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archiv: Juni 2012


wie immer, unterwegs

30. Juni 2012 - 18:23

ich bin eine schlechte reisende. das internet hilft, ein wenig. ich studiere stadtkarten an und drucke busfahrpläne aus. und das, obwohl ich doch im letzten jahr schon dort war. ich kenne das, kenne mich aus. aber sicher ist sicher.

das alles hilft nicht, die angst bleibt. die kommt von woanders. oder sie wohnt in mir, sie schläft, normalerweise. meistens eigentlich, zum glück. aber immer ist sie da und stellt fragen in meinen raum: was, wenn ich mich plötzlich nicht mehr finde. wenn ich dann für immer unterwegs sein muß. irgendwo.

so wie immer.

tiefe, ohne abgrund

30. Juni 2012 - 00:21

wenn erinnerung transparent wird und hinter der wand keine leere zutage tritt, statt dessen leichtigkeit. und leben. es war einmal.

wortzen

29. Juni 2012 - 23:00

lyrik -> # tipp

prosa -> zwischendurch einmal schnell auf die frage getreten, ob lyrik nicht nichts ist. ohne ergebnis.

23. Juni 2012 - 23:16

so ein tag heute, an dem mir alle in die karre fahren wollten. erst der eine radfahrer, als ich mit dem motorrad die fast leere kleiststraße entlangfuhr. guck mich an, guckt mir direkt ins gesicht und fährt trotzdem auf die straße, mir in den weg. gut, dem wär eher ich reingefahren, hätte ich nicht einen schnellen schlenker um ihn gemacht. dann der andere radfahrer, mitten auf der kreuzung elsenstraße, kiefholzstraße, ich selbst auch auf dem rad. überholt mich rechts, der kerl, was ich im letzten moment an seinem laut scheppernden schutzblech bemerke, kurz bevor die kreuzung zuende ist. daß ich ihm mit bremsen und einem kleinen schlenker zur fahrbahnmitte platz mache, damit er nicht in mich oder wahlweise auf den nahenden bordstein kracht, bemerkt er gar nicht. er trägt fette kopfhörer und scheppert fröhlich pfeifend weiter.

was ist den los in berlin, sind doch jetzt ferien. wo ist den die übliche sommerliche verkehrgelassenheit hin?

wortzen

22. Juni 2012 - 23:00

lyrik -> # limonade

prosa -> nur ein kleines sommergedicht, schmackhaft.

everlasting

22. Juni 2012 - 16:58

noch vor acht von einem pochen im nacken und unter der schädeldecke wachwerden. keine möglichkeit, dem zu entkommen. diese ganz andere art von migräne, ohne auge, ohne dieses umschlichen werden, stundenlang. danach übelkeit, müdigkeit, diverse medikamente. herumliegen auf dem sofa, in der wanne, im bett. wie ein kadaver.

kurzschlaf gegen vier. anschließend wach werden und überraschend wieder frei sein. versehentlich gesungen, ich gebe es zu, ohne erkennbaren zusammenhang: open up your eyes, everlasting love.

21. Juni 2012 - 21:49

doch immer wieder erschreckend, wenn das glück der anderen mich ganz plötzlich tieftraurig macht, beinah entmenschlicht. das gehört sich einfach nicht. (in meinem alter. ;)

sommer in berlin

17. Juni 2012 - 18:32

(und weiden hab ich ja schon als kind geliebt.)

17. Juni 2012 - 11:40

umzüge, neue räume, große lichte fenster überall. was nach dem aufwachen wenig machbar erscheint.

wortzen

15. Juni 2012 - 23:00

lyrik -> # open # ewiges

prosa -> nix weiter.

13. Juni 2012 - 21:54

da bin ich aber erleuchtert.

wortzen

08. Juni 2012 - 23:00

lyrik -> # changes

prosa -> wieder war da eine woche loch, diesmal ohne jede erklärung. die lyrik schwindet, scheinbar.

throwing bones

07. Juni 2012 - 00:01

seit tagen geht mir dieser text vom kartoffelschälen durch den kopf, von dem ich nur noch weiß, daß ich ihn geschrieben habe und daß er recht kurz ist. (und ziemlich gut natürlich.) aber nicht mehr, wie er eigentlich geht. da komme ich also gerade eben dazu, ihn schnell mal nachzulesen. vor allem ist es mir endlich einmal eingefallen, bevor ich den rechner am abend heruntergefahren habe. und was stelle ich fest? ein fehler, ein wort, ein »ich« an einer völlig falschen stelle. und kein mensch sagt es mir, all die jahre nicht. (jetzt ist es natürlich korrigiert.)

überhaupt ist dieses seit über einem jahr tote blog ziemlich voll und überhaupt im ansatz gar nicht so schlecht eigentlich.