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archiv: freelancing


eine art lyrik

12. April 2009 - 20:25

ich sage es immer wieder und gänzlich ohne scham: ich mag die werbetexterei. dieses feinfeilen, millimetergenau. das abwägen und gewichten des ungesagten. das schaffen von leerstellen, luftlöchern – weite und raum in 30 sekunden text. das vor allem.

18. März 2009 - 23:13

interessantes, aber vages angebot während eines routinejobs erhalten. nun ja, abwarten.

04. Februar 2009 - 17:53

wenig zeit heute. kaum zuhause, gleich an die arbeit. kaum da durch, gleich wieder los. und der rest des lebens bleibt wieder mal liegen, wie ich das liebe.

lob

15. Januar 2009 - 00:55

du hast mir die sprache neu erklärt, sagte neulich eine kundin zu mir. ich weiß zwar nicht, wann ich das getan haben sollte. aber es hörte sich trotzdem irgendwie gut an.

14. November 2008 - 20:28

seltsamer anruf auf der firmennummer. jemand nennt einfach nur zwei telefonnummern, das ist alles. kein gruß, kein anlaß, nix. da muß ich jetzt nicht zurückrufen, oder?

kismet

16. Oktober 2008 - 13:35

arbeitsalltag: beim versuch einer interviewterminierung per email vertippe ich mich, ausgerechnet bei den zahlen. 19 statt 10. prompt erhalte ich die bestätigung, 19 uhr sei prima. okay, ich füge mich dem schicksal. dem soll man ja nicht im weg stehen, hab ich mal gehört.

puh!

19. September 2008 - 17:20

die abschaffung oder umgestaltung der ksk war also ein papiertiger. das war absehbar, keine frage. dennoch ein glück, nicht nur für mich.

sprachesoterik

06. September 2008 - 13:42

wie sag ichs dem kunden? daß, wenn er in einem etwas windigen marktsegment als solider anbieter rüberkommen will, sich besser nicht als “solide” bezeichnen sollte. zumindest nicht in der headline.

sprache ist ein unscharfes instrument, sie muß in jeden fall interpretiert werden. daran führt kein weg vorbei. interpretaion ist kommunikation, im wesentlichen zumindest. leerstellen im text werden grundsätzlich freier interpretiert als vorsorglich mit einem wenig konkreten wort umgrenzte bereiche. das ist gut, sehr gut sogar. das ist der kern von lyrik. und werbung.

eigentlich logisch, oder?

26. August 2008 - 21:29

fremdarbeiten. anzeigenbasteln. irgendwie verstehe ich auf einmal die kunden von damals, als ich noch auf der anderen seite saß. diese lächerlichen, selbstgebastelten schnipselchen in eigenartigen formaten, die kein mensch für den druck benutzen konnte. aber die kunden, damals, hatten ja auf einmal alle einen pc, inklusive eines hochprofessionellen grafikprogramms. die waren kaum zu überzeugen.

und jetzt ich.

naja. ich mache mich schonmal auf das eine oder andere donnerwetter gefaßt.

25. August 2008 - 15:11

ich sollte definitiv viel öfter mal werbetexten, das macht mächtig spaß. hat fast was lyrisches, so seltsam das auch klingen mag. man arbeitet viel mit leerstellen und struktur. und solange wordpress (ganz unten rechts) allen ernstes behauptet, sogar code sei poetry, dann kann ich das doch erst recht.

20. Mai 2008 - 00:35

arbeit. viel arbeit. nein, nicht viel, nur lange. zeit. es dauert und dauert, weil ich kaum konzentration aufbringe. das muß sich ändern. morgen.
oder vielleicht besser den wecker eine stunde vorstellen?

indigo

07. Mai 2008 - 23:38

manche jobs bringen eigenartige erkenntnisse mit sich. von indigoauren habe ich vorher noch nie gehört. aber gesehen natürlich schon oft. ;-)

15. Februar 2008 - 15:37

endlich ein paar basics erledigt. briefe ans finanzamt sind nicht gerade meine stärke, da zittere und schwitze ich mich durch, jedesmal. da hilft auch alle erfahrung nicht. gute erfahrung, muß ich sagen. kaum ein amt ist so unkompliziert und hilfsbereit. wenn auch nicht unbedingt angenehm. und das ist das problem dabei.