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archiv: März 2009


social web

02. März 2009 - 22:51

eben ein wenig gexingt, beruflich natürlich, und dabei jemanden gefunden. eine flüchtige begegnung studentischer art. ist also schon lange her die geschichte, über zehn jahre inzwischen. doch die fiel mir dann gleich wieder ein, in allen zügen.

die frau, damals noch sehr, sehr jung,  war seinerzeit mit einer deutlich älteren frau zusammen, die sie nicht nur massiv unter druck setzte, sondern vermutlich auch schlug. wir wußten es alle, die ganze gruppe. ein semester lang. eifersucht war wohl das thema, besitzanspruch und etliche andere zwänge. über die berufliche entwicklung habe ich jetzt im netz einiges nachlesen können, das durchaus beachtlich ist. aber natürlich steht da nichts über den rest des lebens.

das ist natürlich logisch, dennoch fühlt es sich seltsam an. da muß ich wohl in einem anderen netzwerk suchen. ich weiß auch schon welches.

[erinnert mich irgendwie an die frau, die in einem umfassenden bericht auf sat1 auftauchte. sie wurde dabei begleitet, wie sie sich die äußeren schamlippen operativ verkleinern ließ. bei den interviews im untertitel mit klarnamen und business versehen, konnte man sie mit ein paar klicks auf xing finden. das war auch so ein eigenartiges ding.]

mit blogs ist das natürlich etwas ganz anderes. da ist ja alles ganz offen sichtlich und eindeutig erkennbar. und jeder weiß das. oder? ;-)

bitter

02. März 2009 - 21:44

in möhren ist so ein runder kern innen, in der mitte. den hab ich als kind immer freigegessen, es zumindest versucht. das war aber nicht so leicht, wie silberzwiebeln im mund schicht für schicht auseinanderzudividieren.

leben in wien (1)

02. März 2009 - 21:21

„Österreich war einmal ein Weltreich gewesen.”

Rolf Schneider, Leben in Wien

zen

01. März 2009 - 01:07

trauer geht eigenartige wege mitunter. nicht jedem lehrer, der einem den weg gewiesen hat, weit über den nächsten schein, die nächste prüfung hinaus, kann man vermitteln, was das einem bedeutet hat. so gern man auch wollte, manchmal ist es einfach nicht an der zeit. und manchmal ist keine zeit mehr.

ich solle vor allem wieder lyrik schreiben, lautete der letzte rat einer meiner besten lehrerinnen an mich. das war vor jahren, an einer haustür im verhaßten düsseldorf, wenn ich mich recht erinnere. dabei ist lyrik etwas, das ich lange hinter mir gelassen habe. so glaubte ich damals, und im grunde glaube ich das heute immer noch.

dennoch versuche ich mich – manchmal – an diesen rat zu halten. vor einiger zeit habe ich sogar extra ein kleines, geheimes blog eingerichtet. mal sehen, was daraus wird. und ob etwas daraus wird.