home




archiv: Mai 2010


ich wünsch mir was

29. Mai 2010 - 15:21

ach nee, das war ja schon letztes jahr.

29. Mai 2010 - 02:19

es gibt so unendlich viele gründe, traurig zu sein. ich werde nie wieder nach exeter kommen, vielleicht auch nicht mehr nach england. das war früher. aber früher war es anders.

wie bin ich so geworden, daß ich immer erst im nachhinein erkenne. im nachhinein liebe. in aller ruhe, wenn die menschen mich nicht mehr stören. ihre gedanken, ihre gefühle, ihre ansprüche. sturmfluten, erdbeben und kontinentalverschiebungen. das ist lächerlich. aber so ist es. nur wie soll man so leben?

muße

28. Mai 2010 - 22:13

ich bin sie so leid, die macher und macker, die markierer. die, die immer nur so tun als ob. als ob sie es könnten, als ob sie es wüßten. alles. und das dann gegen geld rechnen. denn geld allein ist das maß aller leistung.

alles nur schwätzer. da lob ich mir die nichtstuer, die müßiggänger. menschen, die räume schaffen und träume träumen. die denker noch, meinetwegen. und die schweiger, die vor allem. das ist mir realer, das hat hand und fuß. da sehe ich grund und boden. das ist die währung, die mir zählt.

?

28. Mai 2010 - 17:43

ein erstes amazonpaket ist da. jetzt bin ich unsicher, ob ich das schon aufmachen darf. oder doch lieber bis sonntag warten soll.

hartze zahlen in den wochenblättern (85)

28. Mai 2010 - 11:12

schon etwas älter, dieses interview mit dem soziologen wilhelm heitmeyer, aber sicher nicht besser seither. (via amantine im HSB)

47 Prozent der Menschen sind der Ansicht, dass “die meisten Langzeitarbeitslosen nicht wirklich daran interessiert sind, einen Job zu finden”. 57 Prozent sagen, es sei “empörend, wenn sich Langzeitarbeitslose auf Kosten der Gesellschaft ein bequemes Leben machen”. Gegen keine Gruppe finden sich in der Gesellschaft so viele Vorbehalte wie gegen Menschen, die schon länger keine Arbeitsstelle mehr haben.

Jeder Dritte sagt: “In Zeiten der Wirtschaftskrise können wir es uns nicht leisten, allen Menschen die gleichen Rechte zu garantieren.”

eher im gegenteil. (via claudine)

verweis ins hsb

27. Mai 2010 - 23:54

verdammt, ich hab ein verdammt aus den fugen geratenes thema mit dem wort verdammt bedacht. und das hab ich nun davon. verdammt. (vielleicht hätte ich verf*ckt schreiben sollen.)

27. Mai 2010 - 22:50

tag geschafft. fast. morgen mehr ibu kaufen.

27. Mai 2010 - 11:19

voll auf ibu heute.

27. Mai 2010 - 03:35

einladung erhalten. gerne mit freundin, steht da. das zerreißt immer noch alles. aber ja, würde ich auch gerne.

jumper?

26. Mai 2010 - 12:55

und was ist eigentlich loesje?

hunger

26. Mai 2010 - 00:21

ui, das mit so einer liste funktioniert ja gut, ich bin entzückt. dabei habe ich gerade nur ein bißchen aufräumen wollen, einen buchtitel weg – unwichtig inzwischen – und ein bißchen musik dazu. schöne musik! aber für musik brauche ich immer ein bißchen. morgen oder so fällt mir bestimmt noch mehr ein.

(äh, das ist jetzt natürlich vor allem als empfehlung gemeint. sophie hunger sollte man wirklich mal versuchen, wenn sie nicht grad bärndütsch singt … das versteht kein mensch! aber tut sie ja eher selten, soweit ich weiß.)

häme und hass

25. Mai 2010 - 12:29

Viele von ihnen haben Schicksalsschläge erlitten, an denen andere zerbrechen würden. Sie erfahren immer wieder Ablehnung und geben dennoch nicht auf. Sie sind bereit, jeden Job anzunehmen (wirklich JEDEN), nur, um nicht länger vom Staat abhängig sein zu müssen. Sie werden von skrupellosen Zeitarbeitsfirmen ausgebeutet, um ihren Lohn geprellt und wie Dreck behandelt. Ihre Ansprechpartner bei der ARGE machen sich nicht die Mühe, ihnen wirklich zuzuhören, auf ihre Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. Sie dürfen nämlich keine Wünsche haben. Schließlich leben sie auf Staatskosten. Das macht sie automatisch zu rechtlosen Wesen, die wie Kriminelle behandelt werden.

käthe feinstrick über ihre erfahrungen mit hartz iv in am rande

punkt 5:

25. Mai 2010 - 10:52

Weibliche Freiheit lässt sich nicht dadurch erreichen, dass Frauen abgeschafft werden.

und punkt 8 spricht mir auch aus quasi dem herzen.

antje schrupp, 15 thesen zu feminismus und post-gender