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archiv: März 2009

re:publica09 – programmgestaltung

22. März 2009 - 20:09

inzwischen steht es da, das programm. und macht mir einigermaßen mühe, mich zurechtzufinden. was aber nur logisch ist, bei dem umfang.

einstweilen ist klar: peter glaser ist ein muß, zum thema internet und ethik. außerdem die feministische netzkultur, verbunden mit der ketzerischen frage, wie derart junge frauen heute noch auf feminismus kommen. tatsächlich. die twitterlesung, naja. vielleicht, wenn die kraft reicht. ich bin ja doch eher von der älteren generation, marke stubenhocker.

märchen gehören seit jeher zu meinen heimlichen literarischen favoriten, deshalb muß ich wohl zu frau david. bevor ich mich dann zu den bloggenden frauen begebe. mal sehen, wie die chose in diesem jahr läuft. eigentlich reicht mir das, aber möglicherweise lohnt es sich ja, holm friebe mal kennenzulernen. das thema ist auch spannend für mich alte handwerkerin: marke eigenbau. (ein unsinnslink, ich weiß. da steht im moment nämlich nix weiter. aber das kommt sicher noch.)

andererseits darf das ganze ja auch nicht in arbeit ausarten. wichtig sind vor allem die pausen, der leerlauf und die begegnungen zwischendurch. vielleicht finden sich ja auch ein paar placeblogger auf freier strecke. ich meine über die hauptstadtblogger hinaus, die – wie ich sicher weiß – recht zahlreich dort umherspringen werden.

see you!

kunsterwachen

20. März 2009 - 22:44

auch morgen ist noch frühling in neukölln.

19. März 2009 - 21:08

leichte migränearbeit, den ganzen tag heute. also eigentlich so gut wie nichts. jetzt blinzle ich blind in die nacht, ganz vorsichtig. so ist es gut.

grammatik

19. März 2009 - 00:58

das einfachste ist das ich. nicht das ego, dieses gebilde aus licht und luft, aufgeblasen. ein nichts. das schlichte ich dagegen, die einfache erste person. das ist es, was zählt. ich ist die instanz, auf die es ankommt. letztendlich.

18. März 2009 - 23:13

interessantes, aber vages angebot während eines routinejobs erhalten. nun ja, abwarten.

immer dasselbe in den täglichen nachrichten (38)

18. März 2009 - 14:14

„Man kann das Aids-Problem nicht durch die Verteilung von Kondomen regeln. Ihre Benutzung verschlimmert vielmehr das Problem.”

so richtig verstehe ich ja nicht, warum der papst kritisiert wird für seine erneute kondom-äußerung. ich meine, was kann er denn allen ernstes zu dem thema schon anderes sagen? was wird denn da von ihm erwartet?

natürlich ist es lächerlich und gefährlich, was er erzählt. gerade deshalb wäre es womöglich wesentlich wichtiger, diese person und institution insgesamt in frage zu stellen. mit der gleichen radikalität.

18. März 2009 - 13:14

gestern ein wahnsinnswind, heute sonne satt. dieser frühling verspricht so einiges.

wahljahre sind keine herrenjahre

18. März 2009 - 00:46

das wahljahr scheint endgültig eingeläutet. bald schon werden die feinen risse, die bislang nur spürbar sind,  deutlich sichtbar gemacht. sekunden später bauschen sich abgründe auf, fast wie von selbst. so ist es doch immer. lächerlich.

was meinen segen zu der veranstaltung angeht, so bin ich derzeit skeptisch. zum ersten mal erwäge ich, mich komplett zu verweigern. das wird doch nix, das ist doch jetzt schon klar. im september nicht. und danach sowieso. macht alles nur noch schlimmer.

keine wohlthat

16. März 2009 - 20:36

eine weile hatte ich ja die hoffnung, daß die wohlthat’sche buchhandlung in der karl-marx-straße nur renoviert werden würde. trugen doch die arbeiter rote bretter hinein und bauten daraus neue wandregale. eingezogen ist da jetzt aber doch ein designschuhbilligladen. immerhin, nicht noch so ein totaler schrottschuppen, der plastikmüll made in china für ein paar cent verschleudert.

bin gespannt, ob es in diesem glaspalast dann wieder eine buchhandlung geben wird. vielleicht eine wohlthat?

bücherbilder?

16. März 2009 - 11:29

nein, bilder von der buchmesse habe ich nicht gemacht. wozu? ich meine, es ist schon lustig, sich durch massen von grotesk kostümierten menschen zu schieben und dabei darauf zu achten, daß man auf keine schleppen oder schwänze oder ähnliches tritt. was mir nicht immer gelungen ist, das gebe ich gerne zu. wirklich wichtig sind mir dann aber doch eher die bücher, da bin ich ganz konservativ.

jetzt

16. März 2009 - 00:19

huch! wie schreibe ich einen roman, im zdf nachtstudio. (naja, dann eben doch keine lyrik.)

15. März 2009 - 23:54

hab schon den ganzen tag halsschmerzen. werd jetzt ins bett gehen und dann ganz schnell schnupfen kriegen, sodaß ich nicht schlafen kann. vielleicht noch ein bißchen lyrik lesen. mehr nicht.

schmidt liest vor

15. März 2009 - 22:34

lesen statt leben oder schreiben. so ungefähr kenne ich das zumindest, obwohl ich auch in meinen besten zeiten nie und nimmer auf 100 lesungen im jahr gekommen wäre. selbst, wenn ich mich richtig ansgestrengt hätte. keine chance.  jochen schmidt berichtet mehr über den schreiber als vorleser im freitag, dem papierfreitag übrigens.

wer ist schmidt, hätte ich jetzt beinah gefragt. aber dann fiel es mir wieder ein.