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archiv: Februar 2011


growing old

28. Februar 2011 - 22:40

keine ahnung, ob mich dieses plötzlich warme wetter so müde macht, so wattig im hirn, so grundlegend unfähig. oder ob ich das einfach bin, ab sofort. ob das die 50 ist, die abgründig auf mich zurast, so scheint es mir zumindest. dabei ist das völlig übertrieben, das dauert noch etliche monde. aber die wechseljahre, davon ist kaum noch zu schwiegen. hormone sind ein mächtig ding.

nach dem kiesern, eben, habe ich mir die dicke blaue ader auf meinem linken schienbein angesehen und sie gefragt, ob sie etwa eine krampfader werden will. eine antwort habe ich nicht bekommen, statt dessen hat sie sich schleunigst zurückgezogen. schwein gehabt. aber wenn ich in den spiegel sehe, am morgen zum beispiel, betrachte ich das tiefdunkleland unter meinen augen. jedesmal. das war schon immer so, das ist nichts neues. aber das wird noch häßlich werden, sehr häßlich, sehr bald. das wird sich nicht vermeiden lassen.

was sind dagegen ein paar weiße haare?

[war das jetzt etwa ein frauenthema? – nein! das war wieder nur ich.]

worte an sich

28. Februar 2011 - 17:36

ich bin ja der meinung, daß ein grundgedanke des bloggens dem des schenkens nicht unähnlich ist. was natürlich keinesfalls bedeutet, daß bloggerInnen einfach so beklaut werden dürften. nein! aber gelesen natürlich, jederzeit. und das ganz frei und unverstellt.

27. Februar 2011 - 19:52

fremde welten treffen aufeinander. sonne und dreck, licht und lärm. so ist berlin. gestern habe ich etwas getan, was mir nur noch selten gelingt. ich bin in einem buch verschwunden, stundenlang, wie als kind. bis der kopf in watte weich gar nichts mehr wußte von dieser welt. heute dann quer durch die liste gejagt und etliches erledigt. darunter gleich drei an- und ausstehende blogartikel, geschenke also. und eben noch schnell rechnungen geschrieben. jetzt die pflanzen wässern, das wär noch gut.

wie das leben weitergeht

27. Februar 2011 - 14:00

Was wissen wir in Deutschland noch von jüdischem Leben, von jüdischer Kultur, die hier vor ein paar Jahrzehnten so gnadenlos, so nachhaltig vernichtet wurde? Was wissen wir von dem Davor? Und vor allem, was wissen wir von dem, was danach kam? Überleben hört nicht auf am Tag der Befreiung. Überleben zieht sich durch die Jahre, durch die Leben, es greift durch die Generationen hindurch.

mehr im common reader

freitagszen

25. Februar 2011 - 23:00

engl auf zendura, 3. woche:

# kontur

# zusammen





zu guttenberg

23. Februar 2011 - 22:59

herr doktor, sie haben kein gesicht:

Um das eine blaue Auge hat er selbst gebettelt, dafür haben sie sein zweites Auge verschont: Im Eiltempo erkannte die Universität Bayreuth Karl-Theodor zu Guttenberg den Doktortitel ab. Weil er selbst darum gebeten hatte, verzichtete die Uni aber darauf, sich die Dissertation ihres bekanntesten Ex-Studenten noch einmal genauer anzusehen. Die für neue Rücktrittsforderungen womöglich entscheidende Frage, ob Guttenberg bewusst getäuscht hat, bleibt damit unbeantwortet. (quelle: n-tv)

22. Februar 2011 - 12:30

gestern nacht spontan und in großer not stundenlang am mobiltelefon  herumgebastelt, dabei todesmutig bis in die registry hinabgestiegen. obwohl ich davon nun im grunde so gut wie überhaupt gar keine ahnung habe. wie auch immer. das, was kaputt war, geht jetzt wieder. ob ich dabei was anderes zerstört habe? keine ahnung. wird sich zeigen. ;)

19. Februar 2011 - 18:55

kalt ist es. dunkel auch. ich hab mir die arbeit auf den schreibtisch gelegt, griffbereit. jetzt surfe ich ein wenig drumherum. alles halb so schlimm. ;)

freitagszen

18. Februar 2011 - 23:00

engl auf zendura, 2. woche, eine art familienwoche vielleicht:

# Blut

# Spielzeug

# Blech

# Ort

# Pfad

# Schuld

# Stimmen

18. Februar 2011 - 22:24

das screenshotprogamm einigermaßen in die knie gezwungen, anschließend an wordtabellen gebastelt. keine ahnung, wann ich das das letzte mal gemacht habe. oder überhaupt schon irgendwann einmal. jetzt erstmal feierabend. bleiben für morgen noch zirka vier seiten konzeptüberarbeitung. und dann wieder von vorne, bis das ding dann stimmt. (ist aber absehbar.)

wiederentdeckt: sweet honey in the rock

17. Februar 2011 - 23:00

und zwar deswegen, auch wenn es ein wenig sehr weit hergeholt ist. da mag jetzt jedeR selber rätseln. ;)

angst

17. Februar 2011 - 22:08

aus versehen scobel eingeschaltet, das tue ich sonst nie. was vielleicht ein fehler ist. das gegenteil von vertrauen ist nicht mißtrauen sondern angst, sagt er. und das stimmt.

17. Februar 2011 - 19:49

die küche so mittelmäßig gründlich putzen, also mit herd schruppen und boden wischen, aber ohne schränke ausräumen und regalböden aufräumen, dauert so etwa 90 minuten. das ist eigentlich gar nicht so schlimm, finde ich. im nachhinein.