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archiv: Juli 2012


nachtrag: über das begehren

30. Juli 2012 - 11:54

schnell noch ein etwas älterer artikel aus dem zeitmagazin. lesenswert, vor allem aus dem besprochenen buch konstruiert. leider mit einem etwas eigenartigen bild verziert. (und die kommentare, wie immer, vielleicht besser meiden.)

über das begehren

29. Juli 2012 - 22:21

Manchmal werden Bücher persönlich. Das heißt, eigentlich werde sie das bei mir immer, irgendwie, aber nicht immer muss ich etwas dazu sagen. Das wäre zu persönlich, das gehört nur mir. Doch diesmal geht es nicht anders. Ich bitte um Verzeihung.

Dieses Buch geht mich an. In seiner glasklaren Sprache, seiner Tiefe und Komplexität, mit seiner Zartheit und Wucht.  Und das mit der Homosexualität, ja sicher, das auch. Aber mehr noch das Werden und Wachsen überhaupt, die Suche nach dem Selbst, der Quelle hinter allem. Treibend, wie das Begehren selbst. Ebenso das Anderssein, grundsätzlich, das Randständige.

weiter im common reader

29. Juli 2012 - 10:02

in der wohnung stinkt es. als hätte jemand den keller aufgebrochen. ich will ein auto kaufen, um wegzufahren. ich will auch eine neue wohnung. man wundert sich über mich. ich auch. ich will klarheit und ordung, auch in meinem träumen.

lesen lernen

29. Juli 2012 - 00:18

muß ich nicht mehr, nein. gelesen habe ich immer. daß es dennoch vor etwas mehr als vierzehn tagen unvermittelt zu dieser notwendigen erkenntnis kam, war dennoch eine art bankrotterklärung. so war das nicht gedacht, hier in berlin. und so war das auch nicht gedacht mit dem internet. daß sich alles irgendwann nur noch auf das durchrauschen konzentriert, auf das nichtssagen und nichtsverstehen. das wirre tieffliegen über texte aller art.

back to the books. nach drei büchern in den letzten tagen, geht es wieder. hundert seiten in drei stunden, ohne das gefühl, überblättert und gepatzt zu haben. statt dessen eingetaucht, mich – gleichzeitig – verloren und auch wiedergefunden. und anschließend ein wenig betäubt vielleicht, von der ungewohnten dosis, in den alltag geblickt. wie damals, als das alles anfing mit dem lesen und lieben von büchern.

summer is over

28. Juli 2012 - 00:24

neuköllner proleten

26. Juli 2012 - 22:33

lesung in der buchkönigin, das hatte ich ja im HSB angekündigt. sehr interessanter überblick eines historikers, der mich in nicht wenigen punkten ans ruhrgebiet erinnert hat. also meine eigentliche heimat, so muß ich wohl sagen. proletengegenden, das ist gut. da gehöre ich hin.

die anschließende diskussion wurde dann leider von einem lokalhistorischen besserwissser – jetzt rede ich! – übernommen, sodaß ich frühzeitig flüchten musste und das buch selbst gar nicht mehr ansehen konnte. schade.

sonnengegossen

25. Juli 2012 - 13:53

jeden morgen meditiere ich derzeit meine gießkanne. das gefällt mir. sehr.

sein

23. Juli 2012 - 11:43

nach meiner benamung, nach all den fremdbezeichnungen und vergleichen mit tieren oder dreck, nach den kategorien, in die man als erwachsene gesteckt wird: auszubildende, motorradlesbe, studentin, deutsche, bürohilfe, autorin, geliebte, gehaßte, junge frau, junger mann. die da, der da, das da. nach all dem hatte ich heute morgen zum ersten mal das gefühl, ein mensch zu sein. vielleicht einfach nur das.

sollte im alter erlaubt sein.

45

22. Juli 2012 - 21:57

etwas neues. ein ton, ein wort. im atem. (drei flammen)

22. Juli 2012 - 20:47

dieses sein. da war so ein sein hinter allem. heute.

wortzen

20. Juli 2012 - 23:00

lyrik -> # der tote hund

psalm

19. Juli 2012 - 23:14

19. Juli 2012 - 11:22

ein toter hund schleift mich im nacken durch die straßen. als wäre ich seine beute. aufwachen geht nicht.