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archiv: traumhaft


25. August 2011 - 10:17

mit drei oder vier anderen bin ich zu einem wettlesen geladen. es ist nur ein kleiner rahmen, eine stadtbibliothek vielleicht. ich weiß es nicht, ich kenne den ort nicht. ich kann dann auch nicht wirklich teilnehmen, weil unaufhörlich blut aus meiner nase läuft. ich drücke mich in irgendwelchen ecken herum und versaue ein t-shirt nach dem anderen. so kann ich doch nicht unter die leute. nicht einmal den anderen teilnhemern kann ich zuhören. bei all dem bin ich dennoch ziemlich entspannt und lache viel.

später will ich G davon erzählen, aber die mag davon nichts hören. stattdessen springt sie aus dem fenster. in dem moment ist dann schluß mit entspannung.

09. August 2011 - 00:31

immer wieder träume ich, daß ich hier wieder weggehe. daß ich berlin hinter mich bringe und dahin zurückkehre, wo ich hergekommen bin. es bringt aber nichts, jedesmal. es bleibt alles sinnfrei und wirr. mein leben taugt auch dort nicht mehr das geringste. nicht einmal im traum.

die abwesenheit von migräne

26. Juli 2011 - 21:52

zu früh aufwachen, mich noch einmal umdrehen dürfen, eigentlich mag ich das. mir dann aber eine migräne träumen, das ist mir bislang noch nie passiert. heute morgen war es aber so. eines nach dem anderen, so wie es ist. wie ich wegzulaufen versuche oder darunter herzukriechen, irgendwie. wie ich anschließend gefangen genommen werde und festsitze, nur noch warte, warte und warte. bis es aufhört. daß es aufhört. zuletzt das schreien und heulen, das betteln. als wäre da wer. als hörte mich jemand. dieses bitten um ein einsehen, ein ende. was in echt zum glück ziemlich selten vorkommt, in letzter zeit zumindest.

aufzuwachen war ein segen, eine erleichterung festzustellen, daß tatsächlich gar keine migräne anstand. auch heute nicht, obwohl die zeit mehr als reif wäre. trotzdem, so kann doch der tag nichts werden.

25. Juni 2011 - 10:20

ich schlafe wenig. gegen morgen träume ich erst von sex. dann musik.

23. Mai 2011 - 10:19

nachts habe ich gezeichnet, mit bleistift auf papier. das war sehr schlecht. auch im traum.

07. Mai 2011 - 11:07

ich fühle mich durch eine riesige wohnung torkeln und nach der kraft suchen.

mächte

25. April 2011 - 03:55

manche wahrheiten kommen mächtig daher, völlig unerwartet noch dazu. randbemerkungen aus einer derart unverhofften ecke, daß ich gänzlich ungeschützt war. geschichten, die voll ins schwarze treffen, ins mehr als nur schmerzhafte. obwohl das alles doch lange her ist. ich weiß. ich weiß nicht, ob und wie ich noch zu träumen wagen soll. obwohl es wohl keinen anderen weg gibt.

vorsichtshalber schlafe ich nicht.

es sind die nächte, nur die nächte.

09. April 2011 - 12:51

geträumt: ich will am hermannplatz entlangradeln, das geht aber nicht, weil da der ü-wagen von stefan raab steht. hä?

02. April 2011 - 11:37

um fünf heute morgen von einem traum aufgewacht, ohne es zu merken. erst gegen sechs, durch die frühen vögel, entkam ich der schleife.

mein bruder blutete heftig aus einem ohr und stand plötzlich so vor meinem bett. ich mußte mich darum kümmern, was ich auch tat. recht gelassen, ein handtuch holen und draufhalten, dann hilfe rufen. die eltern.

ab dem moment ging alles schief. ich war schuld.

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06. Februar 2011 - 14:04

allein der gedanke daran, ein gedicht pro tag zu verfassen und zu präsentieren, eventuell reduziert auf ein gedicht pro woche, das ja auch nicht zwingend veröffentlicht werden müßte, läßt mich träumen. albträumen von monstern wie im horrorfilm, die böses tun trotz ihres kindlichen gemüts, also fest verknüpft sind mit einer unschuldsvermutung. wie jekyll & hyde. immer größer, immer mehr. da war viel blut heute nacht. ich weiß auch nicht.

17. Juli 2010 - 21:54

gestern geträumt, daß ich sterben werde. nicht sofort, aber doch in ein paar monaten oder so. der druck war enorm, wie eine sehr große aufregung, kurz vor einem auftritt. also lampenfieber vielleicht. und während um mich herum alle anfingen, von kampf zu reden, war ich mit dem grundgedanken eher einverstanden.

dann aufgewacht und festgestellt: in dieser nacht vor 17 jahren starb mein vater. ich saß dabei und sah ihn glücklich wie nie zuvor. in dem moment.

05. Februar 2010 - 14:57

dieses ich, das ich werde, wenn ich träume.

13. Dezember 2009 - 14:48

mit einer axt soll mir der kopf abgeschlagen werden. das funktioniert aber nicht. nicht mit einem hieb zumindest, wie man es vom henker gewohnt ist. oder gar sauber und schnell, mit einer guillotine. nein, es ist mehr wie bei einem baum, der gefällt wird. mein nacken wird mit vielen kleinen hieben bearbeitet, so wie bei einem stamm. darunter liegt das fleisch. es will aber trotzdem nicht klappen. später setzt dann jemand eine große säge an. eine baumsäge.