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archiv: fremde federn

die briefe der anderen

07. März 2010 - 21:27

über bachmann und celan, das leben und das dichten. und das briefgeheimnis: herzzeit.

out of age?

28. Februar 2010 - 19:13

bücher, die erklärtermaßen für eine ganze generation und deren lebensgefühl stehen sollen, sind mir ja grundsätzlich ein greuel. ganz besonders, wenn es sich dabei auch noch um irgendeine aktuelle generation handeln soll. ich selbst bin ohnehin schon lange keine generation mehr, ich bin es vermutlich nie gewesen. auch deshalb interessieren mich all die jugendlichen exesse in buchform, wie auch immer sie entstanden sein mögen, nicht im geringsten.

niemals war ich ein kind, das irgendwann im leben nach dem ernst des lebens suchen mußte. davon wußte ich, schon immer. umständehalber. das ist zufall, ich weiß. aber das ist nun mal so. das trifft einfach kein buch.

ausnahmen bestätigen allerdings die regel. den roman von elisabeth rank habe ich ausgesprochen gern gelesen, wie man im common reader nachlesen kann.

engl liest proust

08. Februar 2010 - 10:32

und scheitert. vielleicht.

kaltmamsell im common reader

07. Februar 2010 - 17:28

über antonio muñoz molina, der polnische reiter: ich bilde mir ein, das vergangene Spanien durch diesen Roman besser zu verstehen.

mek im common reader

04. Februar 2010 - 13:17

über maxim billers liebe heute: Man könnte sagen Maxim Biller ist der männliche Judith Hermann mit schlechter Laune. Aber da er bei mir in der Straße wohnt, halte ich das lieber für mich. Er könnte mich irgendwann erkennen. Er war ja schon vor ihr da.

das schweigen des meeres

29. Januar 2010 - 13:45

am 4. tag, sea change.

Die Queen lernt lesen

18. Januar 2010 - 12:17

The Uncommon Reader / Die souveräne Leserin, Alan Bennett / Ingo Herzke

Eines Tages entdeckt Elisabeth II. an einer abgelegenen Ecke des Palastes den Bücherbus der Bezirksbibliothek. Wir haben einen Bücherbus, informiert sie daraufhin ihren Gatten. (Der bei den Briten durchaus zutreffend den Ruf eines groben, deutschen Klotzes genießt.) Es gibt noch Wunder, lautet seine belanglose Antwort. Und genau so kommt es dann auch.

weiter im common reader

herzzeit

22. September 2009 - 22:50

heute bei der büchergilde, unschlüssig zwischen tellkamp und kehlmann, letzendlich für bachmann/celan entschieden.

aus dem regierungsprogramm 2009 - 2013 der cdu/csu

13. September 2009 - 16:16

Kapitel IV. - In Freiheit und Sicherheit leben: Der Bürger muss darauf vertrauen können, dass seine Daten von Missbrauch geschützt sind.

(nachzulesen auf seite 81, dazu die komplette lektüre als PDF)

bachmann

24. Juni 2009 - 23:57

ab morgen also wieder mit einem ohr in kärnten, bei den tagen der deutschsprachigen literatur, wie der bachmannpreis seit einiger zeit heißt. wieder ohne die institution ernst grandits - aber wohl auch ohne den katastrophalen dieter moor des letzten jahres - und mit vielen neuen juroren, wie ich höre. bin gespannt, ob paperback fighter noch einmal die zeit findet, die veranstaltung komplett durchzukommentieren.

wie man eine wohnung einrichten soll (2)

23. Juni 2009 - 11:23

Jedes Möbel, jedes Ding, jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte, die Geschichte der Familie. Die Wohnung war nie fertig; sie entwickelte sich mit uns und wir in ihr.”

ungefähr das denke ich auch immer, wenn eine dieser brachialrenovierungsshows im fernsehen läuft. an sich interessiere ich mich als alte handwerkerin ja für solche sachen, das muß ich gestehen. da spielt wohl die hoffnung mit, daß es hin und wieder vielleicht doch den einen oder anderen tip geben könnte. möglicherweise sogar eine gestaltungsidee. aber dieser trend, menschen das ganze leben einzureißen, und es ihnen dann  mit unmöglich schickem (ikea)zeugs vollzustellen. das erschreckt mich zunehmend.

Adolf Loos, Wie man eine Wohnung einrichten soll

wie man eine wohnung einrichten soll (1)

22. Juni 2009 - 22:00

Jeder Mensch verläßt mit modernen Nerven den Mutterleib. Diese modernen Nerven in unmoderne zu verwandeln, nennt man Erziehung.”

eine absurde kleine zusammenstellung von texten über moderne (wohn)ideen aus einer (längst vergangenen) modernen zeit. ein wenig wild durcheinander vielleicht. oder ich habe nicht den rechten überblick. aber schöne worte wie todfroh kommen auch drin vor. das gefällt mir.

Adolf Loos, Wie man eine Wohnung einrichten soll

bücherschwemme

09. Mai 2009 - 18:19

ich könnte den bücherstapel, der darauf wartet, gelesen zu werden, leicher messen als zählen. nach themen sortiert: englisches, lyrik, wien, fachliches und sachliches zum thema tagebuch, außerdem die gnazen romane. heute ist noch agota kristof hinzugekommen, die trilogie, weil eine freundin davon erzählt hatte. und weil mek in letzter zeit oft davon schreibt, daß er es liest. oder sogar vorliest.