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archiv: November 2008


pervers

12. November 2008 - 01:01

zwei fette strahler leuchten von außen in das eckzimmer auf der anderen straßenseite. und damit auch schräg rüber zu mir, direkt auf mein bett. schon seit stunden. erst hielt ich es für eine eigenartige weihnachtsdeko, wird ja langsam zeit. neukölln ist auf dem gebiet immer fürchterlich engagiert.

inzwischen denke ich aber, daß da drüben gedreht wird. kommt ja in berlin des öfteren vor, warum nicht auch mal hier. zumindest strahlt der von außen beleuchtete raum auch innen heute gleißend hell. das ist mehr als nur der kronleuchter. ich weiß das, denn sonst ist zwar auch immer die ganze wohnung die ganze nacht erleuchtet. aber nicht so.

andererseits ist es richtig schlimm hell auch wieder nicht. das hab ich schon ganz anders gesehen, wenn ein filmteam vor ort war. also vielleicht ein eher privater anlaß? ein porno oder so? womöglich nimmt auch die supernanny grad ein paar slumkidkorrekturen vor. keine ahnung.

ist auf jeden fall eine schlimme ecke hier. echt.

11. November 2008 - 01:19

kaum in der verantwortung, geht der ärger schon los. (nee, nicht obama. ich. ;-)

das fräulein (1)

10. November 2008 - 01:10

wie schon gesagt, die wienrecherche hat ausgedient. das heißt, sie ist übergegangen, nahezu nahtlos, in ein darum herum erweitertes projekt. wenn auch nach einer großen pause, über ein jahr.

derzeit sieht es plötzlich wieder richtig gut aus. alles wird lebendig in mir, nicht nur die struktur, auch die menschen. sie fangen an, gesichter zu tragen, haare und worte, und sich mit- oder gegeneinander zu arrangieren.

und einen arbeitstitel gibt es auch schon.

ka

09. November 2008 - 13:49

neues k für den sonntag entdeckt. kiesern.

bookmarks

08. November 2008 - 23:19

heute einkaufen gewesen und dabei an einem buchgeschäft vorbeigekommen. was folgen hatte, wie immer. aber harmlos, nur ein buch über den krieg, den kleinen prinzen auf englisch, für die schüler, nicht für mich, und ein werk über gutes deutsch. was auch noch genau so heißt.

beim einordnen ins regal ergaben sich ein paar notwendige umstellungen, überhaupt war plötzlich ein wenig ordnung schaffen angesagt. übel, was ich da sehen mußte. oder besser erkennen. wieviel staub, wieviel dreck sich auf büchern sammeln kann. und wieviele ich ungelesen vergessen habe.

gut, das war nur das regalstück mit den schreibbüchern. das sind zum große teil nachschlagewerke. die nimmt man halt, wenn man sie mal braucht. ich bin aber nicht sicher, wie es in der romanecke aussehen mag. staub und dreck und ungelesenes? da, wo die geschichten wohnen? vermutlich ja.

throwing bones

08. November 2008 - 19:39

Mister November – eine hommage

i’m blue

08. November 2008 - 00:43

jetzt hab ich mich selbst überrascht. erst habe ich eine funktionierende bluetoothverbindung zwischen dem netbook und meinem handy hergestellt. und anschließend eine dfü-verbindung ins internet über diesen frischen kanal. einfach so. nahezu problemlos. (außer daß ich zunächst vergessen hatte, bluetooth am netbook überhaupt mal einzuschalten, war nix.)

da stimmt doch irgend etwas nicht mit mir.

07. November 2008 - 01:32

so viel zu tun. und so wenig erfolg. (denke ich manchmal. ist aber ein irrtum. alles.)

suppe kochen

06. November 2008 - 16:03

pfeffer und salz für die suppe ist kein problem. liebstöckel hab ich grad nicht da. geht ja vielleicht auch ohne, oder?

wienrecherche (7)

05. November 2008 - 01:25

lang ist es her, über ein jahr. da ist die wienrecherche eingeschlafen, klammheimlich, ohne mich um erlaubnis zu fragen. nein, wirklich eingestellt habe ich das projekt seinerzeit nicht, nicht bewußt zumindest. dennoch lag sie plötzlich auf eis, mitten im sommer. besser gesagt auf einem tisch im wohnbüro, gleich neben dem schlafsofa. also weit weg vom schreibtisch, wo alles nach und nach verstaubt ist. bis ich die sachen vor ein paar wochen in einen ordner geräumt habe. aus dem weg, konsequent. manchmal soll man ja den dingen seinen lauf lassen, diesen unfertigen schreibdingen auf jeden fall. so etwas darf man nicht zwingen.

doch so schnell, wie sich alles – die grundidee, erste strukturen, vorläufiges personal – zurückziehen kann, so fix präsentiert es sich manchmal auch wieder in neuer pracht. auf einer anderen grundlage, mit ganz frischen figuren und in völlig anderen zeitebenen.

aber nicht nur. wien bleibt. und die erste idee der geschichte, die für sich selbst aber nicht tragfähig werden wollte. nicht für mich, denn auf einen historischen roman hatte und habe ich keine lust. so mußte also alles anders werden, damit es doch noch voran gehen kann. und das tut es jetzt, da bin ich sicher.

aber so oder so, ich werde berichten, wenn auch vermutlich unter einem anderen titel. ja, die wienrecherche hat ausgedient.

worte an sich

03. November 2008 - 01:39

höchste zeit, daß sich mal wieder etwas tut auf MINUSZERO. also: blogger müssen lügen, und zwar ebenso wohlüberlegt wie konsequent. ohnehin hat jeder schreiber, der gut lügen kann, die besseren karten.

nachtaktiv

02. November 2008 - 13:04

das hab ich nun davon, daß ich in einem trendbezirk lebe. aus versehen, denn vor gut vier jahren, als ich hier herzog, war davon noch nicht die rede.

zunächst hängt also in der eckkneipe vor meinem schlafzimmerfenster plötzlich die regenbogenflagge im fenster. riesig groß, dominant, könnte man fast sagen. und sie hängt da bis heute. in dieser harmlosen pinte, bislang kaum mehr als ein öffentliches wohnzimmer mit praktischem bierausschank. zum frühschoppen bereits geöffnet, abends um zehn aber meistens schon wieder zu. wenn denn überhaupt geöffnet wurde. im hinterzimmer steigen offensichtlich hin und wieder tupperpartys. selbst silvester war dort nicht so richtig viel los dort. nicht so zumindest, daß es mich auch nur im geringsten gestört hätte.

gestern nacht aber war es auf einmal soweit. kurz vor zwei, wummernde bässe aus dem hell erleuchteten lokal, reges treiben in der weserstraße. junge männer in dunklen jacken, turnschuhträger und andere menschen, ein kommen und gehen, fahrräder überall, bestellte taxen, die warten oder weitere gäste bringen, handytelefonierer draußen vor der tür, rollende bierflaschen, reden und lachen. ein pulk von fünf ankommenden gästen macht erst einmal ein foto von kneipe, der flagge vielleicht, bevor sie das etablissement betreten.

das geht so bis gegen fünf, wenn ich mich recht erinnere. ja, wo sind wir denn hier!? ;-)

luzifer (7)

02. November 2008 - 01:39

„Worte machen Krieg”

Connie Palmen, Luzifer