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archiv: März 2012


wortzen

30. März 2012 - 23:00

lyrik -> # die zeit reißt # ziehen # sein # familie

prosa -> ich denke, ich verwerfe die idee, ein ebook aus diesem lyrikjahr (plus x, ein ende ist ja noch nicht absehbar) zusammenzustellen. diese aus dem ärmel geschüttelten und ins netz geworfenen worte, nicht weiter bearbeitet oder auch nur überdacht. das kommt doch nur und geht wieder. das bringt doch nichts und bleibt auch nicht.

29. März 2012 - 17:04

nach wochen, ach was, monaten, endlich ein paar nötige pc-wartungsarbeiten durchgeführt. zunächst bei dem, der sich damit auskennt, und gestern und heute dann all das, was dabei am rand noch so aufgetreten ist. das ist ja immer so, daß es anschließend noch ein paar baustellen mehr gibt als zuvor überhaupt geahnt. dringende aktualisierungen, trojanerscans und und und. datensicherung, habe ich viel zu lang schleifen lassen. läuft aber jetzt.

außerdem ist wohl der akku platt, gerade jetzt, wo ich mich entschlossen habe, das heimische subnotebook auch als unterwegsgerät zu nutzen. toll!

novella (22)

27. März 2012 - 01:25

ich denke, ich sollte die gegenwart vergessen, sie verwerfen und in einer nahen vergangenheit weitermachen. über längere texte trägt die gegenwart nicht, mich zumindest nicht. zehn bis fünfzehn seiten, vielleicht zwanzig. so denke ich, bis ich merke, daß ich das schon vor ein paar wochen gedacht habe.

also: umschreiben. alles. sofort.

44

26. März 2012 - 15:39

ich bin eine reisende alte. und jeder schritt stimmt. (the crone)

26. März 2012 - 10:44

vom fliegen geträumt, vom schweben. ganz real, wie als kind.

24. März 2012 - 18:56

ach. jetzt weiß ich, warum die suche nach einen berliner kino, in dem we need to talk about kevin läuft, heute so vergeblich war. der läuft noch immer nicht, so ein mist. aber gut, bis dahin schaffe ich dann das buch sicher noch. (originalfassung, ich bin offensichtlich ein wenig aus der übung.)

wortzen

23. März 2012 - 23:00

lyrik -> # weggeworfen

prosa -> wieder gibt es nicht viel. es ist einfach nicht mehr, derzeit. ich weiß ja auch nicht. es kommt keine freude auf.

hold it! – it’s equal pay day

23. März 2012 - 11:26

ach was, heute ist equal pay day? gestern noch hab ich daran gedacht, als ich laurie anderson hörte, strange angels von 1989, den song beautiful red dress, in dem es heißt:

OK!  OK!  Hold it!
I just want to say something.
You know, for every dollar a man makes
a woman makes 63 cents.
Now, fifty years ago that was 62 cents.
So, with that kind of luck, it’ll be the year 3,888
before we make a buck.  But hey, girls?

frühlingsvorbereitungen

22. März 2012 - 23:12

außerdem hab ich heute noch das mechanisch betriebene zweirad durchgecheckt und für tauglich befunden. morgen fahre ich dann erde kaufen, für die anstehende balkonbepflanzung. tomaten, you know!? den balkon hab ich nämlich vorsorglich auch schnell geputzt. fehlen noch die fenster, aber die sind ja traditionell immer zu ostern dran.

grenzwertig

22. März 2012 - 22:34

lese im rolling stone ein gespräch zwischen oskar roehler und andreas altmann, die beide gerade bücher über ihre ihre schreckliche kindheit, über ihre achtlosen mütter und ihre leblosen väter veröffentlicht haben. kommt heroisch rüber, zwei alternde männer in leder und schwarz. beinah brachial, diese wut, dieser hass nach all der zeit. und soviel mut, trotz allem und erfolg natürlich. heroisch eben.

tja, wenn ich das täte. ich alternde frau, in leder und schwarz, des pinken ebenfalls nicht mächtig. man würde es dennoch gejammer nennen, möchte ich meinen.

denn die grenzen sind scharf gezogen und werden früh manifestiert, wie ich gestern gelernt habe. es gibt schnuller für mädchen  und schnuller für jungs, ohne funktionellen unterschied. nur die farbe natürlich. und die deko, blümchen gegen raketen. dagegen kommt man nicht an.

neuköllnalltag

22. März 2012 - 17:09

die heizung ist aus und die balkontür steht offen, den ganzen tag schon. von draußen dringen gentrifikationsgeräusche herein, rollkofferrollen und gehämmer. penetrant ist die dielenschleiferei von gegenüber, die vor drei stunden eingesetzt hat. eigentlich vor drei tagen schon, aber die sind wohl immer noch nicht fertig. und es ist ja nicht so, daß ich das nicht auch gemacht hätte, gleich als erstes, als ich vor acht jahren herkam.

white lily

21. März 2012 - 23:04

home of te brave, über 25 jahre alt. und immer noch ausgezeichnet. (hab ich damals natürlich gesehen, selbstverständlich.) die musik wie neu, hab ich eben wieder einmal ganz durchgehört. nur saxophone bläst heute kein mensch mehr. offensichtlich.

21. März 2012 - 11:35

migräneaura nachts um drei. man sieht sie auch im dunkeln. womöglich im traum, wer weiß.