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archiv: März 2010


18. März 2010 - 13:35

ist das jetzt ein scherz oder herrschen draußen tatsächlich zweistellige plusgrade? der himmel ist blaßblau, balkontüren stehen weit offen, seit stunden schon, und draußen läuft ein junger mann in t-shirt vorbei. das t-shirt ist zwar rosa, aber naja.

worte an sich

17. März 2010 - 22:33

schnell eine kurze notiz zum thema diskussionskultur im internet, mit einem kleinen abstecher zu männlich geprägten gesellschaften: Law & Disorder. ;-)

23

17. März 2010 - 18:04

durch den spiegel, weit zurück. wo die schwarze und die weiße katze zu einem punkt verschmelzen. gleiten und fließen, den wagen lenken. (vii)

16. März 2010 - 21:41

heute übrigens weiter aufgekiesert, nochmal hier und da zwei pfund. wo soll das nur hinführen? ;-)

alles wird gut

16. März 2010 - 19:36

du sollst dem migränegott nicht huldigen, ihn nicht achten und schon gar nicht verehren. du sollst ihn verachten. das ist alles. du sollst ihm die stunden hinzählen, eine nach der anderen, wenn es sein muß. liebevoll. mehr nicht.

nie mehr mehr als ein tag. später werden es minuten sein, höchstens noch. bis daß der tod euch scheidet.

15. März 2010 - 13:21

erschwertes migränearbeiten heute. nix hilft, also hilft alles nix. noch zwei fixe termine mit vorwiegend verbaler präsenzpflicht. immerhin ist keine optik erforderlich. das wäre auch noch schöner. oder vielmehr unschön natürlich.

digitale frühlingsboten

14. März 2010 - 23:20

eines läßt hoffen. referrer auf das stichwort balkonfrust häufen sich in letzter zeit. massiv. ;-)

beweisbild

14. März 2010 - 17:00

sonntag, 14. märz 2010, gegen 16 uhr 30. schneefall hält an.

die tägliche westerwelle in den nachrichten (81)

14. März 2010 - 15:59

so zitiert der tagesspiegel aktuell den vize und außenminister des landes: Mein Fell ist sehr dick. Parteipolitische Diffamierungskampagnen beflügeln mich zum Kampf.

vielleicht ist das ja das problem des herrn westerwelle. daß er meint, in einem kampf zu stehen, statt einfach nur bei der arbeit zu sein.

inhaltlich ist allerdings nicht viel los, aber sicher hilft das ausgiebige bad in der eigenen mitgliedermenge ungemein. (rund 72.000, mehr nicht, wie ich gestern zufällig mal nachgesehen habe.)

kontraproduktiv

13. März 2010 - 23:23

durchgearbeitet. einiges erledigt. vor allem: to-do-liste erweitert.

mal sehen

12. März 2010 - 22:30

in der wohnung gegenüber vom wohnbüro wurde heute ein leuchter angebracht, der das kalte, nackte licht von zuvor durch ein warmes, gelbliches schimmern ersetzt. der einzug schreitet zügig voran. zum beispiel wurden vorhänge angebracht, vor ein paar tagen schon. sie werden allerdings selten benutzt. drinnen sitzen menschen und trinken bier. eben standen zwei auf dem balkon und küßten sich. dann wurde geraucht.

in der wohnung gegenüber vom schlafzimmer dagegen leuchtet plötzlich gleißendes licht. die vorhänge sind verschwunden, drinnen hantieren männer mit schirmmützen auf dem kopf mit akkuschraubern, außerdem werden kartons aufeinandergestapelt. da steht wohl ein auszug an.

drinnen bei mir wird gebaut. diesmal im schlafzimmer und morgen steht lauter kleinkram an: unütz gewordene bohrlöcher verputzen, anschließend die flecken wegstreichen und krumme silikonkanten gerade schneiden. noch ein bißchen weiß im bad und vielleicht die neuen bretter im flur. dann wären die auch im laufe des sonntags fertig. mal sehen.

winnenden reloaded

12. März 2010 - 18:54

eigentlich mag ich ja talkshows im fernsehen, manchmal sogar politische. vor allem aber solche, wo richtige menschen vorkommen. menschen, die etwas zu sagen haben. soll ja vorkommen. aber was da in der letzten woche los war, du liebe zeit.

neben den dauerbrennern hartz iv und katholische kinderschänder gab es offensichtlich nur eines. und das kann ich mir gut vorstellen, was da zuvor in den redaktionen los gewesen sein muß: sender A wünscht sich die angehörigen von opfer 1, muß aber feststellen, daß die schon bei sender B zu gast sind. und das auch noch drei tage vor dem eigenen sendeplatz. das geht natürlich nicht. daher muß auf die angehörigen von opfer 2 zurückgegriffen werden. auch wenn opfer 2 quasi quasi nur versehentlich ums leben kam, dem täter also nicht direkt in die arme lief, und die angehörigen auch keine stiftung oder ähnliches gegründet haben. sie leiden einfach nur, stehen auf dem friedhof im schnee und frieren sichtlich. und weinen. aber das geht ja zur not auch, ehe noch sender C zuschlägt und sender A womöglich ohne jeglichen opferbezug dasteht. denn die angehörigen von opfer 3, 4, 5 usw. mögen ja nicht ins fernsehen, da kann man nichts machen. das muß man respektieren. und dann könnte man am ende nur noch ganz ohne arbeiten, irgendwas über waffenrecht oder ballerspiele bringen. das übliche. was aber sicherlich irgendwie armselig rüberkäme.

sprachgeschuster

11. März 2010 - 23:14

da der begriff entscheidungsträger zugunsten des fürcherlichen wortes entscheider im verschwinden begriffen ist, gehe ich davon aus, daß die derzeit gehäufte verwendung von leistungsträger (= besserverdiener) sich alsbald in richtung leister bewegen wird. analog zum bereits existenten minderleister, bzw. überleister.

also. schuster, bleibt bei deinem leister. jawohl!