13. November 2011 - 16:08
vom klavierspielen geträumt, von melodie und klang. was nicht zu zu halten war. (kann ich ja auch im echten leben gar nicht.)
vom klavierspielen geträumt, von melodie und klang. was nicht zu zu halten war. (kann ich ja auch im echten leben gar nicht.)
wie sich räume von innen heraus umbauen, während ich mich darin befinde. und die einfachheit, mit der im traum die menschen zu einem einzigen zusammengefasst werden. erst nach dem aufwachen erschließt sich das entsetzen darin.
ist das nun ein problem des traum- oder des wachzustandes?
kurz vor dem aufwachen gitarre gespielt. immer dieselbe kleine melodie, ganz selbstverständlich. nicht viel und kein lied. nur ein klang. so war es auch als kind, wenn ich mir musik geträumt habe. tagsüber.
mit drei oder vier anderen bin ich zu einem wettlesen geladen. es ist nur ein kleiner rahmen, eine stadtbibliothek vielleicht. ich weiß es nicht, ich kenne den ort nicht. ich kann dann auch nicht wirklich teilnehmen, weil unaufhörlich blut aus meiner nase läuft. ich drücke mich in irgendwelchen ecken herum und versaue ein t-shirt nach dem anderen. so kann ich doch nicht unter die leute. nicht einmal den anderen teilnhemern kann ich zuhören. bei all dem bin ich dennoch ziemlich entspannt und lache viel.
später will ich G davon erzählen, aber die mag davon nichts hören. stattdessen springt sie aus dem fenster. in dem moment ist dann schluß mit entspannung.
immer wieder träume ich, daß ich hier wieder weggehe. daß ich berlin hinter mich bringe und dahin zurückkehre, wo ich hergekommen bin. es bringt aber nichts, jedesmal. es bleibt alles sinnfrei und wirr. mein leben taugt auch dort nicht mehr das geringste. nicht einmal im traum.
zu früh aufwachen, mich noch einmal umdrehen dürfen, eigentlich mag ich das. mir dann aber eine migräne träumen, das ist mir bislang noch nie passiert. heute morgen war es aber so. eines nach dem anderen, so wie es ist. wie ich wegzulaufen versuche oder darunter herzukriechen, irgendwie. wie ich anschließend gefangen genommen werde und festsitze, nur noch warte, warte und warte. bis es aufhört. daß es aufhört. zuletzt das schreien und heulen, das betteln. als wäre da wer. als hörte mich jemand. dieses bitten um ein einsehen, ein ende. was in echt zum glück ziemlich selten vorkommt, in letzter zeit zumindest.
aufzuwachen war ein segen, eine erleichterung festzustellen, daß tatsächlich gar keine migräne anstand. auch heute nicht, obwohl die zeit mehr als reif wäre. trotzdem, so kann doch der tag nichts werden.
nachts habe ich gezeichnet, mit bleistift auf papier. das war sehr schlecht. auch im traum.
manche wahrheiten kommen mächtig daher, völlig unerwartet noch dazu. randbemerkungen aus einer derart unverhofften ecke, daß ich gänzlich ungeschützt war. geschichten, die voll ins schwarze treffen, ins mehr als nur schmerzhafte. obwohl das alles doch lange her ist. ich weiß. ich weiß nicht, ob und wie ich noch zu träumen wagen soll. obwohl es wohl keinen anderen weg gibt.
vorsichtshalber schlafe ich nicht.
es sind die nächte, nur die nächte.
geträumt: ich will am hermannplatz entlangradeln, das geht aber nicht, weil da der ü-wagen von stefan raab steht. hä?
um fünf heute morgen von einem traum aufgewacht, ohne es zu merken. erst gegen sechs, durch die frühen vögel, entkam ich der schleife.
mein bruder blutete heftig aus einem ohr und stand plötzlich so vor meinem bett. ich mußte mich darum kümmern, was ich auch tat. recht gelassen, ein handtuch holen und draufhalten, dann hilfe rufen. die eltern.
ab dem moment ging alles schief. ich war schuld.
allein der gedanke daran, ein gedicht pro tag zu verfassen und zu präsentieren, eventuell reduziert auf ein gedicht pro woche, das ja auch nicht zwingend veröffentlicht werden müßte, läßt mich träumen. albträumen von monstern wie im horrorfilm, die böses tun trotz ihres kindlichen gemüts, also fest verknüpft sind mit einer unschuldsvermutung. wie jekyll & hyde. immer größer, immer mehr. da war viel blut heute nacht. ich weiß auch nicht.