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archiv: splitter


14. Februar 2014 - 21:10

manchmal begegnet man menschen, die genau das nicht tun, was man erwartet, weil die welt eben so ist, wie sie ist, wie man sie sich gebaut hat, weil man es besser nicht weiß. das ist das eigentlich gute im leben, wenn die erwartungen plötzlich zerfallen.

endlich.

atmo

07. Februar 2014 - 22:32

glück ist auch nur ein wetter, vergeht und kehrt zurück mit dem wind. immer.

31. Januar 2014 - 16:17

wie dankbar ich bin für die, die mich niemals trösten wollen, die mich nicht beratschlagen. die mich begleiten statt dessen, fraglos und selbstredend. die wenigen.

20. Januar 2014 - 13:38

angst ohne wut ist wie ein neugeborenes zittern unter federn oder fell beinah gänzlich verborgen.

ich

23. Dezember 2013 - 01:05

dieses ego. ist doch nur trägermaterial. für die seele und das, was man so tut im leben. so oder anders. mehr nicht.

ein gemälde, vielleicht

22. November 2013 - 02:22

konstitution

11. Oktober 2013 - 20:28

es gibt momente, immer häufiger im grunde, da bin ich mir der wunderbaren schönheit meiner durchaus armseligen existenz sehr bewußt.

persönlich

02. Februar 2013 - 14:31

nachdenken über identifikation und identität. habe ich so etwas? brauche ich so etwas? eher nicht. die illusion einer stabilen hülle ist mir längst abhanden gekommen. jede art von fixierter persönlichkeit ist letztendlich fassade, ein spiel, das vor nichts rettet und nichts bringt. im gegenteil, es zerstört möglichkeiten, indem es grenzen setzt. aber ganz ohne geht es letztendlich auch nicht. ohne standpunkt läßt sich keine position beziehen. ein verwirrspiel also.

10. Dezember 2012 - 00:28

die beständige anrufung und einforderung von emotionen, insbesondere des sogenannten bauchgefühls, stellt in weiten teilen eine beleidigung meines intellekts dar.

17. November 2012 - 00:02

intimität ist etwas sehr dunkles, lichtloses. intimität ist hören, nicht sehen, nicht wissen. wohl aber wollen. intimität ist lustvolles tasten im ungewissen. und so viel mehr noch.

04. Oktober 2012 - 15:56

wie ich wieder mit dem körper höre, mitunter, wie früher. wie geräusche, töne und musik, durch die hautgrenze fallen. wie berührungen, die in ewige tiefe sinken. können.

04. September 2012 - 02:41

nah rangehen. ganz nah, noch näher. wenn alles nur noch schmerz ist. das ist mein leben.

09. November 2011 - 22:58

die zeichen sollten immer vorsichtig gesetzt sein, reduziert, beinah durchscheinend. auch die im netz. besonders die im netz.