home




archiv: Juni 2009


reissäcke

18. Juni 2009 - 15:31

Obama schlägt im Fernsehen eine Fliege tot. (kein link.) also, buddhist ist er somit ganz sicher nicht. was aber natürlich auch kontraproduktiv wäre, bei dem job.

wahre worte in den täglichen nachrichten (47)

17. Juni 2009 - 22:41

über bildung und überfluß: Nachdenken ist nicht teuer. Es kostet nur Zeit. oder langsamkeit? das wäre ja mal was. (schöne utopie!)

wahre worte in den täglichen nachrichten (46)

15. Juni 2009 - 22:43

über freiheit und glück: Ein Gemeinwesen, das seine Künstler nicht ernährt, ist kulturlos. Und dass das Metier des Künstlers ein hartes Brot sein kann und deshalb Themen wie Grundeinkommen auf die politische Agenda gehören, ist evident.

14. Juni 2009 - 21:55

jede menge zeug gemacht heute. sachen geräumt und hin- und hergetragen, wäsche zusammengelegt und mehr gewaschen. auch schuhe geputzt zum beispiel. eine menge schuhe, war wohl mal nötig. zwei paar werden wohl auf ebay landen, die brauch ich nicht mehr. und das eine, die ledernen wanderstiefel für den winter und fürs motorrad, die eigentlich schon ziemlich hinüber sind. nein, die kann ich einfach nicht hergeben, da muß ich vorher noch mit einem schuster, besser einem schuhmacher sprechen. ob da nicht noch was zu machen ist, das wäre wirklich zu schade. auch nach über zehn jahren. in dem zusammenhang zum ersten mal auf qype zurückgegriffen und, oh wunder, sogar fündig geworden.

zwischendrin von den unruhen im iran gehört. übel.

bitterböse szenarien in den wöchentlichen nachrichten (45)

13. Juni 2009 - 17:27

oder: warum zeitung derFreitag lesen so frustrierend/ernüchternd sein kann:

Also Kürzung der Renten, des Arbeitslosengeldes, der Hartz-IV-Bezüge und – noch weit härter als bisher – der gesetzlich vorgeschriebenen medizinischen Versorgung. Durch beide Szenarien, die einander ergänzen, wird das Existenzminimum neu definiert, und zwar in einem bisher nicht vorstellbaren Ausmaß nach unten.

meine lieblingsfüllwörter

12. Juni 2009 - 23:08

mitunter und zumindest, eindeutig. na ja, könnte schlimmer sein.

sascha lobo und don alphonso in einem satz

12. Juni 2009 - 22:32

das muß man erstmal hinkriegen, aber für jakob augstein vom freitag ist das offensichtlich kein problem.

Oh Gott, bitte gib uns noch ein bisschen Zeit und lass die Zeitungen nicht so schnell sterben, weil sonst das Feld brach liegt. Wenn Don Alphonso und Sascha Lobo diejenigen sind, die diese Lücke in Zukunft ausfüllen sollen, dann kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch!

darüber mag man nun streiten, über den einen oder den anderen. und über den augstein auch. oder über das ewige blogger-journalisten-dings. geschwätz. dazu sag ich einfach gar mal nix mehr.

krampf

12. Juni 2009 - 17:01

die letzten zwei tage mit dem migränetier gekämpft. das heißt, eigentlich hab ich das biest einfach machen lassen und nur ein bißchen gelitten. mehr nicht. kampf hilft bei diesem krampf sowieso nicht. was solls also, am ende habe ich ja doch noch immer gewonnen, so oder so. seit über 30 jahren.

dumm nur, daß sich hier nun ein kleiner arbeitsberg aufgetürmt hat.

fast vergessen

08. Juni 2009 - 14:22

zu erzählen, daß mir das neue riesenformat des exberliners so gar nicht zusagt. aber im  modersohn-magazin stehts ja schon.

gute zeit

08. Juni 2009 - 01:22

einiges geschafft heute, oder besser gesagt erledigt. alltagskram, aber immerhin. macht ja manchmal am meisten zufrieden. zeug wegschaffen oder bügeln zum beispiel. hab ich heute auch gemacht, fast zwei stunden lang. jetzt gibt es noch zwischen zwanzig und dreißig seiten zu lesen.

ich denke, es wäre eine gute idee, bald mal mit der badrenovierung anzufangen. solche arbeiten sind wie denken mit den händen. und sie machen zufrieden.

es ist sicher eine gute zeit

grün

07. Juni 2009 - 23:14

es ist schon okay, in einer ziemlich grünen stadt zu leben.

tagebuchbloggen

05. Juni 2009 - 23:22

wie der tag war? ich weiß nicht recht. mit kopfschmerzen fing er an, mit paracetamol. dann kam die arbeit. nicht viel heute, zum glück. einkaufen: milch, brot und salat. auf dem weg dahin eine verhaftung gesehen, drei streifenwagen und ein wütender, brüllender delinquent. ich bin weitergegangen, durch die schauende menge hindurch. kinder, erwachsene und hunde. neukölln halt. schließlich kam auch noch ein krankenwagen. eis essen und baden. half aber alles nichts. der tag war verloren, irgendwie, von anfang an. und kein wort geschrieben, kein freies.

berliner bürgeramtsbesuch

04. Juni 2009 - 19:45

heute das bürgeramtsüberlaufungsdilemma auf ganz eigene art gelöst. zur öffnungszeit eine nummer gezogen, dann eine halbe stunde einkaufen gewesen, kurz zurückgekommen und die anzeigetafel gecheckt. anschließend hochgerechnet. 30 bediente kunden in 30 minuten machen zirka 60 in der stunde, also knapp zwei stunden zeit. zu hause ein paar mails erledigt, die wäsche abgenommen und ein brötchen gegessen. exakt 15 nummern vor meiner wieder in dem etablissement aufgeschlagen, nur 7 minuten gewartet und schon rein in die gute stube. zwei passbilder für perso und das neue (rosa?) europafläppchen auf den tisch gelegt, zur hauseigenen kasse rübergelatscht und tatsächlich exakt in dem moment wieder zurück und mit allem durch gewesen, als der gesamtberliner verwaltungcomputer abgestützt ist. zu allerletzt noch ein fröhliches: tschüssi! was will man mehr?