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archiv: September 2008


on the road

19. September 2008 - 19:45

der nachteil am standort neukölln ist natürlich, daß man für diese mitteevents immer durch die halbe stadt muß. in die pappelalle zum beispiel, zur buchvorstellung des herrn bjerg. mehr dazu gibt es im hauptstadtblog zu lesen. ansonsten mach ich mich dann mal auf den weg.

puh!

19. September 2008 - 17:20

die abschaffung oder umgestaltung der ksk war also ein papiertiger. das war absehbar, keine frage. dennoch ein glück, nicht nur für mich.

19. September 2008 - 01:15

müde und leicht betrunken. gut gegessen und bestens unterhalten. richtig zufrieden also.

18. September 2008 - 00:08

mitternacht, feierabend. ich weiß wirklich nicht, warum sich in letzter zeit immerzu eines ans andere reiht, ohne ein kleines bißchen platz für den eigentlichen teil der arbeit. dem denken, dem suchen, dem schreiben. ich weiß nur eines, das ist nicht gut, überhaupt nicht. das muß sich wieder ändern. bald.

17. September 2008 - 20:41

so verdammt lange tage derzeit. aber wirklich jetzt. wo diese doch eigentlich längst angefangen haben, kürzer zu werden.

16. September 2008 - 19:11

in letzter zeit muß ich ja immer wieder mal über die modersohn-brücke, da liegt das modersohn-magazin irgendwie nahe.

13. September 2008 - 19:28

kleine pause. leichte fingerübungen. ich bin so müde.

rainbowfeeling in neukölln?

12. September 2008 - 20:30

in der stinknormalen eckkneipe vor meinem schlafzimmer, so eine von der art, wie ich sie eher nicht betrete, allein schon aus qualmtechnischen gründen, ganz zu schweigen von den dort beständig ein- und ausgehenden hunden, passiert heute irgendwie etwas äußerst eigenartiges. ich weiß auch nicht, es macht mir angst, glaube ich. was ist das nur?

12. September 2008 - 11:17

ganz ohne arbeiten geht es nicht, das ist klar. wo kommen wir da hin, einfach mal so gezielt nichts zu tun. so geht das einfach nicht. hab also gestern doch noch alles gut durchsortiert. so muß das sein. damit es dann heute und morgen und übermorgen und am montag usw. flott weitergehen kann.

frei und flexibel

11. September 2008 - 11:55

36 stunden migränebedingt ausgebucht. arbeitszeitverlust. einkommenseinbuße. lebenszeitverminderung. naja. so ist das eben. zum glück kommt ein solcher totalausfall nicht mehr allzu häufig vor. in festanstellungen war das schlimmer, damals, wenn ich mich recht erinnere. häufiger auf jeden fall, die starre fördert das wohl. jetzt, im freien fall, tag für tag, packt es mich nur noch alle drei monate oder so. vielleicht. aber dann richtig.

heute bemühe ich mich, trotz arbeitsstapel, einfach mal einen tag wochenende zu machen. besser ist besser. also gezieltes nichtstun. frei haben, statt frei sein. und das wetter paßt auch. also ich bemühe mich. zumindest gleich dann, wenn ich mit dem gröbsten durch bin, an dem ich jetzt schon seit einer stunde sitze.

böse schafe

07. September 2008 - 18:54

angefixt bei einem besuch der langen buchnacht im april, bestärkt durch den wunsch, etwas über humor zu lernen. also wie bringt man diese (böse) komik in ein buch? das begreife ich einfach nicht. und katja lange-müller scheint es ja zu wissen.

inzwischen habe ich Böse Schafe gelesen, bin aber immer noch nicht klüger. was ist das nur? was hatte ich erwartet?

es ist eigenartig. das buch ist gut, keine frage. macht mich aber wesentlich weniger lachen, als ich erwartet hatte. es ist böse, hart und entlarvend für alle beteiligten. es geht tief und nah mitunter. es ist bitter, durch und durch. und das alles ist komisch, ja. genau das ist es.

aber wie, verdammt, geht das? liegt die kunst der komik vielleicht doch vorwiegend in der person? und gar nicht in der sprache selbst? (dann wäre das ja eigentlich kein problem. aber so einfach ist es vermutlich nicht.)

verweis ins hsb

07. September 2008 - 15:01

endlich bin ich heute dazu gekommen, diesen ansatz etwas konkreter auszuformulieren. zu lesen im hauptstadtblog: Kellergang

throwing bones

06. September 2008 - 23:38

noch ein resttext, für die bones aufbereitet: Wölfe

(die numerierung deutet übrigens tatsächlich einen gewissen losen zusammenhang an. am ende wird es jedoch ein richtiges ende nicht geben, da es sich nur um bruckstücke eines fragments handelt.)