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archiv: blogs & tweets

nomen est omen?

04. März 2010 - 23:34

die republica 2010 findet wie gehabt in der kalkscheune, im friedrichstadtpalast und darüber hinaus diesmal auch im quatsch comedy club statt. tatsache! (die kalkscheune ist aber fein, da bin ich immer gern.)

zu gewinnen: kino & eis am boxi

01. März 2010 - 14:18

und zwar im modersohn-magazin, teilnahme noch bis einschließlich dritten märz möglich.

kommentargeschehen, allgemein

23. Februar 2010 - 12:19

irgendwie das thema der woche für mich: Die Krux mit den Kommentaren. und natürlich geht es heute schon munter weiter drüben im HSB. :-(

kommentarkatastrophen, die zweite

22. Februar 2010 - 14:47

diese verfluchten hsb-kommentare! das hört und hört einfach nicht auf, es ist zum in den tisch beißen.

wenn ich noch einmal das wort “thread” lesen muß… threads gibt es in foren, und foren sind ziemlich out, auch wennn es sie hier und da noch geben mag. warum also können diese verfluchten threadquerulanten sich nicht einfach ein schickes forum suchen, um dort ihre späße zu treiben?

verweis ins hsb

20. Februar 2010 - 13:07

dabei gibt es trotz der miserablen kommentarsituation so viel schönes im hauptstadtblog. aktuelle zum beispiel zwei gastbeiträge von martin wagenpfeil zum thema post: Verdursten in der Servicewüste und Blumen in der Servicewüste.

kommentarkatastrophen

20. Februar 2010 - 12:55

als offizielle betreiberin des hauptstadtblogs muß ja (leider) sämtliche kommentare zumindest überfliegen, um meiner damit zusammenhängenden verantwortung wenigstens ein kleines bißchen nachzukommen. leider kommt das einer zunehmenden katastrophe gleich, da das HSB seit geraumer zeit (von frustrierten oder vertriebenen kommentatoren des abendschaublogs) als forum für streitereien benutzt wird. ich glaube, wenn ich noch einmal den satz “sie können es einfach nicht lassen - “ lesen muß, dann drehe ich durch.

re:publica 2010, preview

19. Februar 2010 - 00:32

miriam meckel zum thema grenzen. na, das lohnt ja schon mal. ganz sicher. :-)

verweis ins hsb

12. Februar 2010 - 14:16

ich bin jetzt glückliche besitzerin einer gehhilfe. ;-)

von wegen hegemann

11. Februar 2010 - 21:21

wer ist den die überhaupt? keine ahnung, aber glam bringt es auf den punkt!

throwing bones

02. Februar 2010 - 17:19

wißt ihr noch damals? im Winter 2010, das war schlimm!

she:publica 2010?

23. Januar 2010 - 18:55

der blogbeitrag im freitag - über mögliche notwendigkeit von wichtigtuerinnen - bringt mich darauf. außerdem der dort verlinkte beitrag Ich! Ich! Ich!, der mir in vielem sehr bekannt vorkommt. wenn auch nicht in allem, schon gar nicht in den beklagten grabenkriegen oder dem offensichtlich nicht auszurottenden mannweibvorwurf. das ist einfach nur ermüdend.

vom 14. bis zum 16. april ist es wieder soweit, die re:publica 2010 steht auf dem programm. geliebt und gescholten aus vielerlei richtungen und gründen, das kann man so oder auch anders sehen. ich sehe bislang keinen grund, dem spektakel fernzubleiben, nur weil es ein spektakel ist und zwangsläufig reichlich geschwätz enthält. nö, dazu mag ich das treffen von angesicht zu angesicht einfach zu sehr. und der eine oder andere kluge austausch findet auf jeden fall immer statt. also.

eines allerdings steht mit jetzt schon glasklar vor augen. auch in diesem jahr wird wieder ein mehr oder weniger eklatanter frauenmangel zu beklagen sein, sowohl auf den podien als im umherschleichenden fußvolk. indiz wird einmal mehr die fehlende schlange vor dem damenklo sein. wetten!?

das ist ein trauerspiel, keine frage. und es gibt keine lösung. klar, man könnte an der struktur drehen. mehr frauen aufs podium setzen, zum beispiel. vielleicht sogar eine quote einführen. oder eine ganze vortrags-, workshop-, themenreihe mit frauenthemen anschieben, quasi die she:publica parallel zum bekannten männergemacker zwischen schwanzvergleich und irokesenpräsenz. nur für frauen natürlich, alles klar!?

nix ist klar. ich weiß auch keine antwort auf diesen bedauernswerten zustand. und nur für frauen geht gar nicht, das steht fest. ehrlich gesagt fand ich selbst das immer schon ziemlich gewöhnungsbedürftig und nur in einem gewissen themenspektrum wichtig und fruchtbar. (da allerdings war und ist es bis heute hochnötig.) ansonsten tut es einfach nur weh, ich spreche da aus erfahrung.

also was? schweigen und zwischendrin ein bißchen jammern und klagen? den call for papers mit feministischen manifesten bombadieren? leise seufzen, wenn auf jede andeutung dieses leidigen themas in der immer selben leier gekontert wird: na, dann macht doch endlich was. wir warten, wir wollen das auch, gerne sogar. aber es kommt ja nichts, was sollen wir da machen. wenn ihr nicht wollt. das ist schuldverschiebungsniveau, das bringt gar nichts.

ich würde mich ja schon freuen und wundern, wenn ich einfach mal einen mann verzweifelt auf den tisch schlagen sähe. einer, der es auch sieht, daß es so doch einfach nicht sein kann. da reden wir alle über dieses ach so basisdemokratische instrument, mit dessen hilfe jeder und jede sich äußern, in dem nichts ausgeschlossen wird und alles seinen platz findet. und es stimmt ja, genau so ist es doch (noch), dieses internet. wir leben und arbeiten damit und freuen uns daran. wir wissen, wie viele frauen hier ganz selbstverständlich unterwegs sind.

trotzdem ist es einfach ein fakt, daß in der öffentlichen präsenz der frauenmangel auf dem gebiet internet und neue medien größer ist, auffallender vor allem, als auf den meisten anderen gebieten privater, beruflicher oder kultureller natur, die öffentlich verhandelt werden. und das ist nicht nur lächerlich, weil es (vermutlich) nicht stimmt. das ist scheiße!

p.s. echtzeitweb! finde ich übrigens irgendwie gruselig. oder eine ulknummer vielleicht. ich weiß noch nicht so genau. ;-)

tumb

22. Januar 2010 - 18:25

what the fuck ist denn jetzt schon wieder ein tumblog?

lesen und lesen lassen

10. Januar 2010 - 22:18

als ich dreizehn oder vielleicht fünfzehn war und mein erstes kleines eigenes bücherregal zusammengestellt  hatte - taschenbücher vor allem, viele gedichte und kurzgeschichten, noch kaum romane - nickte mein vater irgendwann ein wenig traurig mit dem kopf und erklärte mir, daß sich das legen würde mit der zeit. daß sie aufhören wurde, diese lesewut. genau wie die lust an musik, die sich ebenfalls in form von langspielplatten heftig bei mir breitmachte. so sei das im leben. meinte mein vater.

so war es wohl auch, in seinem leben. er fand nicht die zeit für diese dinge, nicht mehr. doch das verstand ich damals noch nicht. statt dessen schüttelte ich heftig mit dem kopf.

zum glück habe ich recht behalten. wenn ich mich recht erinnere besaß ich damals etwa siebzehn bücher. heute bin ich nicht mehr gewillt und sicher auch kaum in der lage, meine absurd zusammengewürfelte bibliothek durchzuzählen. ich könnte in metern messen, aber wozu?

statt dessen gibt es jetzt das blog COMMON READER, in dem leser über ihre leidenschaft schreiben. darunter auch ich. (kommt noch, versprochen. einstweilen habe ich ein wenig am erscheinungsbild gedreht.)