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home is where the heart is

08. April 2013 - 21:48

gestern die erste folge verbrechen im zdf gesehen, von großem wiedererkennen, sogar so etwas wie heimatgefühl begleitet. so war das, wortwörtlich zum teil. ohne den mord versteht sich, zum glück.

der blieb bei uns phantasie.

inklusion (angeregt durch gaby köster)

08. September 2011 - 21:50

ich oute mich jetzt mal: ich bin kein comedyfan. ich stehe nicht auf pastewka oder mittermeier, schon gar nicht auf den barth. na gut, helge schneider und die engelke, an denen komme auch ich manchmal nicht vorbei. und loriot natürlich, grandios. (bis auf die filme.) so ist mir auch gaby köster nicht vertraut, zuletzt habe ich sie wohl im wdr gesehen, mit einer kleinen comedykolumne in der aktuellen stunde. wenn ich mich recht erinnere. das mag an die 15 jahre her sein, wenn nicht noch länger. der rtl-kram danach hat mich nicht sonderlich interessiert.

so war mir bis vor kurze auch ihr verschwinden gar nicht bewußt, die mediale wiederkehr dagegen habe ich mitbekommen. und was soll ich groß dazu sagen, ich bin ja wie gesagt kein fan. da promotet eine ihr buch, und das macht sie  gut und souverän. da ist eine ins berufsleben zurückgekehrt. in ein ziemlich verändertes berufsleben, wie mir scheint. da versucht eine, sich umzuorientieren. stefan niggemeier hat das alles heute bereits deutlicher gefaßt.

wie eigenartig, denke ich, einem menschen die berufsausübung in der öffentlichkeit übelzunehmen. und ich denke auch an den großen kerl hier am neuköllner postschalter. auch er einseitig beeinträchtigt, vermutlich durch einen schlaganfall. schaukelnd der gang, aber sicher. die linke hand so gut wie unbenutzbar, höchstens zu groben hilfsdiensten fähig. insgesamt geht die arbeit natürlich etwas langsamer als die der anderen. und vor dem schalter stehen die menschenschlangen, die mit jeder postfilialschließung länger und länger werden.

ich stelle mir also vor, wie dieser mann einst in den beruf zurückgekehrt sein mag und damit in die öffentlichkeit. vielleicht war er vorher postzusteller, hat womöglich zunächst grob überschlagen, ob und wie diese tätigkeit wieder möglich sein könnte. und ist nach reiflicher überlegung zu einem grundsätzlich negativen ergebnis gekommen. vielleicht hat er auch über eine verrentung nachgedacht und ist zu dem schluß gekommen, daß ihm die paar kröten nicht für den rest seines lebens reichen sollen. so steht der mann nun also schon seit jahren, soweit ich weiß, hinter dem postschalter, versieht seinen dienst mit all dem ohnehin üblichen kundengezeter und -gemecker bei der post. an vorderster front sozusagen, verbunden mit allen groben und feinen arbeiten, die dazu gehören. alles in seiner eigenen zeit. und alles meistert er allein, auf seine art, soweit ich das beurteilen kann.

weiterhin stelle ich mir vor, ich würde mich nun also vor diesen mann stellen und ihm sagen, er solle doch bitte zu hause bleiben, wenn er mir nicht erzählen mag, was denn mit ihm passiert sei. und überhaupt könne er seine briefmarken behalten.

seltsame vorstellung. denn briefmarken waren schließlich sein job und sind es heute noch. (vermutlich. gefragt hab ich ja nicht.)

die ballin

28. Juni 2011 - 20:38

zur zeit läuft ja die frauenfußballweltmeisterschaft, und ich schaue hier und da mal rein in so ein spiel. die sind nämlich richtig spannend. wie das so ist beim fußball quatschen da dann immer mehr oder weniger eloquente reporter ihre erkenntnisse über gott und den ball über das bewegte bild. und manchmal quatschen die einen ganz schönen quatsch. das gehört zum fußballgucken, ich weiß.

trotzdem wüßte ich jetzt einfach mal gern, was eine frauenfußballerin ist. und ob es auch männerfußballer gibt. oder vielleicht männerfußballerinnen? oder frauenfußballer? tja.

[Luise F. Pusch hat dazu natürlich auch was zu sagen: in Richtung Männermannschaft oder so ähnlich. frauenmannschaft, männerfrauschaft? was da wohl noch alles geht?]

angst

17. Februar 2011 - 22:08

aus versehen scobel eingeschaltet, das tue ich sonst nie. was vielleicht ein fehler ist. das gegenteil von vertrauen ist nicht mißtrauen sondern angst, sagt er. und das stimmt.

tv-tip

07. November 2009 - 17:00

heute um mitternacht bei timm: Die Ballade vom traurigen Café. (das hatte ich ja neulich an anderer stelle bereits kundgetan, daß timm wieder da ist.)

tv-tip

07. Juli 2009 - 21:57

ein bißchen knapp vielleicht, aber dennoch: berlin – ecke bundesplatz, heute abend, 23 uhr auf 3sat. also in so ungefähr einer stunde. (mehr im modersohn-magazin.)

die wiener

05. April 2009 - 21:20

kann es sein, daß fernsehen gut tut? ab morgen gibt es „Sarah und die Küchenkinder” auf arte, und es könnte sein, daß ich mir zum ersten mal sarah wiener ansehe.

name it

05. April 2009 - 17:29

ich habe ja auch schon des öfteren darüber nachgedacht, warum oliver pocher eigentlich eine solche zumutung ist. das heißt irgendwie schon schon immer war. deutlich schlimmer als harald schmidt, den ich mir auch schon lange nicht mehr ansehe. (wie praktisch.) bislang erschien es mir aber nicht wichtig, dazu etwas zu sagen. denn das käme in etwa einem ernsthaften statement über mario barth gleich. vor allem aber ist mir keine vernünftige überschrift eingefallen. daß einfach nur „Oliver Pocher” reicht, darauf bin ich einfach nicht gekommen.

jetzt

16. März 2009 - 00:19

huch! wie schreibe ich einen roman, im zdf nachtstudio. (naja, dann eben doch keine lyrik.)

queen ingrid

25. Januar 2009 - 00:35

wenn ich mit 77 auch noch motorradfahren als mein hobby angeben kann, wie ingrid van bergen auf ihrer homepage (ganz unten), dann verzichte ich gerne auf dieses dschungeldings.

schauen!

25. Oktober 2008 - 20:07

wer meint, dieses lesen! rund um elke heidenreich tatsächlich vermissen zu müssen, sollte sich einfach mal ein bißchen umschauen. da wäre zunächst einmal denis scheck mit der sendung druckfrisch. einsame spitze, weil fernsehgerecht. dann gibt es noch literatur im foyer mit thea dorn und matrin lüdke, abwechselnd. auch nicht schlecht, wenn auch wesentlich statischer. sogar eine art literarisches quartett existiert nach wie vor. einmal im monat macht iris radisch im literaturclub den reich-ranicki macht. und zwar gar nicht so schlecht, wie man meinen möchte.

das wäre also meine persönliche hitlist der deutschen literatursendungen. und jetzt ist schluß damit. (vielleicht kriegt ja auch frau heidenreich irgendwo ein besseres konzept angeboten. fänd ich prima.)

abgesägt

23. Oktober 2008 - 15:53

ich konnte Lesen! ja noch nie leiden. von daher ist es nicht wirklich schlimm. aber abgesägt ist abgesägt, also maximal lächerlich.

was an dexter nicht stimmt

06. Oktober 2008 - 23:36

etwas ist nicht in ordnung mit dem offtext, dexters innerem monolog. der schleudert die figur immer wieder ins nirwana. also in nicht mehr funktionierende bereiche. (von der inneren struktur der geschichte her, meine ich, nicht wegen des fragwürdigen inhalts.) ich weiß nicht, was es ist. aber so geht es nicht.