reissäcke
18. Juni 2009 - 15:31Obama schlägt im Fernsehen eine Fliege tot. (kein link.) also, buddhist ist er somit ganz sicher nicht. was aber natürlich auch kontraproduktiv wäre, bei dem job.
Obama schlägt im Fernsehen eine Fliege tot. (kein link.) also, buddhist ist er somit ganz sicher nicht. was aber natürlich auch kontraproduktiv wäre, bei dem job.
über bildung und überfluß: Nachdenken ist nicht teuer. Es kostet nur Zeit. oder langsamkeit? das wäre ja mal was. (schöne utopie!)
jede menge zeug gemacht heute. sachen geräumt und hin- und hergetragen, wäsche zusammengelegt und mehr gewaschen. auch schuhe geputzt zum beispiel. eine menge schuhe, war wohl mal nötig. zwei paar werden wohl auf ebay landen, die brauch ich nicht mehr. und das eine, die ledernen wanderstiefel für den winter und fürs motorrad, die eigentlich schon ziemlich hinüber sind. nein, die kann ich einfach nicht hergeben, da muß ich vorher noch mit einem schuster, besser einem schuhmacher sprechen. ob da nicht noch was zu machen ist, das wäre wirklich zu schade. auch nach über zehn jahren. in dem zusammenhang zum ersten mal auf qype zurückgegriffen und, oh wunder, sogar fündig geworden.
zwischendrin von den unruhen im iran gehört. übel.
oder: warum zeitung derFreitag lesen so frustrierend/ernüchternd sein kann:
mitunter und zumindest, eindeutig. na ja, könnte schlimmer sein.
das muß man erstmal hinkriegen, aber für jakob augstein vom freitag ist das offensichtlich kein problem.
darüber mag man nun streiten, über den einen oder den anderen. und über den augstein auch. oder über das ewige blogger-journalisten-dings. geschwätz. dazu sag ich einfach gar mal nix mehr.
die letzten zwei tage mit dem migränetier gekämpft. das heißt, eigentlich hab ich das biest einfach machen lassen und nur ein bißchen gelitten. mehr nicht. kampf hilft bei diesem krampf sowieso nicht. was solls also, am ende habe ich ja doch noch immer gewonnen, so oder so. seit über 30 jahren.
dumm nur, daß sich hier nun ein kleiner arbeitsberg aufgetürmt hat.
zu erzählen, daß mir das neue riesenformat des exberliners so gar nicht zusagt. aber im modersohn-magazin stehts ja schon.
einiges geschafft heute, oder besser gesagt erledigt. alltagskram, aber immerhin. macht ja manchmal am meisten zufrieden. zeug wegschaffen oder bügeln zum beispiel. hab ich heute auch gemacht, fast zwei stunden lang. jetzt gibt es noch zwischen zwanzig und dreißig seiten zu lesen.
ich denke, es wäre eine gute idee, bald mal mit der badrenovierung anzufangen. solche arbeiten sind wie denken mit den händen. und sie machen zufrieden.
es ist sicher eine gute zeit
es ist schon okay, in einer ziemlich grünen stadt zu leben.
wie der tag war? ich weiß nicht recht. mit kopfschmerzen fing er an, mit paracetamol. dann kam die arbeit. nicht viel heute, zum glück. einkaufen: milch, brot und salat. auf dem weg dahin eine verhaftung gesehen, drei streifenwagen und ein wütender, brüllender delinquent. ich bin weitergegangen, durch die schauende menge hindurch. kinder, erwachsene und hunde. neukölln halt. schließlich kam auch noch ein krankenwagen. eis essen und baden. half aber alles nichts. der tag war verloren, irgendwie, von anfang an. und kein wort geschrieben, kein freies.
heute das bürgeramtsüberlaufungsdilemma auf ganz eigene art gelöst. zur öffnungszeit eine nummer gezogen, dann eine halbe stunde einkaufen gewesen, kurz zurückgekommen und die anzeigetafel gecheckt. anschließend hochgerechnet. 30 bediente kunden in 30 minuten machen zirka 60 in der stunde, also knapp zwei stunden zeit. zu hause ein paar mails erledigt, die wäsche abgenommen und ein brötchen gegessen. exakt 15 nummern vor meiner wieder in dem etablissement aufgeschlagen, nur 7 minuten gewartet und schon rein in die gute stube. zwei passbilder für perso und das neue (rosa?) europafläppchen auf den tisch gelegt, zur hauseigenen kasse rübergelatscht und tatsächlich exakt in dem moment wieder zurück und mit allem durch gewesen, als der gesamtberliner verwaltungcomputer abgestützt ist. zu allerletzt noch ein fröhliches: tschüssi! was will man mehr?