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archiv: August 2006


31. August 2006 - 11:32

monstermigräne, die erste nach monaten, die mehr als moderat über die bühne gegangen sind. 24 stunden zusammenreißen und den tag versuchen, so gut es eben geht. die nächsten 24 stunden in der waagerechten, weltvergessen und hilflos, gefangen in einer art glut. schlaflos dazu. bleiben müssen, abwarten, in diesem körper, der macht, was er will.
heute dann überrascht festgestellt, daß in den zwei tagen fast drei kilo verloren gegangen sind. gut, essen war nicht drin, an einen yoghurt und ein halbes altes brötchen erinnere ich mich. aber kann es das sein? was da wohl abgehen mag, in diesem migränefremdkörper, dem man zwangsläufig beiwohnt. verbrennungsvorgänge ungeahnter qualität. ich schaue in den spiegel und stelle erleichtert fest, daß es nicht die rechte kopfhälfte ist, die abgeschmolzen ist. (wären ja vermutlich auch keine 3 kilo, oder?) statt dessen sitzt die hose locker, immerhin. (als diät ist migräne dennoch nicht zu empfehlen, nein! wer weiß, auf welche ideen die 40kilomädels heutzutage sonst noch kommen, sich das migränegen injizieren oder so. wer schlank sein will, muß leiden. was für eine welt.)

verweis ins hsb

31. August 2006 - 07:54

political correctness kann fürchterliche folgen haben. oder auch verqueere. (bin mal gespannt, ob noch wer lachen muß. so wie ich seit gestern.)

throwing bones

29. August 2006 - 01:29

eine weitere entzifferung in den notizbüchern. kein datum, irgendwann im jahr 2004 vermutlich, was erschreckt.
(ein wort ergänzt: vielleicht.)

29. August 2006 - 01:23

migräne, unterschwellig und nachgeschoben. ein tag also, den es einfach nur zu bewältigen gilt. und danach schnell zu vergessen, obwohl.

28. August 2006 - 12:48

kein auge zu bis gegen acht.

28. August 2006 - 11:24

not ist kein grund.
für die liebe. nur mut.

throwing bones

28. August 2006 - 09:57

beim blättern in alten notizbüchern. entzifferungen, und dann ein zufallsfund, lang vergessen.

28. August 2006 - 07:38

void? vielleicht hätte ich besser ‘wasteland’ geschrieben. (waste = müll, oder?)

28. August 2006 - 06:36

die träume zeigen es, letztendlich. trotz schlaflosigkeit sind träume da, was einigermaßen überrascht.
verwirrung und verzweiflung, nach drei stunden schlaf. ich weiß nicht mehr, ich will einfach nicht wissen, daß U und G zwei verschiedene menschen sind. etwas, was real natürlich keine schwierigkeit darstellt. wenn auch beide, jede auf ihre art, mir die freude über sie zurück in den rachen gestoßen haben. mich zurückgelassen in einer entsetzlichen leere, in schwiegen, warten und raten.
darüber hinaus klären träume die verhältnisse, decken die gerüste und konstrukte auf, die hilfslinien des lebens. dopplungen und wiederholungen.
nur selten gibt die eine oder andere erkenntnis, und niemals ist gewißheit leicht zu ertragen. heute zum beispiel die, daß ich lebe wie eh und je. wie ich gezwungen war zu leben, seit ich alleine laufen und selber sprechen kann. einziger unterschied mag sein, daß es normalerweise nicht mehr weh tut, heute. wenn nicht außergewöhnliche umstände eintreten, ist es harmlos, routine mittlerweile. dann sehe ich aus, lache und rede wie ein mensch. von außen betrachtet. ich falle nicht mehr auf. diese schmerzfreiheit mag gewöhnung sein. oder aber schlichte abnutzung.

identität (6)

28. August 2006 - 01:00

nachts immerhin, beim verzweifelten schleichen durch die räume, ganz leise, bewegen sich die frischen identitäten, sortieren das konzept um, schieben daran und darin wie mit bauklötzen. vieles ist unsinn, das meiste nicht zu erkennen, aber die gestern noch erwähnte lücke macht anstalten, sich anstaltslos zu schließen.
so ist das, mehr muß nicht. das leben ist gut, solange das schreiben bleibt. was über dieser grenze liegt, ist bonus.

identität (5)

27. August 2006 - 10:48

einmal durch das bestehende, aber schon monate alte, ein wenig in vergessenheit geratene konzept gerauscht und die neu entwickelte ebene eingezogen. hat überraschend gut funktioniert, war absolut keine große sache. vor allem mußte die perspektive glattgezogen werden, damit war die sache kein problem. es gibt also einstweilen keine erste person mehr. das bringt nichts, so wie es jetzt gerade aussieht.
in der mitte der zweiten hälfte klafft noch ein loch, das spüre ich genau. so kann es natürlich nicht bleiben, aber auch das wird sich bald geben. erfahrungsgemäß entwickelt sich so ein ding mit freuden wie von allein, wenn es erst einmal wieder in schwung gebracht wurde. was hiermit geschehen ist.
ich könnte mir durchaus vorstellen, daß sich vor allem die frisch integrierte story, die ja bislang genau genommen kaum mehr als ein ansatz ist, sich noch ein wenig breiter machen wird. abwarten. bis morgen.

i’m the void.

27. August 2006 - 09:55

ich rauche und trinke. sieht fast so aus, als wollte ich mir endgültig den rest geben. ist aber vielleicht nur eine erstverschlimmerung, von wegen der gleich wieder versandeten meditationsansätze neulich.

identität (4)

27. August 2006 - 05:35

manches bewegt sich schnell, anderes eher langsam.
die identität ist jedoch nicht aufgegeben, sondern erfreut sich derzeit äußerster vitalität. immer noch strukturarbeit, figuren- und storyentwicklung, was natürlich hand in hand geht, perspektivische entscheidungen. verdichtung der materie also. es wird, denke ich. bald schon.