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archiv: Oktober 2010


und dann

31. Oktober 2010 - 23:53

und dann war das ein verdammter scheißtag heute, so überhaupt kein sonntag. auf einmal hing da eine menge arbeit schwer auf mir, die ich zuvor deutlich leicher eingeschätzt hatte. dabei war ich gestern noch richtig entspannt, weil es ja immerhin eine volle stunde zugabe gab.

und dann dauert heute die flinke zusammenfassung für den kurs gleich im ersten durchgang schon über eine stunde. dann brauche ich zwei verdammte stunden, um es irgendwie hinzubringen, daß die von mir erstellten pdf-dateien auch links können. dann sitze ich noch einmal eine stunde an der zusammenfassung. dann wartet da noch der artikel und die rechnungen, die auch schnell mal geschrieben und rausgeschickt werden wollen und der müll will mal rausgebracht werden, zwischendurch. dann schnell noch die antwort auf die neueste anfrage, die besser bis morgen da sein sollte. dann wieder die zusammenfassung, letzter korrekturdurchgang. dann noch das ganze drumherum, die hin- und herscheiben, das hochladen und downloaden. dann fängt auch noch das blöde virenprogramm seinen wöchentlichen gesamtcheck an und zwingt den rechner sanft in die knie.

und dann  ist dieser verdammte scheißtag auch schon wieder stockdunkel. wie immer, wenn die zeit zurückgestellt wird. dann geht doch die ganze scheiße nach hinten los, jedes jahr aufs neue.

ich baue mal wieder, ein haus

30. Oktober 2010 - 21:41

ich bin dann also in diese kiste gesteigen, den karton, in dem der neue, alte sessel war, und habe zu bauen begonnen. ein kinderhaus sollte es werden, für ein 1 1/2 jähriges nachbarmädchen, das gerade zu laufen beginnt. da wird es immerhin zeit für ein erstes, eigenes haus.

der rohbau ist fertig, eine solide hütte mit sheddach und großer tür. immerhin muß das kind sich noch bücken lernen, um dort hineinzukommen. wenn es nicht in den krabbelmodus zurückfallen will, und das geht schließlich gar nicht. wenn man denn einmal das mit den zwei beinen hinkriegt. da geht es doch nicht mehr zurück auf alle viere.

stilistisch ist die kiste übrigens ein bißchen bauhaus, das ist durchaus absicht. und die fenster sind natürlich inspiriert von le corbusier, die berühmte kleine kirche. stil ist wichtig im leben, da kann man gar nicht früh genug mit beginnen. jawohl.

jetzt überlege ich, wie es weitergeht. bemalen? oder besser erst tapezieren? vielleicht. nur außen oder auch innen? am besten beides, die pappe ist ziemlich dünn. da kann eine zweite, dritte schicht nicht schaden.

und bemalen sollen es dann die mütter, zusammen mit dem kind. so.

tough luck

29. Oktober 2010 - 00:40

ich bin nichts, was sich menschen wünschen. wonach sie sich sehnen, was sie sich erhoffen im leben. ich bin nur, was sie manchmal brauchen. für eine kurze weile. etwas, das sie gebrauchen, aufbrauchen und dann schnell wegwerfen. zum glück.

irgendwann wird es gut sein.

schwebefische

28. Oktober 2010 - 20:19

frank haun hat das wuppertaler nahverkehrsmittel fotografiert, und auf den bildern sehen die schweberumpler tatsächlich aus wie flitzende fische.

throwing bones

27. Oktober 2010 - 17:55

Luftkrieg (Teil II)

27. Oktober 2010 - 15:08

zahnärztin überlebt. ich. und sie auch.

freitags

25. Oktober 2010 - 16:34

kleine erfolgsgeschichte, ein wenig aufgeputzt, jetzt auch blitzblank im freitag: Ingetrationsverweigerer

grüne tomaten

24. Oktober 2010 - 23:35

heute die letzte ernte eingefahren. so viel! was mach ich nur mit so viel grün?

throwing bones

23. Oktober 2010 - 23:21

eine ganz alte geschichte: Luftkrieg (Teil I)

neukölln integration

23. Oktober 2010 - 16:19

neulich komme ich abends mit einer freundin aus dem kino – wir waren übrigens in kinshasa symphony, ein wahrlich sehenswerter film – da pfeift uns ein frecher, kalter berlinwind entgegen. und ich bringe den blöden reißverschluß meiner schicken neuen jacke nicht schnell genug zu. das sind diese reißverschlüsse, die unten auch aufgehen, sage ich zu meiner freundin. damit hab ich immer kriegsfuß.

damit hab ich kriegsfuß, wiederholt sie irritiert. dann kichert sie los: da hab isch voll kriegsfuß, ey!

recht hat sie. ich bin wohl ein wenig neuköllnintegriert mittlerweile. andere machen das irgendwie besser.

neualtes zeug, geräumt

22. Oktober 2010 - 19:21

der neue, eigentlich aber auch irgendwie alte, sessel hat so seine eigenarten, mit denen er ungeahnte folgen provoziert. keine kosten immerhin, zum glück. er will nur einfach nicht an der stelle stehen, wo der alte alte sessel jahrelang gestanden hat. jetzt mußte ich also das ganze wohnbüro umräumen. möbel rücken, kabel sortieren und neu verlegen, zwischendurch ein bißchen saugen und wischen, sogar bilder umhängen. eigentlich hätte ich auch noch ein paar unvermittel zutage getretene flecken auf den weißen wänden wegpinseln sollen. das kommt dann morgen, denke ich.

einstweilen genieße ich die tatsache, daß ich nach getaner arbeit nun im sessel sitzend nicht mehr auf die steuerunterlagen – mittig, rechts im bild – gucken muß. sondern wahlweise aus dem fenster, auf die alte uhr oder sogar auf den kleinen fernseher. in den allermeisten fällen natürlich eigentlich in irgendein buch oder heft, in die eine oder andere zeitung, vielleicht auch mal wieder in eigenes zeug. was solche neualten sessel alles können.

20. Oktober 2010 - 16:39

das sind doch alles nur momente. das ganze leben.

nicht zu fassen

19. Oktober 2010 - 14:55

gerd müller lebt und macht werbung zusammen mit dem anderen müller. aber für genmilch?