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archiv: Juni 2009


48 stunden neukölln

30. Juni 2009 - 19:22

ich war dann doch da, am sonntag nachmittag, ein ganz kleines bißchen jedenfalls. so ungefähr 4 stunden.

zu spät

30. Juni 2009 - 14:29

etliche löcher sind gebohrt auf der suche nach dem kaminschacht. viel staub aufgewirbelt und schweißtropfen investiert. jetzt aber ist es gleich soweit, nach nur etwa drei stunden: fertig.

der arbeitstag hat sich erledigt. ich bin auch erledigt, aber was solls. muß eh gleich los, zur arbeit.

zu früh

30. Juni 2009 - 11:05

tatsächlich. kurz nach sieben stehen zwei kabelmänner vor der wohnungstür und wollen sich einen überblick verschaffen. jetzt arbeiten sie sich langsam von unten nach oben. das kann dauern. ist aber immerhin gesichert, den näherkommenden bohrgeräuschen zufolge. und dem toten tv.

sieben

29. Juni 2009 - 22:27

mußte heute den schreibtisch halbschräg in den raum schieben, weil morgen früh gegen sieben ein handwerker herkommen und an meinem kabelabschluß basteln will. abgesehen davon, daß ich sieben uhr nicht für eine zeit halte, zu der man sich mit fremden menschen auseinandersetzen sollte, ist es ein sehr seltsames sitzen und arbeiten hier hinten in der ecke. andererseits ist es natürlich immer wieder mal ganz gut, andere positionen einzunehmen und sich mit den geänderten gegebenheiten zu beschäftigen.

und hinter dem schreibtisch staubsaugen war auch schon lange wieder mal angesagt.

jacko

26. Juni 2009 - 13:06

news von vorgestern. konzertauftakt in zirka zwei wochen. tja. (war wohl der einzige weg.)

netze

25. Juni 2009 - 19:57

pünktlich zum bachmannpreis wird bei mir im haus das tv-kabelnetz überarbeitet oder ausgetauscht. oder was weiß ich was. alles neu, alles schick. das ist ja schön und gut, aber warum jetzt, ausgerechnet, an diesen beiden tagen? es hilft nichts, damit muß ich nun leben. immer wieder gibt es ausfälle beim wichtigsten tv-event des jahres. (okay, das war jetzt ironie.) zum glück es gibt ja noch andere netze.

bachmann

24. Juni 2009 - 23:57

ab morgen also wieder mit einem ohr in kärnten, bei den tagen der deutschsprachigen literatur, wie der bachmannpreis seit einiger zeit heißt. wieder ohne die institution ernst grandits – aber wohl auch ohne den katastrophalen dieter moor des letzten jahres – und mit vielen neuen juroren, wie ich höre. bin gespannt, ob paperback fighter noch einmal die zeit findet, die veranstaltung komplett durchzukommentieren.

wie man eine wohnung einrichten soll (2)

23. Juni 2009 - 11:23

Jedes Möbel, jedes Ding, jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte, die Geschichte der Familie. Die Wohnung war nie fertig; sie entwickelte sich mit uns und wir in ihr.”

ungefähr das denke ich auch immer, wenn eine dieser brachialrenovierungsshows im fernsehen läuft. an sich interessiere ich mich als alte handwerkerin ja für solche sachen, das muß ich gestehen. da spielt wohl die hoffnung mit, daß es hin und wieder vielleicht doch den einen oder anderen tip geben könnte. möglicherweise sogar eine gestaltungsidee. aber dieser trend, menschen das ganze leben einzureißen, und es ihnen dann  mit unmöglich schickem (ikea)zeugs vollzustellen. das erschreckt mich zunehmend.

Adolf Loos, Wie man eine Wohnung einrichten soll

7

23. Juni 2009 - 11:02

immer noch auf der suche. nach konzentration.

wie man eine wohnung einrichten soll (1)

22. Juni 2009 - 22:00

Jeder Mensch verläßt mit modernen Nerven den Mutterleib. Diese modernen Nerven in unmoderne zu verwandeln, nennt man Erziehung.”

eine absurde kleine zusammenstellung von texten über moderne (wohn)ideen aus einer (längst vergangenen) modernen zeit. ein wenig wild durcheinander vielleicht. oder ich habe nicht den rechten überblick. aber schöne worte wie todfroh kommen auch drin vor. das gefällt mir.

Adolf Loos, Wie man eine Wohnung einrichten soll

6

19. Juni 2009 - 00:56

wiederaufnahme. der konzentration.

18. Juni 2009 - 23:55

ich verfüge über ein seltsames ego. einerseits groß und mächtig, durch und durch fest. andererseits ungemein lichtscheu.

am beispiel von china

18. Juni 2009 - 18:06

netzpolitik veröffentlicht das gutachten des bundestags zur netzzensur: Gerade am Beispiel China zeigt sich, dass Sperrungen durchaus wirksam durchgesetzt werden können, allerdings mit einem erheblichen Aufwand an Kosten, Zeit und Human Resources. Um Sperrungen effektiv handhaben zu können, müsste das Internet ganzheitlich umstrukturiert werden und insbesondere seine ursprüngliche Intention, nämliche die dezentrale Vernetzung von Computern, aufgegeben werden. (auch als pdf.)

ich fürchte, ich bin grad ein bißchen sprachlos, wenn auch ein bißchen spät. aber nicht nur der mangelhaften rechtschreibung wegen.