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	<title>engl @ absurdum &#187; fremdarbeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 23:19:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[auf ein angebot keine antwort erhalten, seit freitag nicht. da war ich wohl zu teuer. dann aber eben noch ein anderes rausschicken dürfen, etwa dreimal so hoch. außerdem auf empfehlung, könnte also was werden. viel mehr war nicht. novemberstimmung. arbeitsalltag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>auf ein angebot keine antwort erhalten, seit freitag nicht. da war ich wohl zu teuer. dann aber eben noch ein anderes rausschicken dürfen, etwa dreimal so hoch. außerdem auf empfehlung, könnte also was werden. viel mehr war nicht. novemberstimmung. arbeitsalltag.</p>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 22:21:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[feierabend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>feierabend.</p>
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		<title>alles in fluß</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 19:24:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[wie ein flüchtiger blick in die kleinanzeigen offenbart: „ &#8230; Erfahrung währe erfreulich, fließende Deutschkenntnisse erforderlich &#8230;&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie ein flüchtiger blick in die kleinanzeigen offenbart: <em>„ &#8230; Erfahrung währe erfreulich, fließende Deutschkenntnisse erforderlich &#8230;&#8221;</em></p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Thu, 21 Dec 2006 10:59:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[diese 50:50-chance besteht offensichtlich noch, habe ich gerade erfahren. wer hätte das gedacht? ich nicht. ich dachte eher, man hätte nur vergessen abzusagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.light-inside.de/weblogs/2006/10/post_107.html">diese 50:50-chance</a> besteht offensichtlich noch, habe ich gerade erfahren. wer hätte das gedacht? ich nicht. ich dachte eher, man hätte nur vergessen abzusagen.</p>
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		<pubDate>Tue, 19 Dec 2006 23:20:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[bei einem bewerbungsgespräch, ist schon eine ganze weile her, ein anderes leben sozusagen, hat die frau, die mir diesbezüglich gegenüber saß, immer von &#8216;superversion&#8217; gesprochen, die es natürlich auch gäbe im zuge der einarbeitung. (&#8216;mama mona&#8217; bringt mich grad drauf.) ich habe das seinerzeit natürlich ignoriert, ging ja nicht anders. in der situation. obwohl ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bei einem bewerbungsgespräch, ist schon eine ganze weile her, ein anderes leben sozusagen, hat die frau, die mir diesbezüglich gegenüber saß, immer von <em>&#8216;superversion&#8217;</em> gesprochen, die es natürlich auch gäbe im zuge der einarbeitung. (<a href="http://wasweissich.twoday.net/stories/3083051/">&#8216;mama mona&#8217;</a> bringt mich grad drauf.) ich habe das seinerzeit natürlich ignoriert, ging ja nicht anders. in der situation. obwohl ich das lachen kaum noch zu unterdrücken vermochte, bei der zu allem überfluß auch noch ständig wiederholten anwendung der eigentümlichen vokabel.<br />
später haben ein paar recherchen und eine gezielte nachfrage ergeben, daß es ohnehin keine gute idee gewesen wäre, dort mitarbeiten zu wollen. vertraglicher unsinn und schrecklicher leumund, trotz superversion. hätte ich also ruhig losprusten können.</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Fri, 20 Oct 2006 06:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>engl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[so! jetzt mal wieder daumendrücken für einen einstweilen mietsichernden job. 50:50 mal wieder, sieht also nicht schlecht aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>so! jetzt mal wieder daumendrücken für einen einstweilen mietsichernden job. 50:50 mal wieder, sieht also nicht schlecht aus.</p>
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		<title>kasse machen</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2005 08:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>engl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[das kann auch ein übles stichwort sein. (im supermarkt zum beispiel.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das kann auch ein übles stichwort sein. (im supermarkt zum beispiel.)</p>
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		<title>absage</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 00:29:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Hallo Frau Engel&#8230; Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit. Allerdings ist es schon vergeben, da &#8230; Tut mir leid, ansonsten hätte ich Ihn an Sie gegeben.&#8221; es ging übrigens um deutschunterricht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Hallo Frau Engel&#8230; Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit. Allerdings ist <u>es</u> schon vergeben, da &#8230; Tut mir leid, ansonsten hätte ich <u>Ihn</u> an Sie gegeben.&#8221;</em><br />
es ging übrigens um deutschunterricht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>fragen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2005 01:20:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ein absagehagel heute, eine nach der anderen. inzwischen bin ich abgebrüht, ich registriere nur noch, ich sammle. manchmal, sehr selten, frage ich nach. ohne große hoffnung auf eine antwort, versteht sich. aber warum mir umständlich mitgeteilt wird, daß meine unterlagen mit meiner erlaubnis dabehalten werden, das möchte ich dann schon gern wissen. handelt es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein absagehagel heute, eine nach der anderen. inzwischen bin ich abgebrüht, ich registriere nur noch, ich sammle. manchmal, sehr selten, frage ich nach. ohne große hoffnung auf eine antwort, versteht sich.<br />
aber warum mir umständlich mitgeteilt wird, daß meine unterlagen mit meiner erlaubnis dabehalten werden, das möchte ich dann schon gern wissen. handelt es sich um eine überaus freundliche darlegung des umstands, daß man sich nicht die mühe machen möchte, mir die sachen zurückzuschicken? andere werfen sie ja auch ohne meine erlaubnis in den müll. sollte da tatsächlich mehr hinterstecken?<br />
andere schweigen, nachhaltig. warum mir zum beispiel wortreich versichert wird, man würde sich in jedem fall bis anfang der woche (letzte woche!) melden, sich auch vor einem &#8216;nein&#8217; nicht drücken &#8211; und dann doch nichts von sich hören läßt, selbst nach zweimaliger telefonischer nachfrage? wie wäre das einzuschätzen? ist das positiv oder negativ zu werten? für mich.<br />
ich wende mich ab, überfordert und angewidert, tue weiter meine arbeit. das zumindest birgt hoffnung.</p>
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		<title>handarbeit</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2005 03:09:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[die sonntagszeitung bringt immer auch den stellenmarkt ins haus. sofortige abarbeitung der dürftigen angebote war aber nicht möglich, da zunächst einmal der strom im büro weg war. (in den nachbarwohnungen allerdings komplett, sodaß ich mit bad- und büroausfall noch richtig gut dran war. besonders, weil in der kombination der kühlschrank zum glück nicht gnadenlos heruntergetaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die sonntagszeitung bringt immer auch den stellenmarkt ins haus. sofortige abarbeitung der dürftigen angebote war aber nicht möglich, da zunächst einmal der strom im büro weg war. (in den nachbarwohnungen allerdings komplett, sodaß ich mit bad- und büroausfall noch richtig gut dran war. besonders, weil in der kombination der kühlschrank zum glück nicht gnadenlos heruntergetaut war.) also kein anschreiben, keine kurzrecherche, kein lebenslauf machbar.<br />
obwohl es da tatsächlich eine anzeige gab, die einen einerseits tabellarischen, andererseits jedoch handgeschriebenen lebenslauf forderte. allen ernstes! wo gibt es denn sowas, im digitalen zeitalter? ob die tatsächlich ein graphologisches gutachten einholen? oder ob sie nur wollen, daß sich die bewerber hinsetzen, um ein original herzustellen, statt einfach nur immer und immer wieder dieselbe fassung auszudrucken. das stimmt aber auch, da haben sie ja recht. das wird tatsächlich langweilig, so nach dem 50sten bis 100sten mal.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>von wegen minijob</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2005 02:08:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[eine kurze recherche, gerade eben mal zwischengeschoben, ergab einen spitzensatz von 7,-€ fürs putzen und ein wahres katastrophenangebot von 4,50€ für packarbeiten am fließband. auf abruf versteht sich, im gewerbegebiet, logisch, also ein pkw muß schon sein. got it?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>eine kurze recherche, gerade eben mal zwischengeschoben, ergab einen spitzensatz von 7,-€ fürs putzen und ein wahres katastrophenangebot von 4,50€ für packarbeiten am fließband. auf abruf versteht sich, im gewerbegebiet, logisch, also ein pkw muß schon sein. got it?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>von gestern auf heute</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2005 06:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>engl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[selten so schnell eine absage erhalten, ziemlich genau 28 stunden waren es. war wohl nix mit daumendrücken. oder ist es das, was mir gestern noch an die sehne gegriffen hat?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>selten so schnell <a href="http://www.light-inside.de/weblogs/2005/07/tiptag.html">eine absage</a> erhalten, ziemlich genau 28 stunden waren es. war wohl nix mit daumendrücken. oder ist es das, was mir gestern noch an die sehne gegriffen hat?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>TIP-tag</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2005 02:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>engl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[zur bibliothek, zum zeitschriftenhändler und dann gleich zwei bewerbungen rausgehauen. immer hin. für die sommerzeit gar nicht schlecht. inzwischen mache ich das ja auch fast automatisch und noch dazu immer radikaler und individueller in der formulierung. ob das sinn macht? (blöde frage, sollte ich streichen.) aber es kommt sicher kaum darauf an, letztendlich, denke ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>zur bibliothek, zum zeitschriftenhändler und dann gleich zwei bewerbungen rausgehauen. immer hin. für die sommerzeit gar nicht schlecht. inzwischen mache ich das ja auch fast automatisch und noch dazu immer radikaler und individueller in der formulierung. ob das sinn macht? (blöde frage, sollte ich streichen.) aber es kommt sicher kaum darauf an, letztendlich, denke ich immer. entweder ich bin dreck oder aber ich habe glück, so sieht es doch aus. hauptsache die rechtschreinung stimmt. und die sache muß online zu erledigen sein, papierpost kann ich mir kaum noch leisten. in diesem monat zumindest nicht.<br />
eine sache von heute wäre allerdings ziemlich prima. bürokram, hiwizeug, aber möglicherweise ausbaufähig. hab mich zumindest mal als komplettpaket angepriesen. und bei sowas paßt ja dann auch ein direkter, fast salopper einstieg. aber ein job in mitte? ob das drin ist? na, ich weiß ja nicht&#8230; (daumendrücken, alle zusammen, los!)</p>
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		<title>ausbeute</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 04:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>engl</dc:creator>
				<category><![CDATA[fremdarbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Putzfrau gesucht, jung, hübsch und kreativ, für 3 Zimmer in &#8230; Bitte aussagekräftige Bewerbung mit Foto&#8230; Chiffre &#8230; Kennwort: Hübsch 2. 1-€-Job adé: Vielseit. Assistenz, priv., 6-10h/Wo á 3,-€ (mehr leider z. Zt. nicht mögl) Freundsch. basis m. Spaß, geeign. f. ALG II-Bez: Mobbing-Ermittl., Haush., event-support, email&#8230; 3. SELBSTÄNDIG &#8211; mit monatlich 65€! Geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1.<br />
<strong>Putzfrau gesucht, </strong> jung, hübsch und kreativ, für 3 Zimmer in &#8230; Bitte aussagekräftige Bewerbung mit Foto&#8230; Chiffre &#8230; Kennwort: Hübsch<br />
2.<br />
<strong>1-€-Job</strong> adé: Vielseit. Assistenz, priv., 6-10h/Wo á 3,-€ (mehr leider z. Zt. nicht mögl) Freundsch. basis m. Spaß, geeign. f. ALG II-Bez: Mobbing-Ermittl., Haush., event-support, email&#8230;<br />
3.<br />
<strong>SELBSTÄNDIG &#8211; mit monatlich 65€!</strong> Geht nicht? &#8230; Geht doch! Tel &#8230; oder Tel &#8230;</p>
<p>letzteres glaube ich im übrigen unbesehen, ersteres steht mir auch glasklar vor augen. aber was bedeutet nummer zwei?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>service-call</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2005 09:15:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[fremdarbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[anruf von gruner &#038; jahr, vertriebsabteilung GEO, abendschicht. wegen des probeexemplares, ich verstehe schon. es war umsonst, es gab keine verpflichtung. aber man hat meine adresse, meine nummer sogar. man wähnt mich interessiert. komisch, seit ich sowas von der anderen seite kenne, auch um die hintergründe weiß, kann ich nicht mehr lachen über das gesäusel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>anruf von <a href="http://www.guj.de/">gruner &#038; jahr</a>, vertriebsabteilung <a href="http://www.geo.de/">GEO</a>, abendschicht. wegen des probeexemplares, ich verstehe schon. es war umsonst, es gab keine verpflichtung. aber man hat meine adresse, meine nummer sogar. man wähnt mich interessiert.<br />
komisch, seit ich sowas von der anderen seite kenne, auch um die hintergründe weiß, kann ich nicht mehr lachen über das gesäusel. alles zu durchschaubar. wie die dame mit süddeutschem akzent darum kämpft, wie sie mit sich ringt, ein &#8216;ja, vielleicht&#8217; herauszuholen, herauszuhören. wo ich doch mehrmals deutlich &#8216;nein&#8217; sage.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>plattgekallt</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2005 07:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>engl</dc:creator>
				<category><![CDATA[fremdarbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[ein paar randbemerkungen gäbe es noch, mehr nicht. beispielsweise daß ich unfähig bin, meine gesichtszüge zu beherrschen, wenn ich auf den wunsch zum klo zu gehen ein klares NEIN höre. jetzt nicht. also sitzen bleiben muß, abwarten. bis die genehmigung endlich erteilt ist. aufgrund welcher vorgänge auch immer. oder die luft in der großraumkiste, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein paar randbemerkungen gäbe es noch, mehr nicht. beispielsweise daß ich unfähig bin, meine gesichtszüge zu beherrschen, wenn ich auf den wunsch zum klo zu gehen ein klares NEIN höre. jetzt nicht. also sitzen bleiben muß, abwarten. bis die genehmigung endlich erteilt ist. aufgrund welcher vorgänge auch immer.<br />
oder die luft in der großraumkiste, die trocken ist und heiß, dieser tage. nach vier stunden habe ich nicht nur einen trockenen hals, keine gute stimme mehr, sondern auch nasenbluten. auch deswegen würde ich gern mal zum klo. überhaupt sollte ich viel mehr trinken, aber das verbietet sich von selbst. wenn man damit rechnen muß, nicht ohne weiteres zum klo zu kommen.<br />
aber das ist ja alles nicht wahr. das ist nur ein spiel, das hat nichts zu sagen. froh sein kann man, daß es überhaupt arbeit gibt.  und zumutbarkeit ist kein thema, ein argument schon gar nicht. auch wenn es noch so krank ist.<br />
der nächste bitte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>strips</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2005 02:04:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[nachtrag zum gestrigen abschlußthema. angeregt von diesem älteren herrn. (aber versteckt in den ach so schwer zugängigen kommentaren. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dilbert.com/comics/dilbert/archive/index.html">nachtrag</a> zum gestrigen abschlußthema. angeregt von diesem <a href="http://40something.twoday.net/">älteren herrn</a>. (aber versteckt in den ach so schwer zugängigen kommentaren. ;-)</p>
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		<title>don&#8217;t you call us!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2005 06:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>engl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[stundenweise gefangen im großraumbüro sitze ich zwischen zwanzig bis dreißig anderen agenten. jeder für sich redet, lacht, quatscht, brüllt mitunter. ein grandioser lärmpegel, auch wenn man es im ersten moment nicht merkt. jeder auf seinem kleinen unförmig zugeschnittenen arbeitsplatz, mit bildschirm, tastatur und maus. manchmal ein mauspad. immer ein telefon, versteht sich, manchmal auch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>stundenweise gefangen im großraumbüro sitze ich zwischen zwanzig bis dreißig anderen agenten. jeder für sich redet, lacht, quatscht, brüllt mitunter. ein grandioser lärmpegel, auch wenn man es im ersten moment nicht merkt. jeder auf seinem kleinen unförmig zugeschnittenen arbeitsplatz, mit bildschirm, tastatur und maus. manchmal ein mauspad. immer ein telefon, versteht sich, manchmal auch ein headset. dazu ein bürostuhl, der sich nicht tief genug stellen läßt, für mich zumindest nicht. eine schreibtischplatte, die zu klein ist. für mich zumindest. und hinter mir ist keine wand, niemals. manchmal ist da die nächste arbeitsplatzreihe, ein ständiges geblubber also, ein ganz anderes thema womöglich. oder aber da ist die &#8216;chefetage&#8217;, der erhöhte wachturmsitzplatz, strategisch gut plaziert, in der ecke des spitz zulaufenden raumes. alles im blick. glasfassade noch dazu. dort in der nähe zu sitzen zu kommen, erste reihe also, ist besonders übel. doch ich kann mir meinen platz nicht aussuchen. also kann man mich hören, mich belauschen, wort für wort. ich weiß, man beobachtet mich, meine bewegungen sogar. wie ich den rücken zu dehnen versuche, mich zwischendurch recke und strecke. die da oben, die auf den rängen, wer immer das sein mag. vorgestellt haben sie sich mir nicht. aber sie sehen es, wie mir das ein und dasselbe blatt zum zweiten mal auf den boden fällt. wie ich falsche tasten drücke, wie ich mich im system verlaufe, immer wieder mal. wie ich nachfragen muß. aber ich bin schließlich neu, das bleibt nicht aus. ich finde mich eben noch nicht zurecht. nicht immer und überall zumindest. das geht eben noch nicht, was soll ich machen? ich bin ich, mehr kann ich nicht tun. und man sieht es, vermutlich, die ganze zeit.<br />
zum denken bleibt keine zeit, aber es läßt sich auch nicht vermeiden. wie könnte ich das denken vermeiden, den versuch zu verstehen, verzweifelt vielleicht, selbst wenn ich es wollte? ich sehe, ich spüre, ich weiß. im callcenter gibt es keine menschen, fürchte ich. obwohl ich solche gesehen zu haben glaube. vielleicht ist das also ein trugschluß, eine anmaßung. aber ich bin kein mensch mehr, dort. ich werde zu einem humanen eingabemodul, versuche es zumindest. und so soll es sein. doch ich werde wahnsinnig, in jedem augenblick, auch wenn ich es bislang noch niemandem verrate. ich schweige, ich starre, bis ich nicht mehr sehe. ich weiß es genau. ich habe die lücke zu füllen, die zwischen für mich sinnfreier information und der vor mir aufgebauten planvoll durchstrukturierter software klafft. ich bin die schnittstelle, die letzte nicht zu eliminierende menschliche schwachstelle. nicht hard-, nicht soft, sondern wetware. sterblich, aus wasser gemacht.<br />
und ich könnte heulen, das ist wahr. eingezwängt in einen zeittakt, der von außen bestimmt wird. die stunden, die minuten, die quote. und die sekunden, die rückwärts gezählt werden, bis der nächste anruf eintrifft. auf mich trifft.<br />
so und nicht anders zählt sich der erfolg. ich aber werde daran scheitern.</p>
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		<title>arbeitsreich</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2005 03:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>engl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ich komme aus einer anderen welt. da, wo ich bislang gearbeitet habe, haben wir zusammengearbeitet. wir wußten, wo es langging, wie der zeitplan ist, wann das produkt zu stehen hat. woche für woche. wir waren informiert. alle. von der chefin bis zur putzfrau, die ebenfalls genau wußte, wann welche grundreinigung ganz sicher nicht angesagt war. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich komme aus einer anderen welt.<br />
da, wo ich bislang gearbeitet habe, haben wir zusammengearbeitet. wir wußten, wo es langging, wie der zeitplan ist, wann das produkt zu stehen hat. woche für woche. wir waren informiert. alle. von der chefin bis zur putzfrau, die ebenfalls genau wußte, wann welche grundreinigung ganz sicher nicht angesagt war. wir wußten noch mehr voneinander, viel mehr. im laufe der jahre haben wir nicht nur berufliche highlights und katastrophen, umzüge und sonstige umstellungen miteinander bewältigt. wir haben hochzeiten und scheidungen erlebt, todesfälle und geburten. auch äußerst schwierige geburten; lebenspläne, die durch unvorhergesehenes gänzlich umgeworfen wurden. was heißt umgeworfen? ins bodenlose gestürzt. alles das wirkt sich auf die arbeit aus, ohne frage. aber niemand hat seinen job verloren, trotz noch so großer krisen. in dem kleinen büro hat es immer funktioniert, daß eine für die andere eingesprungen ist. wenn auch noch so unwillig, mitunter. es hat doch geklappt. und niemand mußte je mit zugezogenem reißverschluß, bis zum kinn, die gemeinsamen räumlichkeiten betreten, sich selbst verleugnen, den unverkennbaren grundzustand. (die liebe, der scheidungskrieg, kranke kinder, tote hunde, mirgäne, &#8230;) das war unnötig, wenn nicht überflüssig. im krankheitsfall war niemals der gelbe schein das wichtigste utensil. vielleicht auch nicht die anteilnahme, die es aber durchaus immer gegeben hat. wichtiger war schon die bewältigung der anstehenden arbeit unter den gegebenen umständen. aber dafür ist es eben arbeit, und kein freizeitclub. das wäre ja noch schöner.<br />
manchmal hat die chefin für uns gekocht, mitunter sogar am wochenende. vielleicht hat sie auch nur die übriggebliebenen partyreste mitgebracht, wer weiß? in den sommerferien, wenn so gut wie nichts zu tun war, haben wir um die ecke gedacht = gemeinschaftlich zeiträtsel gelöst. vor weihnachten, der branchenbedingten hochsaison, gab es kaum zeit für eine pause. gegessen wurde während der arbeit, wer immer zehn minuten zeit hatte, versorgte alle anderen mit irgendwelchen bissen vom nächstgelegenen bäcker. der ton wurde härter in solchen zeiten, nicht nur verbal, auch die scheren flogen tief. und die nerven lagen blank. aber jede kannte jede, und alle wußten, wie die andere zu nehmen war. beleidigungen waren an der tagesordnung, entschuldigungen aber mußten selten sein. jede wußte ohnehin bescheid, und auch die neuen fanden sich meist rasch zurecht.oder sie blieben fremd und damit nicht lange.<br />
natürlich haben solch familiär strukturierte büroverbünde auch nachteile. an die irgendwann plötzlich ausbrechende mobbingmode erinnere ich mich höchst ungern, aber die war nach ein paar wochen ausgestanden. auch die sich immer und immer wiederholenden geschichten gehen nach einigen jahren gehörig auf die nerven. wie in einer familie eben, das ist ja nichts besonderes. alles in allem aber macht es das arbeiten leichter und besser, mehr oder weniger ganz anwesend sein zu dürfen.<br />
so war das damals. inzwischen sieht das anders aus.<br />
das momentan regelmäßig von mir frequentierte callcenter übt sich vorwiegend in interner unkommunikation. infos werden vorzugsweise verspätet intoniert, dann, wenn man den ersten kunden schon gehörig verstottert hat. absprachen oder zusagen gar sind selten ernst zu nehmen, dafür gibt es verwunderte gesichter, wenn man nicht von einen tag auf den anderen disponieren kann. und schöne betriebsversammlungssätze wie: &#8216;seien sie doch froh, daß es überhaupt kaffee und wasser umsonst gibt, anderswo ist das nicht so.&#8217; auf die frage nach milch und zucker. und: &#8216;seien sie doch froh, daß es genug zu tun gibt, anderswo&#8230; .&#8217; auf die frage, wie denn die in den nächsten monaten anstehende zusätzliche arbeit vergütet werden würde.<br />
bei all dem ist natürlich der zuletzt angestellte hiwi der clown, und damit muß ich mich nun wohl oder übel abfinden. nach ursachen wird nicht gefragt, nicht einmal nach einer objektiven einschätzung. was zählt sind die produktionszahlen, wie bei einer stanzmaschine. der ausschuß wird geduldig gesammelt und summiert. dazu die wenn-nicht-du-dann-eben-wer-anders-mentalität, zumindest aber der wettbewerbsansatz. als könnte jeder immer nur gold wollen. und dann auch noch kriegen.<br />
aber alles das tue ich natürlich gern, dafür bin ich doch wie geschaffen. clown sein, der mit der blinkenden roten nase. oder der affe in der letzten reihe. der, der am schluß geduldig nickt, wenn etwas daneben gegangen ist. schweigend und dumm.<br />
willkommen im leben, könnte man meinen. aber immer noch denke ich anders, ich idiotin. (hat meine mutter schon immer zu mir gesagt.) auch im früheren job war ich das letzte glied, die hiwischnepfe mit der geringsten stundenzahl und dem geringsten einkommen. (wenn auch dem vermutlich höchsten im vergleich zu den anderen hiwis, aber nur weil ich am längsten ausgehalten habe.) dennoch&#8230; aber das erwähnte ich bereits.<br />
wirklich zusammenzuarbeiten, ohne den mittlerweile so weit verbreiteten zynismus, ist nicht nur angenehmer, sondern letztendlich immer auch produktiver. obwohl es wenig zeitgemäß erscheint, schon klar. aber das war ich schließlich auch noch nie.</p>
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		<title>arbeitslos</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2005 07:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>engl</dc:creator>
				<category><![CDATA[fremdarbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[das kommt mir (fast) alles ziemlich bekannt vor. vorsichtig verweise ich aus diesem grund noch einmal hierher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://arbeitsamtblogger.blogspot.com/">das</a> kommt mir (fast) alles ziemlich bekannt vor. vorsichtig verweise ich aus diesem grund noch einmal <a href="http://www.artfremd.write-insight.de/page25.html">hierher</a>.</p>
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