20. September 2011 - 19:48
denke über meine diskurs- und philosophieuntauglichkeit nach. bin ja mehr so ein selbstverdichtendes gewirr in meinem kopf.
denke über meine diskurs- und philosophieuntauglichkeit nach. bin ja mehr so ein selbstverdichtendes gewirr in meinem kopf.
heute migräne. erst nur der druck, dann das auge, irgendwann die unausweichlichkeit. medikation langsam gesteigert, zwischendrin etwas gearbeitet, schließlich das volle programm. hat gewirkt. erst das innere flattern (nebenwirkungen), das man von außen nicht sieht, ich weiß. dann das drücken und pochen unter der schädeldecke. schließlich die erlösung.
jetzt nur noch verspannung im nacken. und abwarten bis morgen.
manchmal bin ich ja derart müde. dabei war das heute ein gänzlich leerer tag, an dem ich so irgendwie überhaupt nichts geleistet habe. nur lesen, denken und schweigen. was aber auch mal ganz schön ist.
was ist das nur mit der zeit, mit dem alter, mit dem leben? im besten fall wohl der gewinn von tiefe. (nicht nur in der stimme.)
wie sich räume von innen heraus umbauen, während ich mich darin befinde. und die einfachheit, mit der im traum die menschen zu einem einzigen zusammengefasst werden. erst nach dem aufwachen erschließt sich das entsetzen darin.
ist das nun ein problem des traum- oder des wachzustandes?

zuhören konnte ich nicht viel, dazu war der große wagen zu schnell wieder weg. hineinwerfen hätte ich vielleicht etwas können, in dieses durcheinander. da ich aber gerade die kamera in der hand hatte …
kupplungszug gekauft und eingebaut. alleine. (dabei gelernt, wie man den tank zurück auf die gumminupfen schiebt, ohne das gefahr zu laufen, die ganze kiste von ständer zu scheiben.) funktioniert sogar, einigermaßen. ist nur sauschwer zu bedienen, weil es ein alter zug ist, ohne teflonbeschichtung. also keine schmiere, nirgend. lange wird das nicht halten, dann ist das ding verrostet. aber einstweilen kickt es wieder.
es gibt einfach kein kawasakiglück in diesem jahr. jetzt ist der kupplungszug durch und zwar richtig. ein glück zwar, daß ich letztendlich dann doch noch bin nach hause gekommen bin. ansonsten aber nur schlechte nachrichten.
mein motorradschrauber ist in urlaub. der als nächstes angesteuerte gebrauchtteilehändler mag die straße nicht überqueren, um sich die sache anzusehen. ich soll vorfahren, auf den hof, der nur sehr uneben gepflastert ist. da kann meine kiste nicht stehen, das weiß ich. höchstens auf den seitenständer, vielleicht, aber von dem krieg ich sie manchmal allein nicht wieder in die senkrechte. die zu kurzen beine. und heute ist ein tag, an dem mir diese art von vorführeffekt mit sicherheit peinlich wäre. so stehen wir dann beide dumm da, und es gibt eben keine beratung. pech.
deshalb ist heute auch der tag, an dem ich einen kupplungszug ausbauen lerne. lernen muß, nachdem dieser just vor der haustür den letzten knacks gemacht hat. das mit dem einbauen wird sich aber sicher noch deutlich schwerer gestalten. falls ich so ein ding, ohne meinen schrauber, überhaupt irgendwo in berlin auftreiben kann. kawa, bj. 86, gibt es sowieso nicht mehr, hat mir gleich der erste angerufene kawahändler verklickert.
immerhin hat er mir zwei weitere adressen gegeben, wo ich es versuchen könnte. eine davon der gebrauchtteiledealer mit dem uneben hof. ja, motorradfahren macht spaß.
nach jahren mit avira teste ich nun mal avast, aufgrund einer empfehlung meines zauberhaften pc-docs. erste hürde: die registrierung gibt als mögliche anrede tatsächlich „fräulein“ vor. das wirf t ein ganz schlechtes licht, denn hab ich nun wirklich seit jahrzehnten nicht mehr gesehen. und virenscanner sollten doch immer höchstaktuell sein.

so ist berlin im spätsommer, fast ein bißchen frühlingshaft. ganzjährig hier beheimatet ist dagegen der killerschmetterling.
ich steh ja überhaupt nicht auf welt online und bislang eigentlich auch nicht so auf stuckrad-barre. jetzt aber doch mal. (also auf letzteren.)
Er habe nichts zu verbergen, man müsse ihn nur bitte mal ausreden lassen. Das klingt vernünftig und man will es wirklich probieren, dabei gilt es, drei elementaren Versuchungen zu widerstehen: laut aufzulachen, einzuschlafen oder Pastor Fliege eine seiner im ganzen Haus bereitliegenden Broschüren in den frömmelnden Mund zu stopfen und ihm eine zu ballern, etwa wenn er sein Engagement für den von einem Scientologymitglied vermarkteten, dubiosen 4000-Euro-„Raumlüfter“ (Ohne Strom, ohne Chemie! Geld-zurück-Garantie!) so verteidigt: „Ich kaufe ja auch bei Juden.“ (quelle)