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archiv: Januar 2007


flow down

16. Januar 2007 - 12:42

heute einen job im dreistelligen bereich versemmelt, ziemlich absichtlich auch noch. ein scheißjob eben. dennoch, keine gute sache. hätte nicht sein müssen, vielleicht aber sollen. das gehört wohl dazu, zum flow dieses jahres. ups and downs. nichts neues.

16. Januar 2007 - 01:31

seit ein paar tagen steht die drahtlosverbindung wieder ohne probleme zur verfügung. ohne jegliche veränderungen an der konfiguration. ich bin ratlos. (hihi – ratlos, nicht drahtlos. ;-) gibt es dinge außerhalb der internen einstellungen, die die verbindung beeinflussen können? der drahtrechner (desktop mit kabel) hat diesbezüglich übrigens so gut wie nie irgendwelche schwierigkeiten. die telefonfirma ist also vermutlich nicht verantwortlich. oder?

15. Januar 2007 - 02:07

enge spielt oft ein seltsames spiel mit weite. ähnlich wie die zeit, die sich dehnt oder zusammenzieht, je nachdem, ist das eine wie das andere. gleich. so ist es seit jeher, mit den teilen dieser welt, die sich gegenüber zu stehen scheinen.
einstmals empfundene liebe läßt sich bewältigen, auch das ist ein fakt. die diesbezüglichen regeln sind denkbar einfach. obwohl es dabei nicht um das vergessen geht, das die zeit angeblich mit sich bringt. so einfach ist es nun auch wieder nicht. in dieser hinsicht bin ich auch nicht besonders talentiert, seit jeher tue ich mich damit besonders schwer. mit dem vergessen, meine ich. dazu fehlt mir jegliches talent.
ohnehin ist das wesen der bewältigung einer liebe viel eher die vermeidung. eine denkdisziplin, ausgeweitet ins negativspektrum. eine nichtdenkdisziplin sozusagen. die überwältigung des ehemaligen liebeslandes mit anderem schrott, sei es arbeit oder krieg. oder eine sogenannte neue liebe. das ist alles.
schrott und krieg liegen mir, das ist kein problem. eine neue liebe dagegen ist mir zur rechten zeit noch nie untergekommen. daran liegt es wohl auch, daß ich letztendlich doch immer wieder zurückkehre, nach jahren noch. in das verbotene land, in die wüste.
das ist peinlich, verflucht nochmal. und ich wage kaum zu denken, was passieren würde, wäre es einmal wirklich liebe, irgenwann.

14. Januar 2007 - 12:15

gegen sechs einschlafen und um kurz vor zehn schon wieder von der postbotin geweckt werden, das macht nicht wirklich einen guten tag. so auch heute nicht. stunden vergehen, bis sich ein wenig linie in der arbeit zeigt. ein ganz klein wenig. und dann ist es nur bürokram. ein kleiner werbebriefstapel, weiter nix. übel. vor allem, weil es darüber hinaus tatsächlich nichts zu sagen gibt.

14. Januar 2007 - 10:24

lauter schräge ideen heute. die umsetzung? naja, mal schauen. aber dieses jahr ist ein flow, irgendwie. bislang zumindest. eines wächst aus dem anderen, trotz aller nur denkbaren widersprüche.

christiansen?

11. Januar 2007 - 10:10

der jauch wirds also nicht. da gibt es nur noch einen: plasberg! (so könnte aus der sendung endlich mal was werden.)

ein hoch auf die wodkajahre, alle kommenden

10. Januar 2007 - 12:04

ab sofort beginne ich jedes neue jahr mit wodka. nie wieder sekt, ich verabscheue sekt. wodka hingegen ist positiv besetzt. ergo sind wodkajahre gute jahre. bislang zumindest, und das ist doch schon mal was. es spricht allerdings nichts gegen einen späteren wechsel zu tequila oder whiskey, meinetwegen auch martini oder sambuka. aber nie wieder sekt, nicht einmal den allerbesten. das ändert ja auch nichts. sekt taugt einfach nicht für mich. okay? (danke sven!)

10. Januar 2007 - 11:36

schon der 10., und das jahr macht sich immer noch ganz gut. eine sache nervt, aber das ist geht wohl nicht ohne. ist außerdem bald vorbei, denke ich. und alles andere geht weiter. ohne frage.

höhere mathematik / wahrscheinlichkeitsrechnung

09. Januar 2007 - 10:56

mit dem 1. schluck des 3. bieres 2 paracytamol = alles bleibt gut.

frühling in der u-bahn

09. Januar 2007 - 10:07

es gibt ja nicht viel, was man in u- und s-bahnen machen kann. entweder lesen – die zeitung , ein buch oder das berliner fenster – oder musik hören und ins leere starren. nur nicht die leute ansehen, zumindest nicht direkt, das geht gar nicht. da herrscht in den bahnen dasselbe gesetz wie im fahrstuhl. man hat so zu tun, als wäre die situation nicht so, wie sie ist. zu laut, zu eng, zu stickig. auf jeden fall vorwiegend unangenehm.
was also tun? telefonieren im massenverkehrsmittel ist nicht so mein ding und musizieren kann ich auch nicht. ganz zu schweigen von presseproduktverkäufen von wagon zu wagon. ich sitze also da, mehr nicht. und wenn ich einmal von meinem buch hochsehe oder die zeitungsseite umschlage, dann – und auch nur dann – wage ich vorsichtig einen blick auf die anderen. die machen genau dasselbe. sie starren löcher in die luft, telefonieren oder glotzen zum berliner fenster hoch. wenn sie nicht zufällig auch gerade die seite umblättern und erschrocken auf meinen blick treffen.
heute speziell zu beobachten: die unfähigkeit mit dem eigenartigen wetter umzugehen. typen im sweat-shirt und barfuß in ihren turnschuhen sitzen neben aufbauschenden daunenjacken und wollschals, handschuhträger neben blanken nierenpartien. regenschirme machen da noch den besten eindruck. das paßt irgendwie. frühlingswinde wehen durch die schächte.

08. Januar 2007 - 01:12

schon wieder eine randbemerkung: wie kommt es eigentlich, daß drahtlosverbindungen mal nicht funktionieren wollen und dann plötzlich doch wieder? im moment gehts zum beispiel, und ich hab echt nix geändert.

totes land (21)

08. Januar 2007 - 01:06

doch noch die letzten zwei seiten des anstehenden kapitels überarbeitet. sonst wäre das ganze wochenende ohne textarbeit verstrichen, und das ist nie ein gutes gefühl. zwar ist der steuerkram fertig und ein paar andere sachen. das paket für die ausschreibung zusammengepackt und adressiert, zum beispiel. aber dennoch, so ist es besser.
als nächstes dann das kapitel in seiner gesamtheit noch einmal durchsehen, kürzen vermutlich. dann weiter, damit bis zum ende des monats noch ein bißchen was zusammenkommt. (exposé schreiben nicht vergessen.)

07. Januar 2007 - 07:58

für einen termin noch einmal MEMORY ausgegraben. seit über 10 jahren in arbeit, längst überfällig, aber noch immer nicht fertig. vielleicht auch überschrieben und nur zum wegwerfen gut, keine ahnung. ich kann das nicht mehr entscheiden, sollen andere es tun. (zum glück mußte ich nicht auswählen, sondern nur einen komplettausdruck anfertigen. das war hilfreich für heute, und wer weiß, was es sonst zu bewirken vermag.)