wishing well
22. Mai 2012 - 00:16ach, ich hab übrigens mal meinen wunschzettel ein bißchen aktualisiert. nur mal so, dachte ich. wurde einfach zeit. ;)
ach, ich hab übrigens mal meinen wunschzettel ein bißchen aktualisiert. nur mal so, dachte ich. wurde einfach zeit. ;)

zirka drei wochen nach der pflanzung der setzlinge zeigen sich diese bereits geizbereit. dieser vielversprechende trieb liegt also nunmehr im müll. wo er hingehört.
die eigentliche kunst liegt im scheitern, während erfolg doch eher die ausnahme bildet.
endlich den roten klee gefunden, den ich seit sicherlich zehn tagen in ganz berlin gesucht habe. und in den letzten jahren auch schon, immer wieder mal, so auf dem weg. nie hat es gepaßt. da war es aber auch noch nicht so dringend.

zum ersten mal ist in diesem jahr übrigens eine mimose auf dem balkon eingezogen. eher ein zufallsfund, beim warten an der kasse eingesteckt. was das wird und ob das soll, weiß ich noch nicht. auf jeden fall darf sie wohl nicht allzulang auf dem balkon bleiben. aber sie macht einen sehr kräftigen eindruck, überhaupt nicht mimosenhaft. ohnehin wird ja empfindlichkeit viel zu oft mit schwäche verwechselt. könnte also passen.

das muß jetzt dran bleiben, bis es von alleine abfällt. richtig?
vor stunden hier den reiter „artikel erstellen“ geöffnet. jetzt keine ahnung mehr, warum.
gleich geht wieder los. im MoMag gibt es mehr.

bin beschäftigt, heute, morgen, übermorgen. habe kein laptop mit, konzentriere mich auf die menschen vor ort. gefällt mir.
was packe ich denn jetzt für die re:publica ein? ticket, mobiltelefon und akkupack. logisch. aber dann? moleskine oder netbook? stift und papier stellen immerhin auch ohne netzzugang zufrieden. und überhaupt. am besten nehm ich einfach die kamera mit. oder?

es ist soweit, das tomatenjahr hat begonnen. und nicht nur für mich, wie ich weiß.
eigentlich hätte ich ja heute küche und bad putzen sollen, für meinen gast in der nächsten woche. statt dessen habe ich den balkon gemacht, pflanzen und putzen und ein bißchen bauen. für mich am wochenende.
war auch schön.
schaue mir wegen dieses kleinen alten wortes, das mir eben im HSB durchgeflutscht ist und das einen ebenso kleinen kommentar ausgelöst hat, die heimatstadt meiner oma an. thorn (toruń) bei lodsch (lódź) gehört heute zu polen. genau genommen seit fast 100 jahren, was ziemlich genau auch die zeit ist, in der meine oma den ort verlassen hat, verlassen mußte. einen hof sollen sie dort gehabt haben, die malzahns ohne h. im ruhrgebiet war das dann anders, da gab es nur einen kleinen garten hinter der zechenhaushälfte. aber immerhin. mit bohnenstangen, kartoffeln und rhabarber.
die thorner altstadt gehört heute zu weltkulturerbe der unesco. und sieht tatsächlich ein wenig wie dresden aus oder wie prag sogar. diese städte eben an den breiten flüssen. und ist dabei aber auch hanseatiasch, kein wunder irgendwie, als frühere hansestadt.
vielleicht sollte ich da mal hinfahren, ist ja nicht weit von hier.
nachtrag: okay, dieses bei lodsch ist eine info meiner oma. auf der karte sieht es nicht so nah aus. an der weichsel (wisła) wäre wohl angebrachter. außerdem sind es über 450 kilometer.