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archiv: Februar 2012


wortzen

24. Februar 2012 - 23:00

lyrik -> # ganz einfach # keine märchen mehr

prosa -> heute kein geschwätz. ich muß erstmal sehen wohin sie will, diese lyrik. glaub ich. (alles nicht so einfach, derzeit.)

21. Februar 2012 - 00:12

manchmal öffnen sich ja diese berühmtberüchtigten türen im leben, und das ist im grunde nur gutzuheißen. obwohl gerade dann immer wieder auch menschen auftauchen, die sich eben dort hineinzuschlingeln versuchen, als wären diese türen in erster linie für sie gemacht. ich weiß nicht, wieso das so ist. offene türen sind wohl grundlegend einladend. ich habe aber nicht allzuviel platz und vor allem kaum kraft für im grunde fremde menschen in meinem leben. dieses chaos will wohldosiert sein, seit jeher. also bitte.

(alle, die sich hier nun unvermutet angesprochen fühlen mögen, sind ganz sicher nicht gemeint. das geht an keinen menschen, der hier liest. sonst stünde es ja hier nicht.)

sideoffice by nacht

19. Februar 2012 - 22:50

also so halbhintenrechts nebenhinter meinem schreibtisch, wo ich immer sitze, tag für tag. gutnacht.

humble

19. Februar 2012 - 22:05

7 mal 15 sind 105 seiten. zum glück war genug papier da und umschläge auch. denn der tag morgen ist anderweitig verplant, zwangsläufig. gerade mal zur post werde ich es schaffen. der rüffel für die mietschreiberei heute kam auf den punkt. jetzt ist eben das dran. so ist das. das ist gut.

zwiespalt

18. Februar 2012 - 17:43

die phase, in der die wunder geschehen. wenn die grammatik in ihrer komplexität simple gefühle offenbart. was sonst?

screenshots

17. Februar 2012 - 23:35

soll man ja nicht machen, die beine auf den tisch legen. auch nach getaner arbeit nicht. das ist unhöflich und bringt das karma durcheinander. hab ich mal gehört. ist mir aber egal, beides.

wortzen

17. Februar 2012 - 23:00

lyrik -> # glück # anders

prosa -> so richtig gut läuft es nicht, was ich heute daran gemerkt habe, daß der füller eingetrocknet ist, der seit einem jahr dieses  NOTESbuch nahezu zwingend begleitet. ich mußte einen anderen nehmen. schade, irgendwie. aber so schlimm auch wieder nicht. die welt will verändert sein.

varianten an migräne

16. Februar 2012 - 23:39

zweimal in dieser woche eine migräneaura erlebt, einmal rechts am dienstag und dann links. migräneaura, das klingt ein bißchen nach supernova, ich weiß. und sieht auch so aus, irgendwie. nur anders natürlich, transparenter und unfassbar. ein wachsendes kritallines gebilde, raumlos, flimmernd und bunt. im grunde also eine ganz lustige sache, zumal bei mir da noch nie eine richtig ausgewachsene migräne nachkam. das ist bei anderen anders, da habe ich echt glück. kann mir einfach nur dieses irreale schauspiel ansehen, das nach zwanzig oder dreißig minuten wie von selbst wieder ins nichts verschwindet.

andererseits hatte ich sowas bisher vielleicht drei- oder viermal. im leben. und nicht zweimal  innerhalb einer woche. mein kopf macht komische sachen mit mir. mal sehen.

nachtrag: im wiki lese ich gerade, daß auren ohne anschließende schmerzphase zum einem typisch männlich sind und zum anderen eine langjährig bestehende migräne in einen solchen zustand übergehen kann.  so ähnlich jedenfalls. egal, nehm ich auf jeden fall liebend gerne, in dieser art, in dieser lustigen bunten form.

bärchen & nerds

15. Februar 2012 - 22:45

jetzt ist sie also da, die erste brille mit eingebauter lesevorrichtung. und es ist nicht so, wie ich gedacht hatte, nämlich daß ich mich damit endgültig uralt fühlen würde. es ist genau das gegenteil, ich fühle mich zehn jahre jünger. ich kann wieder lesen, ohne das zu lesende, sei es nun das handy, der kindle oder einfach nur papier, zuvor dämlich durch den raum zu schwenken, um die richtige leseposition in punkto abstand und licht auszumachen. arbeiten wird dadurch auch irgendwie leichter, ich muß nicht immerzu die linsen einschrauben, um die darüber dann die reine lesebrille setzen zu können. die hab ich ja nun schon länger, aber auch das ist eine nervige spielerei. und sucherei.

ganz schick ist sie eigentlich auch. dunkelgraues plastik, mit einer eingefügten hellen linie an der seite und metallbügeln. etwas eckiger und auch schmaler als die letzte, die ich hatte. die von dem geburtstagsbild.  nebenbei bemerkt habe ich neulich in diesem schwedischen klamottenladen gesehen, daß diese mittigen nerdbrillen inzwischen als aufgepustete fensterglasimitationen zu modeaccessoires mutiert sind. wow. da habe ich vor schreck gleich einen von diesen überdimensionierten fußballspielern von der decke gerissen. (echt! aus versehen natürlich.)

und jetzt sitze ich hier, freue mich und lutsche gummibärchen dazu.

14. Februar 2012 - 23:05

was soll ich sagen. viel zu tun. viel schweigen auch, viel denken. das leben geht weiter. und das bloggen auch, sowieso.

11. Februar 2012 - 23:47

ein faseriger tag, ich bastel hier ein bißchen und da ein bißchen. dann erst komme ich in den text. das ist nicht wirklich gut, aber ich glaube kaum, daß ich ihn noch völlig kaputtmachen könnte. zumindest nicht aus versehen. jetzt also feierabend.

übrigens: jetzt doch einen eindeutigen hinweis auf das geschlecht der erzählenden figur gefunden, gleich auf der ersten seite sogar. nicht lange überlegt. rausgenommen!

wortzen

10. Februar 2012 - 23:00

lyrik -> # fakt

prosa -> es ist also entschieden, es geht weiter, zunächst einmal bis das buch voll ist. vielleicht nicht immer am freitag wie bisher, aber vorzugsweise schon. der wochenrhythmus hat sich ja als recht praktikabel herausgestellt. außerdem habe ich mir noch weitere gedanken gemacht über dieses verdichtete jahr, und irgendwann schaffe ich es sicher auch, diese mal zu formulieren.

09. Februar 2012 - 12:42

so geht das nicht. ich kann doch nicht jeden morgen mit einem weiteren halbgaren titel für den aktuellen text aufwachen, der mir dann bei licht betrachtet wieder nur irgendwie unzulänglich vorkommt. jetzt habe ich davon schon eine ganze liste.

die textinternen ideen dagegen machen sich alle ganz gut. am wochenende geht es wieder los. jetzt muß ich aber estmal ein bißchen mietschreiben.