30. Oktober 2006 - 10:15
kranksein macht müde, wenns auch nur ein bißchen ist. krank, meine ich. müde ist viel.
kranksein macht müde, wenns auch nur ein bißchen ist. krank, meine ich. müde ist viel.
wer denkt dabei eigentlich an uns nachtmenschen? haben wir nicht auch ein recht auf ein bißchen licht?
passend zum wetter huste, rotz und röchel ich derzeit ein bißchen.
so kann es gehen. von dem ursprünglichen konzept, hier unter dem namen ‘identität‘ verbucht, ist nur die struktur geblieben. nach wie vor handelt es sich um einen vorkrimi, wie ich das genannt habe. also die geschichte vor der tat. der täter, wenn er noch kein täter ist. das ist aber auch alles. die story ist eine ganz andere, was naturgemäß probleme aufwirft. das eilige nacharbeiten des personals zum beispiel.
immerhin habe ich aber auf die art endlich eine verwendung für den schönen namen Karla. den habe ich schon seit über 10 jahren in petto. er bedeutet übrigend Die Freie, wie ich gerade nachlese. das paßt ja.
arbeitstitel: totes land. (wie man sieht.)
in diesem jahr bemühe ich mich rechtzeitig um konsequenz. ich stelle mir den wecker und stehe dann auch auf. selbst wenn ich nur knapp fünf stunden geschlafen habe, das ist doch kein problem. jetzt ist es hell, fast warm sogar, bei weit geöffneter balkontür. und ich habe längst schon einen anfang gemacht.
komm doch, winter, komm doch! wir werden sehen, wer diesmal siegt.
überraschung! ist einstweilen auf eis gelegt, weil unvermittelt die kunst geschrien hat. das kommt davon, wenn man sich an dumme alte slogans erinnert.
alter slogan, ich weiß gar nicht mehr wofür. ist nie benutzt worden, soweit ich weiß. keine ahnung, warum mir der ausgerechnet jetzt wieder in den sinn kommt.
gefällt mir aber immer noch. und gehört mir, ich darf ihn also benutzt. nur wofür?
hab ich da richtig gehört? “Im dritten Zimmer haben die Nachmieter ein Bett zurückgelassen.” der sprecher der sendung Unsere erste gemeinsame Wohnung (heute ziehen fritz & rike nach köln) spricht es wie selbstverständlich aus. kann also eigentlich nicht sein, möchte man meinen.
dennoch fordere ich hiermit endlich ein solides tv-lektorat, und stehe dafür natürlich jederzeit zur verfügung. ;-)
daß ich aber auch immer wieder, wenn im fernsehen von ‘medjen’, also ‘medien’ die rede ist, ‘mädchen’ verstehen muß. ist schon irgendwie albern.
kleine übersetzungsproblematik aus dem alltag. eine freundin bittet mich, ihren neuen mp3-player mit ihr zusammen zu ergründen. eine bedienungsanleitung gibt es nur auf englisch, und das kann sie nach eigener einschätzung nicht besonders gut. darüber hinaus ist das gebotene englisch auch nur rudimentär, made in hongkong steht auf der neutralen verpackung. “…the player dose no responce…” steht da zum beispiel.
ich lege T beiseite und stelle als erstes die sprache auf ‘deutsch’ um. das geht immerhin, die freundin freut sich. und es kann doch in allem nicht so schwer sein, dem ding ein bißchen musik abzuverlangen, wie es sich gehört. ist es dann auch nicht, das teststück dudelt schon nach ein paar sekunden.
später allerdings frage ich mich eine ganze weile, was denn um himmels willen ‘lokale heft’ heißen könnte. der einfachheit halber schalte ich nochmal kurz ins englische zurück. klar, hatte ich mir fast schon gedacht. ‘local folder’, natürlich.
(by the way: der titel dieses beitrags steht natürlich in keinerlei zusammenhang mit seinem inhalt, ich weiß.)
eines habe ich nach gut zwei jahren gelernt. in berlin ist der herbst ein ersatz für den fehlenden frühling. und langsam fange ich an, das ganz enorm zu mögen. diese sonne, dieser wind. heute zum beispiel. die heizung ist aus, die balkontür steht weit offen. besser geht es nicht.
für heute abend wäre ja der anruf in sachen mietsicherung angekündigt gewesen. kam aber nicht.
ist das jetzt als gutes oder doch eher als schlechtes zeichen zu werten?
keine ahnung, einstweilen gönn ich mir einen schnaps. und dann mal weitersehen.
migränetag. gegen mittag einen kurzen artikel fertig gemacht und dann die anstehende liste auf morgen geschoben. anschließend nur noch in der wanne gelegen, beinah bewegungsunfähig. jetzt erst wird es wieder, vielleicht. aber totmüde bin ich.