throwing bones
26. Januar 2009 - 21:27kleine neue reihe, bei den bones drüben: Hemingways Tochter I
kleine neue reihe, bei den bones drüben: Hemingways Tochter I
gestern morgen übrigens etwas geträumt, das sich ohne weiteres als stoff zu einen roman ausweiten lassen würde. was heißt ausweiten? vermutlich einfach nur vertiefen, so dicht war es. ein kammerspiel und ein thriller zugleich. auch das noch.
wenn ich mit 77 auch noch motorradfahren als mein hobby angeben kann, wie ingrid van bergen auf ihrer homepage (ganz unten), dann verzichte ich gerne auf dieses dschungeldings.
ich probier mal was ganz neues, dachte ich gestern, nachdem ich mehr und mehr verschnupft leise vor mich hinröchelte. schon das zweite mal in diesem winter. so geht es ja nun wirklich nicht. also, dachte ich, dreh ich doch einfach mal die heizung auf. in allen zimmern, nicht nur im wohnbüro oder in dem, in dem ich mich gerade aufhalte, gleichzeitig. ich mache einfach mal die ganzen wohnung warm, wenn ich sowieso die ganze zeit zuhause bin.
und so ist es nun, auch heute noch. seltsam. nirgendwo mehr 17°. (doch, im schlafzimmer. gleich, wenn ich zum schlafen das fenster öffne. aber jetzt noch nicht.)
gestern war frühling. als ich auf den balkon trat, wußte ich es. heute ist der tag.
so ist es in jedem jahr, früher oder später. plötzlich ist frühling, definitiv. noch kaum zu merken, nur in der luft, irgendwie. wenn man genau hinsieht. und egal wieviel schnee noch fallen mag, wie tiefe minusgrade noch gemessen werden. es ist frühling, ab sofort. jawohl!
heute aus beruflichen gründen die genaue begrenzung des rheinlands recherchiert. und dabei mit schrecken festgestellt, daß essen dazu gehört. zumindest der größte teil der stadt. ebenso verhält es sich mit wuppertal. ich habe also viele jahre meines lebens ahnungslos im rheinland verbracht, ich bin sogar gebürtige rheinländerin. und nicht etwa westfälin, wie ich tatsächlich immer dachte.
wenn man es genau nimmt bin ich österreichische rheinländerin. was für eine kombination.
sehr schön. alpharebellblogger don alphonso über werte: … Schon das Wort Alpha …
in letzter zeit werde ich den gedanken nicht mehr los, daß ich langsam aber sicher ein paar überlegungen zum thema zeitmanagement anstellen muß. oder vielleicht überhaupt mal ein solches grundsätzlich irgendwie einführen sollte. definitiv. auch wenn mir zeitplanung und pflichtackerei nach stoppuhr grundsätzlich zuwider ist. besonders natürlich, wenn es um kreative arbeit geht. wie soll das funktionieren?
aber da ich ansonsten zu eben jener freien arbeit überhaupt nicht mehr komme…
„Wir saßen im Erdloch und unterhielten uns. Es war eine schöne, frühe Sommernacht. … Im Ghetto schrie eine Frau.”
Wolfgang Koeppen, Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch
beeindruckend, beinah der ganze text. nur ein hauch von kitsch, hier und da. besonders am ende. das ist schade. das ist einfach zuviel. fast möchte ich mich dafür entschuldigen.
auch für die eigenartige publikationsgeschichte, die zwar verdeutlicht, wie geschichten entstehen. welchen bezug ein text nahezu immer zur sogenannten wahrheit hat. oder haben kann. anders geht es kaum. dennoch ist das offenliegen dieser zusammenhänge doch ein wenig hinderlich. die frage, die nicht beantwortet werden kann. ist es nun wahr, das alles? wie es da steht? oder ist es doch „nur” erfunden? von einem „mietschreiber” zusammengestellt?
wer will mag vergleichen, den originaltext von jakob littner selbst gibt es inzwischen auch.
du hast mir die sprache neu erklärt, sagte neulich eine kundin zu mir. ich weiß zwar nicht, wann ich das getan haben sollte. aber es hörte sich trotzdem irgendwie gut an.
ein wenig macht sich winterfrust in mir breit. was wenig mit dem frost zu tun hat, der draußen nach wie vor herrscht. und die sonne hat ja auch geschienen, ziemlich viel sogar. heute. alles in ordung also.
ich mein ja bloß. hilft vielleicht.
heute eine kleine pfanne mit wenig öl recht lange unbeachtet auf der heißen herdplatte stehen lassen. war keine gute idee. stinkt ziemlich.