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archiv: Februar 2010

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22. Februar 2010 - 19:14

wachstum. (sechs münzen)

kommentarkatastrophen, die zweite

22. Februar 2010 - 14:47

diese verfluchten hsb-kommentare! das hört und hört einfach nicht auf, es ist zum in den tisch beißen.

wenn ich noch einmal das wort “thread” lesen muß… threads gibt es in foren, und foren sind ziemlich out, auch wennn es sie hier und da noch geben mag. warum also können diese verfluchten threadquerulanten sich nicht einfach ein schickes forum suchen, um dort ihre späße zu treiben?

21. Februar 2010 - 21:09

der große blonde von gegenüber trägt heute so eine knallschwarze nerdbrille im gesicht. (ich übrigens auch, keine lust auf kontaktlinsen.) ja, sind wir denn hier in prenzlberg?

immer noch neu

20. Februar 2010 - 18:54

in der wohnung gegenüber brennt jetzt licht. das ist ungewohnt. es ändert meinen blick und die stimmung in meinem wohnbüro. es strahlt direkt zu mir hinein, und nur eines der beiden fenster wird im frühjahr und sommer hinter dem dann belaubten baum verschwinden. ich kann erkennen, wer aus dem umzugstrupp übriggeblieben ist, mir also fortan bei der arbeit und auch sonst gegenüberleben wird. ein großer blonder mann mit stirnglatze. ob noch ein partner dazukommt? eine frau? ein mann?

p.s. über die pissecke habe ich niemandem etwas gesagt.

wahre worte in den wochenblättern (78)

20. Februar 2010 - 15:53

ich mag ja die rossellini, nicht nur wegen ihrer absurden green porno kurzfilme (artebeitrag, ca. 15 minuten), die natürlich total ernst zu nehmen sind. das ist ja gerade das absurde. sondern zum beispiel auch wegen ihrer weitreichenden modeverweigerung. ab einem gewissen alter hat das ehemalige topmodel beschlossen, zu öffentlichen anlässen nur noch im anzug zu erscheinen. auch irgendwie absurd.

im aktuellen zeitinterview ist sie mir noch mit anderem sympathisch. und sehr nah:

Wenn du am Boden zerstört bist und nicht weißt, was du tun sollst – tu gar nichts! … ein oder zwei Jahre später kommt das Leben zu dir zurück.

verweis ins hsb

20. Februar 2010 - 13:07

dabei gibt es trotz der miserablen kommentarsituation so viel schönes im hauptstadtblog. aktuelle zum beispiel zwei gastbeiträge von martin wagenpfeil zum thema post: Verdursten in der Servicewüste und Blumen in der Servicewüste.

kommentarkatastrophen

20. Februar 2010 - 12:55

als offizielle betreiberin des hauptstadtblogs muß ja (leider) sämtliche kommentare zumindest überfliegen, um meiner damit zusammenhängenden verantwortung wenigstens ein kleines bißchen nachzukommen. leider kommt das einer zunehmenden katastrophe gleich, da das HSB seit geraumer zeit (von frustrierten oder vertriebenen kommentatoren des abendschaublogs) als forum für streitereien benutzt wird. ich glaube, wenn ich noch einmal den satz “sie können es einfach nicht lassen – “ lesen muß, dann drehe ich durch.

alles neu

20. Februar 2010 - 11:55

in der pissbude gegenüber ist heute einzug. steht ein bißchen unter einem schlechten stern: die hochoffiziell mit parkverbotsschildern freigehaltene parkzone direkt vorm haus ist natürlich vollgeparkt, sodaß der umzugswagen jetzt vor meinem haus steht. alle helfer tapsen quer über die straße, über drei harsche altschneeberge, gespickt mit schmelzenden hundehaufen hinweg. immerhin ist es nicht mehr so kalt und glatt.

oben stehen derweil zwei männer – jünger als ich, aber auch keine studenten mehr, so halbglatzige anfang- bis mittdreißiger – und schauen etwas irritiert in die eine ecke des balkons. was mich widerum nicht irritiert. ich hab ja gesehen, wessen sich die handwerker genau dort entledigt haben. ich frage mich nur, was da in dieser ecke wohl zu sehen sein mag.

sorgen mache ich mir aber vor allem um die tauben, die regelmäßig auf diesem balkon eingekehrt sind. wenn sie nicht gar ganz dort gewohnt haben. die werden sicherlich sämtliche umliegenden ausweichmöglichkeiten austesten, gnadenlos. und mein balkon wird ohne zweifel an einer der ersten stellen mit dabeisein. versucht hatten die viecher es ja schon. ganz zu anfang, bevor sie dann in und auf dem mittlerweile leergewordenen objekt gegenüber eine ruhige heimstatt gefunden haben. shit!

ich überlege, ob ich runtergehen soll, um den neuen nachbarn von all dem zu erzählen. von den balkonpissern und von der vorhandenen taubenpopulation. aus reiner gehäßigkeit. ;-)

18

19. Februar 2010 - 21:49

ein tropfen im meer. (fünf kelche)

19. Februar 2010 - 04:34

ich lebe in liebe, ganz allein für mich. ich bin eine frage ohne antwort. das klingt schlimmer als es ist. besser als umgekehrt zumindest.

re:publica 2010, preview

19. Februar 2010 - 00:32

miriam meckel zum thema grenzen. na, das lohnt ja schon mal. ganz sicher. :-)

novella (18)

19. Februar 2010 - 00:14

lange her, über vier monate, aber: doch, ich bin noch dran. (wobei mich die vier monate jetzt doch in wenig erschrecken.) das ganze geht mir auch mehr so in gedanken herum. immer im kreis. ein wenig verloren vielleicht, manchmal war es auch ein kampf. daß nicht doch alles wieder verloren geht, versehentlich oder fahrlässig. weil die kraft nicht reicht. hier und da hängt und hakt das ganze schon noch ziemlich, sogar im kopf. und das will etwas heißten.

das eine oder andere wichtige detail hat sich aber geklärt, gerade in den letzten tagen. es kann also nur besser werden. nächste woche geht es wieder an die konkrete arbeit. denke ich jetzt.

19. Februar 2010 - 00:01

heute ist freitag, oder? ich bin da unsicher, schon die ganze woche. ob das etwas zu sagen hat?