.jpg

living in a box (23)

24. Juli 2006 - 07:21

die fassade ist fertig gestrichen, jetzt putzen sie seit tagen an den ziegeln herum. das ist als würde draußen ein tier an der wand kratzen. außerdem macht es natürlich genügend dreck, daß ich nicht auf dem balkon sitzen kann. vor allem, weil alles mit tüchern abgedeckt ist. (aber auch, weil ich kein laptop mehr habe. lesen ist ja nicht arbeiten, oder?) eben habe ich dann alles wieder abgedeckt und das klamme bettzeug zum lüften nach draußen gelegt. wie unvorsichtig von mir, es könnte da doch ziemlich leicht geklaut werden. und dann?

23. Juli 2006 - 06:22

um sechs uhr morgens ist berlin sehr schön!

22. Juli 2006 - 06:08

music is memory.

ferrari for sale

21. Juli 2006 - 04:13

den morgen über die instrumente gewienert und geknipst, die nunmehr definitiv für die wiederbeschaffung des gestohlenen laptops veräußert werden. jedes einzelne auch ein bißchen gespielt, zum abschied sozusagen. himmel, wie schlecht ich bin. so schlecht, daß ich es sogar selber höre. es wurde also höllisch zeit, aber allerhöchste.
die steeldrum, eine riesige pentatonisch gestimmte von eckhard schulz aller wahrscheinlichkeit noch selbst hergestellt, ist tatsächlich in berlin noch nie aufgebaut gewesen. das also ist der ferrari unter den meditationpans:

steeldrum.jpg

ein etwas älteres baujahr, zugegeben, mit ein paar lackschäden am fuß, aber ansonsten – klingt wie am ersten tag. gebote gerne an mich, demnächst dann auch auf ebay, da allerdings zum fixpreis, wie es sich für einen ferrari gehört. (entspricht etwa dieser reihe, 9 töne: c-d-f-g-a-f-g-a-c, 58 cm durchmesser, mit bodenständer) weitersagen!!!

also los

20. Juli 2006 - 07:55

heiß, zu heiß für irgend etwas. trotzdem heute morgen an einem fremden fahrrad herumgeschraubt, eine schweißtreibende angelegenheit.
anschließend den perkussionsbestand gesichtet. steeldrum, congas, durchaus solide bongos, sambakram, eine gope-caixa sogar. dazu eine menge smallpercussion, hölzer, rasseln, caxixis, maracas, ein schellenkranz. das berimbau behalte ich, ebenso das pandeiro, obwohl ich es nie habe spielen lernen. die djembé ist kaum verkäuflich, so, mit gerissenem fell. außerdem kann ich die einfach nicht wegtun, unmöglich. die lady! auch wenn ich sie kaum je gespielt habe. (sorry, das sind alles irgendwie recht dürftige wikiartikel. mir ist aber einfach zu heiß zum richtigrecherchieren.)
am meisten überrascht mich, daß es gehen wird. ich werde das zeug verkloppen, das ist entschieden. ohne daß ich es entschieden hätte. es ist einfach so. was mir noch vor ein paar tagen wie ein frevel, ein schlechter witz vorkam, ist auf einmal ganz einfach. eine loslösung von vergangenem, längst überkommenem. über zehn jahre habe ich das meiste davon nicht einmal mehr angefasst, geschweige denn im sinne des erfinders genutzt. gerade mal für den umzug habe ich es verpackt, zum wagen geschleppt und auf den obersten regalbrettern der kammer wieder verstaut. wozu also noch behalten? staubfänger zu sein ist ein unwürdiges dasein für etwas, das für klang geschaffen wurde.
also! los! auf ein neues leben.

19. Juli 2006 - 12:46

etwas verwundert über die steigenden zugriffzahlen, mußte ich feststellen, daß ich mit dem laptopdiebstahl bei der netzeitung verlinkt bin. ohweia, jetzt ich bin blogosphäre. das ist ja mal böse.