22. November 2009 - 15:31
so ist das manchmal an den freien sonntagen. da bin ich so nach drei, vier stunden mit dem kleinkram fertig. vorbereitungen für die nächste woche. und jetzt? noch ein bißchen privatbloggen vielleicht. ;-)
so ist das manchmal an den freien sonntagen. da bin ich so nach drei, vier stunden mit dem kleinkram fertig. vorbereitungen für die nächste woche. und jetzt? noch ein bißchen privatbloggen vielleicht. ;-)
hier ist jetzt feierabend. die sonne lacht, und ich arbeite einfach heute abend weiter. im dunkeln. jetzt gehts erstmal raus, zum spocht. das sind so die kleinen freuden der freiberuflichkeit. wenn es schon sonst nix gibt im leben.
viel arbeit, naja. war abzusehen. soll so sein. anders wäre schlimm. aber bei dem wetter? und morgen geht es gleich weiter so. naja, auch gut.
Ich kann auch Texte von Deutsch auf Englisch oder umgekehrt übersetzen.
ist das nun abzocke oder naivität? im zweifel für die angeklagte tippe ich auf letzteres. von lesbarkeit hält sie offensichtlich ohnehin nicht viel, nicht einmal optisch, wie man an der farbwahl in ihrem blog sehen kann. aber das will ja eh niemand wissen.
wie auch immer, vor diesem doch eher amüsanten hintergrund scheint mir ein deutlicher hinweis auf die angenehm streitbare protextbewegung angebracht.
ich sage es immer wieder und gänzlich ohne scham: ich mag die werbetexterei. dieses feinfeilen, millimetergenau. das abwägen und gewichten des ungesagten. das schaffen von leerstellen, luftlöchern - weite und raum in 30 sekunden text. das vor allem.
interessantes, aber vages angebot während eines routinejobs erhalten. nun ja, abwarten.
wenig zeit heute. kaum zuhause, gleich an die arbeit. kaum da durch, gleich wieder los. und der rest des lebens bleibt wieder mal liegen, wie ich das liebe.
du hast mir die sprache neu erklärt, sagte neulich eine kundin zu mir. ich weiß zwar nicht, wann ich das getan haben sollte. aber es hörte sich trotzdem irgendwie gut an.
seltsamer anruf auf der firmennummer. jemand nennt einfach nur zwei telefonnummern, das ist alles. kein gruß, kein anlaß, nix. da muß ich jetzt nicht zurückrufen, oder?
arbeitsalltag: beim versuch einer interviewterminierung per email vertippe ich mich, ausgerechnet bei den zahlen. 19 statt 10. prompt erhalte ich die bestätigung, 19 uhr sei prima. okay, ich füge mich dem schicksal. dem soll man ja nicht im weg stehen, hab ich mal gehört.
die abschaffung oder umgestaltung der ksk war also ein papiertiger. das war absehbar, keine frage. dennoch ein glück, nicht nur für mich.
wie sag ichs dem kunden? daß, wenn er in einem etwas windigen marktsegment als solider anbieter rüberkommen will, sich besser nicht als “solide” bezeichnen sollte. zumindest nicht in der headline.
sprache ist ein unscharfes instrument, sie muß in jeden fall interpretiert werden. daran führt kein weg vorbei. interpretaion ist kommunikation, im wesentlichen zumindest. leerstellen im text werden grundsätzlich freier interpretiert als vorsorglich mit einem wenig konkreten wort umgrenzte bereiche. das ist gut, sehr gut sogar. das ist der kern von lyrik. und werbung.
eigentlich logisch, oder?
fremdarbeiten. anzeigenbasteln. irgendwie verstehe ich auf einmal die kunden von damals, als ich noch auf der anderen seite saß. diese lächerlichen, selbstgebastelten schnipselchen in eigenartigen formaten, die kein mensch für den druck benutzen konnte. aber die kunden, damals, hatten ja auf einmal alle einen pc, inklusive eines hochprofessionellen grafikprogramms. die waren kaum zu überzeugen.
und jetzt ich.
naja. ich mache mich schonmal auf das eine oder andere donnerwetter gefaßt.