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archiv: Februar 2007


sachen gibts

17. Februar 2007 - 01:59

es gibt menschen, die wollen partout keine emailadresse. und zwar weil sie erklärtermaßen nicht im internet auftauchen wollen, nirgends. absolut nicht. ich hab gerade eben so einen getroffen. verrückte sache, kaum vorstellbar im grunde.
ich hab dann nicht erzählt, was bloggen ist, vorsichtshalber. das war aber auch nicht gefragt, wenn ich ehrlich bin. und so mußte ich nicht darüber nachdenken, warum ich das hier mache. das fällt mir nämlich in solchen momenten immer nicht ein.

throwing bones

15. Februar 2007 - 11:25

familiengeschichten: teil IV
(sonst gibts nix zu sagen)

blogblödsinn, ich auch mal:

13. Februar 2007 - 12:48

engl ist nicht das, was sie suchen?

throwing bones

13. Februar 2007 - 09:49

familiengeschichten: teil III

ohne mich

13. Februar 2007 - 09:18

dieses vanity fair-gerede überall. das ding ist doch ein phantom, ich hab jedenfalls noch kein real existierendes exemplar gesehen. und ich hätte es wenigstens mal in die hand genommen und so mit dem daumen durchflutschen lassen. ganz bestimmt. aber so? kann das ja nix werden.

12. Februar 2007 - 12:35

na also: die schnäufchen von gestern sind heute nur noch winzige dreckhäufchen. (dräufchen?) und die sonne scheint. winter ade!

11. Februar 2007 - 09:06

grad mal kurz rausgesehen und immer noch reste von schnee erkannt. besonders auf den autos und da, wo der räumdienst früh am morgen kleine schneehäufchen gemacht hat. (schnäufchen?) ich glaub, das ist jetzt der winter. doch noch. gewesen.

programmhinweis

11. Februar 2007 - 06:23

schon wieder tv. man könnte meinen, ich hätte nichts besseres zu tun.
aber Wilbur wants to kill himself darf man halt auf gar keinen fall verpassen. heute abend, mitternacht, im ersten. (man achte insbesondere auf den horst. nicht, daß der übersehen wird.)

schwarz-weiß?

11. Februar 2007 - 02:38

das zdf zeigt ein paar alte kommissarfolgen, wohl wegen des todes von herbert reinecker. schrecklich, diese dialoge, in denen alles wenigstens dreimal gesagt wird. (“sie richtet sich zugrunde. das hast du doch gesagt, daß sie sich zugrunde richtet? jetzt richtet sie sich zugrunde. ich habe das verstanden, herr kommissar. daß sie sich jetzt zugrunde richtet.”) aber es erlaubt natürlich schöne zooms und kamerafahrten, die es heute, in fernsehserien zumindest, gar nicht mehr gibt. alles nur noch schnitt und gegenschnitt, man muß gar nicht mehr hinsehen.
folge 38, die gerade läuft, grauroter morgen, wurde mir seinerzeit, in den frühen 70ern also, ich war allerhöchstens 10, als drogenaufklärungsfilm verordnet. man stelle sich das vor, sabine sinjen, lallt sich durch die szenen, träumt von der isarsonne, wo sie dann ja auch suchtselig (heute würde man wohl sagen voll drauf) erschossen wird. neben ihr im gras die gitarre. und meine mutter sitzt neben mir, paßt auf, daß ich auch schön aufpasse, wie das so ist mit den drogen. schrecklich und tödlich.
das sollte mir wohl angst machen, aber wenn ich mich recht erinnere, fand ich die story damals eher unverständlich. diese armselige tochtergestalt, kraftlos, dagegen die hartgesottene mutter, mit allen wassern gewaschen. und zum schluß der mördervater als letzte rettung, die dann doch keine ist. natürlich nicht. später schien mir die sache reichlich harmlos dargestellt. zu sauber, beinah clean. die leute in den straßen sahen anders aus.
ich weiß nicht, bis heute nicht. wirklich nicht, ich kann es einfach nicht sagen, herr kommissar. wenn sie mich jetzt fragen, ich wüßte es nicht. (aber ja doch, ich kann auch mit solchen doppeldopplungen spielen. ;-) vielleicht waren die münchner fixer ja damals sauberer als die bei uns. zumal wenn sie einen reichen papa in augsburg hatten. wer weiß?

throwing bones

10. Februar 2007 - 11:51

familiengeschichten: teil II

über fiktion

10. Februar 2007 - 11:35

um das einmal festzuhalten: ob im blog oder woanders, jedes stück noch so banaler text ist im grunde als fiktion zu betrachten. mehr oder weniger zumindest. wahrheit und wahrhaftigkeit sind etwas grundsätzlich verschiedenes. ich spiele nicht inquisition, weder hier noch sonstwo. zum beispiel esse ich kartoffeln am liebsten mit schale, trotz der pellkartoffeln.

throwing bones

09. Februar 2007 - 10:52

familiengeschichten: teil I
(einstweilen ohne kommentar)

programmhinweis

09. Februar 2007 - 05:04

heute abend in der kulturzeit geht es über wortgewalten.
von dem, was ich lese, stimme ich definitiv zu, bis hin zu der feststellung, daß trotz allem wortgewalt letztendlich nicht mit körperlicher gewalt gleichzusetzen sei. obwohl es andererseits gerade da brenzlig wird. mündet die körperliche gewalt nicht in körperliche verletzungen, sondern bewegt sie sich lediglich im bereich der demütigung, so ist meiner erfahrung nach die sprachliche vernichtung um ein vielfaches nachhaltiger. und zwar gerade aus dem im beitrag angeführten grund der auf dem gebiet durchaus möglichen flexibilität. schließlich könnte alles immer auch nur ein witz gewesen sein. oder?