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archiv: splitter


22. Oktober 2014 - 16:21

die zukunft freigeben. vertrauen quasi. ist nicht leicht.

07. Oktober 2014 - 19:48

angst gründet sich weit weniger in der furcht vor dem, was geschehen könnte oder wird. eher wächst sie aus dem, was bereits geschehen ist.

denkmusterfehler

13. September 2014 - 01:20

wenn das gegenteil von opfer nicht mehr täter ist. sondern überlebender.

punkt

04. Mai 2014 - 12:06

keine angst vor der angst haben. mir selbst nicht fremd sein. der krieg ist aus, mein krieg. dahinter einen punkt machen, einen letzten. und nicht nur das kapitel abschließen, statt dessen das ganze buch. es schließen, weglegen, verstauben lassen.

ab jetzt. es ist zeit. die höchste.

14. Februar 2014 - 21:10

manchmal begegnet man menschen, die genau das nicht tun, was man erwartet, weil die welt eben so ist, wie sie ist, wie man sie sich gebaut hat, weil man es besser nicht weiß. das ist das eigentlich gute im leben, wenn die erwartungen plötzlich zerfallen.

endlich.

atmo

07. Februar 2014 - 22:32

glück ist auch nur ein wetter, vergeht und kehrt zurück mit dem wind. immer.

31. Januar 2014 - 16:17

wie dankbar ich bin für die, die mich niemals trösten wollen, die mich nicht beratschlagen. die mich begleiten statt dessen, fraglos und selbstredend. die wenigen.

20. Januar 2014 - 13:38

angst ohne wut ist wie ein neugeborenes zittern unter federn oder fell beinah gänzlich verborgen.

ich

23. Dezember 2013 - 01:05

dieses ego. ist doch nur trägermaterial. für die seele und das, was man so tut im leben. so oder anders. mehr nicht.

ein gemälde, vielleicht

22. November 2013 - 02:22

konstitution

11. Oktober 2013 - 20:28

es gibt momente, immer häufiger im grunde, da bin ich mir der wunderbaren schönheit meiner durchaus armseligen existenz sehr bewußt.

persönlich

02. Februar 2013 - 14:31

nachdenken über identifikation und identität. habe ich so etwas? brauche ich so etwas? eher nicht. die illusion einer stabilen hülle ist mir längst abhanden gekommen. jede art von fixierter persönlichkeit ist letztendlich fassade, ein spiel, das vor nichts rettet und nichts bringt. im gegenteil, es zerstört möglichkeiten, indem es grenzen setzt. aber ganz ohne geht es letztendlich auch nicht. ohne standpunkt läßt sich keine position beziehen. ein verwirrspiel also.

10. Dezember 2012 - 00:28

die beständige anrufung und einforderung von emotionen, insbesondere des sogenannten bauchgefühls, stellt in weiten teilen eine beleidigung meines intellekts dar.